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Bischof Marketz bei Diözesanratssitzung im Stift St. Georgen/Längsee: Kirche muss Mut zu Innovation haben

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Diözesanratssitzung in St. Georgen; Foto: Max Fritz

Klagenfurt, 16. 3. 26 (pgk). „Kirche muss Mut zu Innovation haben“, betonte Diözesanbischof Dr. Josef Marketz am Freitag bei der Diözesanratssitzung zum Schwerpunktthema „Kirchenentwicklungsprozess“ im Stift St. Georgen am Längsee. Unter Zitierung des neuen Wiener Erzbischofs Mag. Josef Grünwidl verwies Bischof Marketz darauf, dass Kirche offen für Aufbruch und Veränderung sein müsse und der missionarische Auftrag der Kirche unverzichtbar sei. Es gehe darum, so der Kärntner Bischof, „Menschen zu motivieren, in die herausforderungsreichen Situationen unserer Welt hinein die frohe Botschaft Jesu Christi zu bringen“. Dafür brauche es eine dynamische Art der Verkündigung sowie die gegenseitige Unterstützung von Priestern und Laien. Er sei dankbar, so Bischof Marketz, „dass immer mehr Menschen ihre geistliche Berufung spüren, Dienste in der Kirche übernehmen und gemeinsam Kirche bauen“.
Die geschäftsführende Leiterin des Diözesanrates, Seelsorgeamtsdirektorin Mag. Elisabeth Schneider-Brandauer, gab in einem einleitenden Statement Impulse für die Vertiefung des Kirchenentwicklungsprozesses. Dabei seien Fragen wichtig wie „Was brauchen Menschen heute?“ oder „Wie kommt das Evangelium heute zu den Menschen?“, so die Seelsorgeamtsdirektorin.
Dr. Barbara Velik-Frank, Bischöfliche Vikarin für Synodalität und Kirchenentwicklung, informierte über mögliche zukünftige Pfarrstrukturen und geplante Dekanatsbüros.
Weiterer inhaltlicher Programmpunkt der Diözesanratssitzung war die Präsentation einer neuen „Handreichung zum würdigen Feiern der Liturgie“ durch Mag. Klaus Einspieler, Leiter der Stabsstelle Bibel und Liturgie.