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Bildungshaus Sodalitas: Bischof Glettler (Innsbruck) und Superintendent Sauer (Kärnten-Osttirol) im Gespräch über „Kunst und Spiritualität“

Foto: Bildungshaus Tainach/Tinje
Foto: Bildungshaus Tainach/Tinje

Klagenfurt, 27. 2. 25 (pgk). Die Verbindung von Kunst und Spiritualität steht am Samstag, dem 1. März, um 14.30 Uhr im Mittelpunkt einer prominent besetzten Veranstaltung im Bildungshaus Sodalitas in Tainach/Tinje: Der Innsbrucker Diözesanbischof Dr. Hermann Glettler, Kunsthistoriker und selbst Künstler, und Superintendent Mag. Manfred Sauer (Kärnten-Osttirol) werden nach Begrüßung und einleitenden Worten von Bildungshaus-Rektor Josef Kopeinig in Impulsreferaten Einblicke in ihr persönliches Kunstverständnis geben und u. a. über Kunst als Ausdrucksmittel von Glauben sprechen. Anschließend sind Künstlerinnen und Künstler sowie Kunstinteressierte im Publikum zum Gespräch und Austausch mit Bischof Glettler und Superintendent Sauer eingeladen (Moderation: Mag. Maximilian Fritz).
„Kunst und Glaube sind streitbare Geschwister. Selbstständig und doch aufeinander verwiesen ist ihr Verhältnis immer befruchtend und verletzlich zugleich“, so Bischof Glettler in der Programmankündigung. In Tainach/Tinje wird der Innsbrucker Bischof unter anderem auch anhand von Beispielen verschiedener Kunstinterventionen in der Diözese Innsbruck die Notwendigkeit eines ehrlichen und nachhaltigen Dialogs der Kirche mit zeitgenössischer Kultur darstellen. „Es geht um eine weltzugewandte Mystik, um die Verteidigung des Menschlichen und um die Einübung einer solidarischen Grundhaltung, die es dringender denn je in unserer Zeit braucht“, so Bischof Glettler.
Für Superintendent Sauer sind Kunst und Spiritualität „Türöffner für das, was uns Menschen auszeichnet“ sowie gleichermaßen auch „Heilmittel und Lebensmittel für ein gelingendes Leben in Würde“. Wir alle seien, so der Superintendent, „Ebenbild Gottes, wunderbar gemacht, nicht um zu zerstören, sondern um schöpferisch und kreativ zu sein, einander und die Welt zu bewahren“. Literatur, Musik, Theater, Tanz, Bildende Kunst seien ebenso wie Spiritualität dazu imstande, „in mir etwas zu öffnen, aufzustoßen, vielleicht sogar aufzubrechen; etwas bislang Verschlossenes, Verborgenes zum Vorschein zu bringen und damit den Horizont, den Blick zu erweitern und die Perspektive meines Handelns und Denkens zu verändern“.
Rektor Josef Kopeinig betont die wichtige Rolle des Bildungshauses „Sodalitas“ als „Haus der Begegnung und vor allem auch Haus der Kunst“. „Kunst lässt uns Tiefergründiges erahnen und öffnet den Horizont“, so Rektor Kopeinig. Er freue sich darüber, mit Bischof Glettler und Superintendent Sauer „zwei Kunstkenner und kompetente Förderer der Kunst“ im Bildungshaus begrüßen zu dürfen.