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5. Mai: Österreichweite Radioübertragung der hl. Messe aus der Pfarre Thörl-Maglern

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Im Inneren der Pfarrkirche "Hl. Andreas" in Thörl-Maglern beeindruckt die bemerkenswerten Wandmalereien. Foto: Pressestelle/Assam

Klagenfurt, 30. 4.19 (pgk). Am Sonntag, dem 5. Mai, überträgt der ORF österreichweit im Programm der Regionalradios von 10 bis 11 Uhr die hl. Messe aus der Pfarre Thörl-Maglern. Geistl. Rat Dr. Johann Sedlmaier,  Provisor von Thörl-Maglern und Arnoldstein, Dechant-Stellvertreter des Dekanates Villach-Land/Beljak-dežela, Geistlicher Assistent des Seelsorgeamtes und Leiter des Referates für Priester, wird den Gottesdienst feiern. Musikalisch mitgestaltet wird die hl. Messe vom Kirchenchor (Leitung: Gerald Rabitsch), der Musikgruppe „Coro Maschile Camporosso“ (Leitung: Gabriele Moschitz), Matteo Moschitz (Trompete) und Gabriele Moschitz (Orgel).  
Pfarrer Sedlmaier wird in seiner Predigt auch den hl. Florian, dessen Gedenktag am 4. Mai gefeiert wird, würdigen. Der Patron der Feuerwehrleute sei, so Sedlmaier, „nicht nur in Notlagen und Katastrophen wichtig für die Menschen“. Vielmehr zeige uns der hl. Florian durch sein Lebens- und Glaubenszeugnis, „welche Freude es bedeutet, ohne Verfolgung Christ sein zu können, in Frieden leben zu können, und Menschen um sich zu haben, die uns zu Hilfe eilen, wenn wir sie brauchen“.
Die Pfarrkirche „Hl. Andreas“ in Thörl-Maglern, nahe der österreichisch-italienischen Grenze gelegen, ist ein mittelgroßer Kirchenbau, der im Jahr 1489 geweiht wurde. Eine Kapelle wird hier bereits 1169 – zunächst der Pfarre St. Johann, dann der Pfarre Göriach im Gailtal zugeteilt – erstmals urkundlich erwähnt. 1787 wurde Thörl-Maglern zur eigenständigen Pfarre erhoben. Im Inneren der Pfarrkirche beeindruckt eine prachtvolle Wandmalereiausstattung (1475 – 1480) des Thomas von Villach. Die Fresken, die sich Inneren der Pfarrkirche mit Ausnahme der Fensterseite über alle Wandflächen des Chores erstrecken, stellen in Umfang und künstlerischer Qualität eines der überragendsten Dokumente gotischer Wandmalerei in Kärnten dar. Die Fresken wurden 1886 entdeckt und in weiterer Folge freigelegt. Erst 1938 bis 1940 erfolgte die letzte Freilegung in den Gewölbeflächen, bei der anschließend an die Triumphbogenwand nordseitig auch die weitgehend zerstörte Stifterinschrift zum Vorschein kam.
Der Hochaltar aus dem Jahr 1613 trägt in der Mittelnische den Kirchenpatron und zwei spätgotische Leuchterengel.