54 Kinder und Jugendliche als Nikoläuse verkleidet im Bischofshaus
Generalvikar Guggenberger: Adäquater Platz von Kindern in der Kirche muss Priorität haben

Klagenfurt, 6. 12. 11 (pgk). Außergewöhnlicher Besuch im Bischofshaus: Im Rahmen einer Kinderrechte-Aktion mit dem Titel „Kinder brauchen….“ besuchten am heutigen Nikolaus-Tag die Katholische Jungschar und die Katholische Jugend mit 54 Kindern und Jugendlichen – 54 Artikel gibt es in der UNO-Kinderrechte-Konvention – als Nikoläuse verkleidet in Begleitung des Diözesanjugendseelsorgers Mag. Gerhard Simonitti Generalvikar Msgr. Dr. Engelbert Guggenberger. Mit Blick auf den internationalen Tag der Kinderrechte, der am 20. November begangen wurde, und den hl. Nikolaus, dem Patron der Kinder, erinnerte die Katholische Jungschar an die Unterzeichnung der UNO-Kinderrechtskonvention 1989 und brachte ihre Anliegen vor, wie zum Beispiel die kindgerechte Gestaltung von Gottesdiensten. Manuela Rader von der Kontaktstelle für Kinder- und Jugendschutz der Diözese Gurk, die die heutige Kinderrechte-Aktion initiierte, sprach die Erwartung aus, dass die Kirche sich für Kinderrechte einsetzte und dadurch zeige, „dass Kinder als junge ChristInnen wertgeschätzt werden“.
Generalvikar Guggenberger dankte der Katholischen Jungschar für die Initiative und wies darauf hin, dass das Thema „Kinder und Jugend“ in der Seelsorge Priorität haben müsse. „Kirche und Gesellschaft wachsen von unten. Kinder sind die Zukunft“, so Generalvikar Guggenberger, der deutlich machte, dass er die Bemühungen der Katholischen Jungschar für einen adäquaten Platz von Kindern in der Kirche unterstütze.
Im Anschluss an die Begegnung mit Generalvikar Guggenberger im Bischofshaus statteten die 54 Kinder und Jugendlichen auch Landesrat Mag. Christian Ragger als Kinder- und Jugendreferent einen Besuch ab.