25. Oktober: Radioübertragung der hl. Messe aus der Pfarre Himmelberg
Klagenfurt, 21. 10. 26 (pgk). Am Sonntag, dem 25. Oktober, überträgt der ORF von 10 bis 11 Uhr österreichweit im Programm der Regionalradios Ö2 die hl. Messe aus der Pfarrkirche Himmelberg. Geistl. Rat Mag. Jacek Artur Wesoly, Provisor in Himmelberg, St. Josef am Ossiacher See, Außerteuchen und Sattendorf sowie Dechant-Stellvertreter des Dekanates Feldkirchen, wird die hl. Messe feiern. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Kirchenchor Himmelberg (Leitung: Hans Gfrerer), dem Alpenländischen Ensemble aus Villach (Leitung: Heidrun Springer) sowie Maximilian Senk an der Orgel.
In seiner Predigt wird Provisor Wesoly das Doppelgebot der Liebe zu Gott und der Nächstenliebe in den Mittelpunkt stellen. „Im Alten Testament befinden sich 615 Gebote und Verbote. Wer die Liebe zu Gott und die Liebe zu seinen Mitmenschen lebt, verwirklicht alle Gebote“, so Pfarrer Wesoly.
Die Pfarrkirche „Hl. Martin“, erstmals zwischen 1060 und 1076 genannt, wurde 1711 durch einen Brand schwer beschädigt und bei der Wiederherstellung 1770 um ein Joch nach Westen verlängert. Die heutige Kirche ist ein großer gotischer Bau mit barocken Veränderungen. Südlich des östlichen Langhausjoches ist eine Kapelle mit einem Kreuzgratgewölbe angebaut. An der Außenwand der Kirche befindet sich eine Grabplatte des Balthasar von Pibriach (†1556). Die barocken Deckenmalereien im Langhaus stellen Jesus zwischen Maria und Josef, die Heilige Dreifaltigkeit und am Triumphbogen den Gekreuzigten mit Maria und Johannes dar. Die Einrichtung der Kirche ist einheitlich barock. Der Hochaltar, ein Opfergangsaltar aus Mitte des 18. Jhs., füllt den Chorschluss in ganzer Höhe und Breite aus. Das Altarblatt zeigt den Kirchenpatron. Seitlich stehen die Heiligen Johannes der Täufer, Josef, Petrus und Paulus. Die Schnitzgruppe im Aufsatz stellt die Marienkrönung dar. Der rechte Seitenaltar trägt eine Marienstatue, flankiert von den Figuren ihrer Eltern Anna und Joachim, im Aufsatzbild der hl. Josef. Der so genannte „Nikolausaltar“ mit den Seitenfiguren der Heiligen Sebastian und Hieronymus befindet sich auf der linken Seite. Südlich des östlichen Langhausjoches ist eine Kapelle mit einem Kreuzratgewölbe angebaut. Erwähnenswert ist auch der 14-Nothelfer-Altar (1742) mit einer Schnitzgruppe mit dem hl. Bernhard vor der Muttergottes, im Aufsatz die Figur Gottvater und die Heilig-Geist-Taube in einer großen Seitennische auf der rechten Seite. Die Kanzel (Mitte 18. Jh.) mit den Heiligen Ambrosius, Augustinus, Hieronymus und Papst Gregor zeigt auf der Rückseite eine ganzfigurige Reliefdarstellung des Guten Hirten. Unter der Kanzel befindet sich der gotische Taufstein.