19. – 27. März: „Novene zur Schmerzensmutter“ in der Pfarre Kötschach – Hl. Messe mit Dompropst Guggenberger am 21. März
Klagenfurt, 17. 3. 26 (pgk). Die Pfarre Kötschach lädt von Donnerstag, dem 19., bis Freitag, dem 27. März, zur Mitfeier der sogenannten „Novene zur Schmerzensmutter“ ein. Diese neuntägige (lat. novem = neun) Vorbereitungszeit auf Ostern startet in der Pfarrkirche Kötschach jeweils um 18.30 Uhr mit einem Rosenkranzgebet und der Beichtgelegenheit. Die hl. Messen mit verschiedenen Predigern und besonderer musikalischer Gestaltung beginnen jeweils um 19 Uhr. Den Gottesdienst am Samstag, dem 21. März, wird Dompropst Msgr. Dr. Engelbert Guggenberger feiern. Musikalisch gestaltet wird diese hl. Messe von der Schola der Pfarre Kötschach.
Weitere Prediger im Rahmen der „Novene zur Schmerzensmutter“ sind (in chronologischer Reihenfolge): Mag. Andreas Schätzle, Vikar im Seelsorgeraum Hochpustertal (19. März; musikalische Gestaltung: MGV Kötschach), Mag. Robert Johann Thaler, MSc, Provisor in Irschen, Zwickenberg und Oberdrauburg (20. März; musikalische Gestaltung: Gemischter Chor St. Jakob im Lesachtal), Mario Vara Prasad Polimetla, Provisor in Klagenfurt-Wölfnitz und St. Martin am Ponfeld (22. März; musikalische Gestaltung: Dorfstimmen Oberdrauburg), Franziskanerpater Mag. Martin Bichler OFM, Pfarrer im Seelsorgeraum Lienz Süd (23. März; musikalische Gestaltung: Musikmittelschule Kötschach-Mauthen), Dechant Wolfgang Hohenberger, Provisor in Liesing, Kornat und St. Jakob im Lesachtal (24. März; musikalische Gestaltung: Gemischter Chor Kirchbach), Mag. Georg Granig, Provisor in Hermagor, Förolach und St. Lorenzen im Gitschtal (25. März; musikalische Gestaltung: Sängerrunde Irschen), der Gurker Dechant und Stiftspfarrer Bischofsvikar Kan. Msgr. Mag. Gerhard Christoph Kalidz (26. März; musikalische Gestaltung: „vaVOXn“) und Dechant Kons. Rat P. Dr. Gerfried Sitar OSB, Stadtpfarrer in St. Andrä im Lavanttal, Rektor der Basilika Maria Loreto sowie Provisor von Pölling, Lamm und Wölfnitz/Saualpe (27. März; musikalische Gestaltung: Kirchenchor Kötschach).
Geschichte der Novene. Die „Novene zur Schmerzensmutter“ wird in der Pfarrkirche Kötschach seit 1773 in der Fastenzeit feierlich begangen. Die besondere Verehrung der Schmerzensmutter in der Pfarre Kötschach geht auf den Servitenorden („Diener Mariens“) zurück, der die Pfarre bis 1981 betreut hat. Im Mittelpunkt der Spiritualität der Serviten, die nach der Regel des Hl. Augustinus leben, steht die Verehrung der Gottesmutter. Die schmerzhafte Muttergottes ist auch die Patronin des Ordens. Nach dem alten liturgischen Kalender fiel das Fest der Schmerzen Mariens auf den Freitag vor dem Palmsonntag, den sogenannten „Schmerzensfreitag“. Nunmehr wird dieses Fest am 15. September gefeiert. Der Servitenorden behielt beide Feiern bei, den „Schmerzensfreitag“ als Gedenktag „Maria unter dem Kreuz“ und den 15. September als Hochfest der Schmerzensmutter.