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15. August: Bischof Marketz leitet 72. Marienschiffsprozession am Wörthersee – Kurzansprachen von Bischof Glettler (Innsbruck)

Vielfältiges Rahmenprogramm bei den Anlegestellen

Hunderte Menschen an Bord und Tausende am Ufer nehmen an der Marienschiffsprozession auf dem Wörthersee teil. Fotocredit: Diözesan-Pressestell/Assam
Hunderte Menschen an Bord und Tausende am Ufer nehmen an der Marienschiffsprozession auf dem Wörthersee teil. Fotocredit: Diözesan-Pressestell/Assam

Klagenfurt, 5. 8. 26 (pgk). Am Abend des Hochfestes „Mariä Himmelfahrt“ am Samstag, dem 15. August, findet heuer zum 72. Mal die Marienschiffsprozession auf dem Wörthersee statt. Diözesanbischof Dr. Josef Marketz wird die Schiffsprozession, zu der auch heuer wieder tausende Besucherinnen und Besucher erwartet werden, leiten. Die Kurzansprachen bei den fünf Anlegestellen hält dieses Jahr der Innsbrucker Diözesanbischof Dr. Hermann Glettler. Bei den Anlegestellen erwartet die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Rahmenprogramm.
Musikalisch gestaltet wird die Schiffsprozession vom Chor- und Bläserensemble der Dommusik (Marienschiff) sowie von einem Quartett der Kärntner aus Maria Wörth (Begleitschiff). Neben den Bischöfen Marketz und Glettler werden Domdekan Dompfarrer Dr. Peter Allmaier (Klagenfurt-Dom) und Pfarrer Kons. Rat Mag. Josef Allmaier (Berg im Drautal) die Schiffe begleiten.

Für die Organisatorin der Marienschiffsprozession, Mag. Iris Binder vom Referat für Stadtpastoral, ist die Marienschiffsprozession „auch heute zeitgemäß, weil sie Menschen unterschiedlichster Altersgruppen mit ihren ganz persönlichen Anliegen an einem Abend zusammenführt“. Hunderte Menschen an Bord und Tausende am Ufer würden dabei erleben, so Binder, „dass sie mit ihren Hoffnungen, Sorgen und Bitten nicht allein sind“. Im gemeinsamen Singen und Beten entstehe so eine besondere Verbundenheit, „die über Generationen hinweg trägt und gerade in unserer Zeit ein starkes Zeichen für Hoffnung, Frieden und Gemeinschaft setzt“, sagt die Organisatorin.

Organisatorin Binder (im Bild bei der Marienschiffsprozession 2025): “Marienschiffsprozession setzt starkes Zeichen für Hoffnung, Frieden und Gemeinschaft.“ Fotocredit: Diözesan-Pressestelle/Assam
Organisatorin Binder (im Bild bei der Marienschiffsprozession 2025): "Marienschiffsprozession setzt starkes Zeichen für Hoffnung, Frieden und Gemeinschaft." Fotocredit: Diözesan-Pressestelle/Assam

Programm der 72. Marienschiffsprozession.
Einlass auf die beiden Schiffe ist ab 19.45 Uhr. Ab 19.30 Uhr gibt es bei der Schiffsanlegestelle als Einstimmung auf die Schiffsprozession Musik durch die Stadtkapelle Klagenfurt, eine Verabschiedung der PilgerInnen durch die Klagenfurter Bürgerfrauen sowie Informatives zur Geschichte der Wallfahrt in deutscher, italienischer und englischer Sprache.
Nach der offiziellen Eröffnung und dem Segen durch Bischof Marketz legen die Schiffe um 20.15 Uhr ab und fahren die Schiffsanlegestellen Krumpendorf (20.20 Uhr) Pörtschach (ca. 21.15 Uhr), Velden (22.10 Uhr) und Maria Wörth (23.10 Uhr) an, wo die Prozession mit der Erneuerung der Weihe an die Gottesmutter ihren Abschluss findet. Die Rückkehr in Klagenfurt erfolgt gegen Mitternacht.
Tradition der Schiffsprozession.
1954 kam aus dem bekannten Wallfahrtsort Fatima in Portugal eine Marienstatue für die St. Josef-Kirche nach Klagenfurt-Siebenhügel. Um diese Statue festlich in die Kirche einzuführen, kam man auf die Idee, sie mit einem Schiff von Velden zum Klagenfurter Ufer zu bringen. Vom Ufer trug man sie in einer Lichterprozession zur Kirche. Die Teilnahme an dieser ersten abendlichen Marienfahrt war so groß, dass man sich entschloss, jedes Jahr zum Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel diese Statue in einer nächtlichen Schiffsprozession über den Wörthersee zu führen.

Karten für die Marienschiffsprozession sind im Büro der Klagenfurter Dompfarre (Lidmanskygasse 14), unter www.wsg.co.at/webshop sowie unter Tel. 0676/8772-2778 erhältlich.