1.000 Fahrräder für Afrika: MIVA-Fest mit Bischof Schwarz in Wernberg
MIVA-Vertreter Kopeinig: Mit Fahrrädern Hoffnung schenken und Horizonte erweitern

Klagenfurt, 25. 5. 11 (pgk). Feierlicher Auftakt zur Spendenaktion „1.000 Fahrräder für Afrika“ in Kärnten: Am Sonntag, dem 29. Mai, lädt die Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft (MIVA) Kärnten zum MIVA-Fest im Innenhof des Wernberger Klosters ein. Das Fest beginnt um 14.30 Uhr mit einer Wort-Gottes-Feier mit Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz, bei der der Kärntner Bischof gemeinsam mit MIVA-Austria-Geschäftsführer Direktor Franz X. Kumpfmüller und KR Josef Kopeinig, Diözesanvertreter der MIVA in Kärnten, drei neue MIVA-Fahrzeuge segnen wird. Im Mittelpunkt des MIVA-Festes steht die Spendenaktion „1.000 Fahrräder für Afrika“, bei der Geld für Fahrräder für Katechisten in Afrika gesammelt wird.
Mit kulinarischen Köstlichkeiten und Tänzen aus aller Welt, Informationen zur Aktion „1.000 Fahrräder für Afrika“ und zu weiteren Hilfsprojekten und Initiativen wie z. B. den „Friends of Sanya Juu“, dem Weltladen oder dem Madagaskar-Dorf, Begegnungsmöglichkeit mit Kärntner Zivildienern in Afrika und einem eigenen Kinderschwerpunkt erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein vielseitiges und abwechslungsreiches Programm.
Rektor Kopeinig weist auf die Notwendigkeit von Initiativen wie „1.000 Fahrräder für Afrika“ hin. Bei seinen zahlreichen Missionsreisen habe er, so der MIVA-Diözesanvertreter, immer wieder erlebt, wie wichtig die Arbeit der MIVA sei. Mit dem Missionsfest in Wernberg, das in dieser Form in Kärnten erstmals stattfindet, wolle er, so Kopeinig, „dem MIVA-Gedanken in Kärnten ein besonderes Gewicht geben und ihn ins Bewusstsein der Menschen rufen“. „Nicht jeder kann natürlich mit einem Auto ausgestattet werden. Auch Fahrräder bringen Hilfe, Freude und somit das Evangelium zu den Menschen“, so Kopeinig. Er hoffe, dass Kärnten den Slogan ´1.000 Fahrräder für Afrika´ weit übertreffe und als „Leuchtturm für ganz Österreich“ mit gutem Beispiel voran gehe, appelliert Kopeinig an die Kärntnerinnen und Kärntner, „etwas Gutes zu tun, die Herzen und Horizonte zu öffnen und Hoffnung zu schenken“.
Die MIVA Österreich bittet jährlich am letzten Sonntag im Mai um Spenden für Fahrräder für Mission und Entwicklungshilfe. Schwerpunktland der traditionellen Maiaktion ist heuer das afrikanische Sambia. Die Räder sollen die Arbeit von Katechisten erleichtern. Diese halten in jenen Regionen, wo oft wochenlang kein Priester zugegen ist, das religiöse Leben aufrecht. Sie organisieren Gottesdienste und Taufen, stehen Sterbenden bei und unterrichten Religion. Die MIVA-Fahrräder werden nicht aus Europa importiert, sondern im Land angekauft. Ein Fahrrad kostet in Sambia rund 95 Euro. Fahrräder für Katechisten sind daher eine vergleichsweise kostengünstige, aber auch besonders konkrete und effektive Hilfe für das Leben der katholischen Kirche in den ärmsten Regionen der Welt.
Kontakt: Rektor Josef Kopeinig, Tel. 0676 / 8772-7210
MIVA-Spendenkonto: PSK, BLZ 60.000, Knt.Nr. 1.140.000