1. und 2. November: Hochfest Allerheiligen und Allerseelen
Gesprächsangebot am Friedhof Annabichl und musikalisches Abendgebet in Klagenfurt St. Martin – „Nacht der 1.000 Lichter“ und „Kerzen für verlassene Verstorbene“ der jungenKirche Kärnten
Klagenfurt, 27. 10. 26 (pgk). Der Anfang des Monats November ist geprägt durch die beiden Tage Allerheiligen und Allerseelen, die nicht nur Ausdruck der christlichen Tradition des Totengedenkens, sondern vor allem auch der Hoffnung auf Auferstehung sind.
Der 1. November wird in der Katholischen Kirche als Hochfest begangen und steht ganz im Zeichen der in Christus Vollendeten. Zu Allerheiligen wird das neue Leben in ewiger Glückseligkeit gefeiert, in das die Heiligen laut christlicher Überzeugung schon gelangt sind. Gleichzeitig erinnert das Hochfest daran, dass alle Menschen nach dem Tod ihre Vollendung bei Gott erreichen und zur Heiligkeit berufen sind. Zu Allerseelen am 2. November begeht die Katholische Kirche das Gedächtnis für alle Verstorbenen.
Gesprächsangebot am Friedhof Annabichl. Wie bereits in den Vorjahren bieten die Klagenfurter Stadtpfarren am Friedhof Annabichl rund um Allerheiligen wieder eine besondere Form der Seelsorge an: Von Freitag, dem 30. Oktober, bis Sonntag, dem 1. November, werden SeelsorgerInnen jeweils von 13 bis 18 Uhr in der Zeremonienhalle am Friedhof Annabichl anwesend sein und den FriedhofbesucherInnen für Gespräch, Begleitung zum Grab und Unterstützung für deren Totengedenken zur Verfügung stehen. In der Zeremonienhalle wird eine Osterkerze aufgestellt sein, an der mitgebrachte Kerzen für die Gräber entzündet werden können. Außerdem werden Weihwasserfläschchen zur Mitnahme bereitstehen. Am Allerheiligentag (1. 11.) wird um 18 Uhr in der Zeremonienhalle eine Andacht gefeiert.
Musikalisches Abendgebet in Klagenfurt-St. Martin. Am Vorabend des Allerheiligentages am Samstag, dem 31. Oktober, lädt die Klagenfurter Stadtpfarre St. Martin um 18 Uhr zum „Musikalischen Abendgebet“ mit anschließender Gräbersegnung auf den Friedhof St.Martin/ Luegerstraße ein.
„Nacht der 1.000 Lichter“ in zwölf Pfarren. Als Einstimmung auf das Allerheiligenfest findet am Vorabend des Allerheiligentages, also am Samstag, dem 31. Oktober, österreichweit die „Nacht der 1.000 Lichter“ statt. Im Mittelpunkt dieser Aktion stehen, angelehnt an die Lichtfeier in Taizé, Gebet und Meditation bei Kerzenschein. In Kärnten findet die „Nacht der 1.000 Lichter“ in Kooperation mit der jungenKirche Kärnten in den Pfarren Gmünd (17 bis 20 Uhr), Obermillstatt (17 bis 20 Uhr), Weißbriach (17 bis 20 Uhr), Mallnitz (18 bis 20 Uhr), Pusarnitz (18 bis 20 Uhr), Döbriach (18 bis 21 Uhr), Winklern (18 bis 21 Uhr), Heiligenblut (18 bis 21 Uhr), Mörtschach (18 bis 21 Uhr), St. Paul im Lavanttal (18 bis 22 Uhr), Klagenfurt-St. Jakob an der Straße (18.30 bis 20 Uhr) und Pisweg (19 bis 20.30 Uhr) statt.
„Kerzen für verlassene Verstorbene“.
Auch heuer besuchen Jugendliche der jungenKirche Kärnten im Rahmen der Aktion „Kerzen für verlassene Verstorbene“ rund um Allerheiligen jene Gräber, wo keine Kerze brennt, und zünden dort ein Licht an. So findet die Aktion etwa in Klagenfurt, Althofen, Feldkirchen und Villach statt.