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Diözesanbischof

Maturantenwallfahrt in Maria Saal

Bischof Schwarz: Maria Saaler Dom ist Ort der inneren Ermutigung

Maturantinnen und Maturanten aus ganz Kärnten vor dem Maria Saaler Dom (© Foto: Pfarre Maria Saal / M. Sajovits)
Maturantinnen und Maturanten aus ganz Kärnten vor dem Maria Saaler Dom (© Foto: Pfarre Maria Saal / M. Sajovits)

Klagenfurt, 30. 9. 11 (pgk). Die große Bedeutung von persönlichen Begegnungen hat Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz heute bei der ökumenischen Wort-Gottes-Feier, die er gemeinsam mit Superintendent Mag. Manfred Sauer im Rahmen der diesjährigen Maturantenwallfahrt in Maria Saal leitete, hervor gehoben. Dies gelte, besonders in Zeiten von Facebook und Co., für die Begegnungen mit Freunden ebenso wie für die Begegnung mit Gott. Der Kärntner Bischof ermutigte die mehr als 1.500 anwesenden Maturantinnen und Maturanten der Allgemeinbildenden und Berufsbildenden Höheren Schulen Kärntens dazu, das persönliche Gespräch mit Gott zu suchen und persönlich an die Orte Gottes zu gehen. Maria Saal sei, so Bischof Schwarz, ein solcher Ort Gottes, „ein Ort der Gnade, der Kraft und der inneren Ermutigung“. „Mit der heutigen Wallfahrt haben Sie sich auf den Weg zu einem Heiligtum gemacht und bringen Ihre Anliegen, Ängste und Wünsche persönlich zu Gott“, sagte Bischof Schwarz und rief die Maturantinnen und Maturanten dazu auf, „Gott als Energiequelle in ihrem Leben wirken zu lassen“.
Superintendent Mag. Manfred Sauer sprach von den sichtbaren und unsichtbaren Gefängnissen im Leben. „Es gibt Situationen, die uns gefangen nehmen und gefangen halten“, so Superintendent Sauer. Oft sei auch die Schule ein Ort, der einengen und Angst machen könne, sagte der Superintendent und appellierte an die Maturantinnen und Maturanten, im Vertrauen auf Jesus „diese Gefängnisse der Unsicherheit und Angst zu verlassen“ und zu versuchen, „Gott in den Augen der Nächsten zu erkennen“.