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Diözesanbischof

Bischof Schwarz: In letzter Ausweglosigkeit Stimme der Hoffnung hören

Der Kärntner Bischof feierte anlässlich seines jährlichen Pastoralbesuches im Klinikum eine hl. Messe.

Bischof Schwarz feierte im Klinikum die hl. Messe mit P. Anton Wanner.  (© Foto: Pressestelle/Eggenberger)
Bischof Schwarz feierte im Klinikum die hl. Messe mit P. Anton Wanner. (© Foto: Pressestelle/Eggenberger)

Klagenfurt, 11. 4. 11 (pgk). Den Umgang mit Leidsituationen, wie sie im Krankenhaus täglich erlebt werden, stellte Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz in den Mittelpunkt seiner Predigt bei der hl. Messe in der Kapelle des Klinikums Klagenfurt. An der hl. Messe, die der Kärntner Bischof anlässlich seines jährlichen Pastoralbesuches im Klinikum gemeinsam mit Krankenhausseelsorger Kapuzinerpater OstR. Mag. Anton Wanner gefeiert hat, nahmen auch Mitglieder des Direktoriums des Klinikums und Patientenanwalt Dr. Erwin Kalbhenn teil.
Besonders in Situationen von Krankheit und Leid könne der Glaube an die Auferstehung Trost und Stütze sein. „Wenn wir mit der Stimme Gottes und mit der Liebe Jesu vertraut sind, dann werden wir die Stimme Jesu auch im Stimmgewirr der Bedrängnis des Todes heraushören und in letzter Ausweglosigkeit als die Stimme der Hoffnung vernehmen“, sagte Bischof Schwarz, der darauf hinwies, dass man zwar nicht für andere glauben könne, „aber ihnen im Glauben beistehen kann“. Solche „Auferstehungserfahrungen“ könne man im Krankenhaus immer wieder erleben, „durch die Kunst der Ärzte, durch das Gebet der Angehörigen, durch die Liebenswürdigkeit des Pflegepersonals und durch die Umsicht, mit der dieses Haus für Menschen auf dem Weg zur Heilung gebaut wurde,“ so der Kärntner Bischof.
Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Quartett „Stimmen aus Kärnten“. Nach der hl. Messe besuchte Bischof Schwarz Patientinnen und Patienten der Intensivstation sowie der onkologischen Abteilung.