Marienschiffsprozession auf dem Wörthersee

am Hochfest Mariä Himmelfahrt - 15. August

Marienschiffsprozession auf dem Wörthersee (© Foto: KH Kronawetter / Internetredaktion)
Marienschiffsprozession auf dem Wörthersee (© Foto: KH Kronawetter / Internetredaktion)

Informationen zur 66. Marienschiffsprozession am Wörthersee

Die Tradition der Schiffsprozession auf dem Wörthersee geht zurück auf das Jahr 1954. Seit damals wird jedes Jahr zum Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel, am 15. August, die Marienstatue in einer nächtlichen Schiffs­prozession über den Wörther See geführt.

Im heurigen Jahr wird, geprägt durch die Coronapandemie, vieles anders sein. So wird auf die Beschallung der Ufer verzichtet und die Schiffe werden auch nicht anlegen. Jedoch wird auf Höhe der jeweiligen Anlegestellen eine kurze Andacht gefeiert und Gottes Segen für Ort und Menschen erbeten.

Geistlicher Begleiter dieser Wallfahrt ist Diözesanbischof Dr. Josef Marketz

Die Andachten werden per Livestream online auf www.kath-kirche-kaernten.at übertragen:

  • 20:00 Uhr Klagenfurt Anlegestelle
  • 20:25 Uhr Krumpendorf
  • 21:15 Uhr Pörtschach
  • 22:05 Uhr Velden
  • 23:00 Uhr Maria Wörth

Es besteht auch die Möglichkeit, den gesamten Abend via Radio Maria mitzuverfolgen. Empfangsdaten finden sich unter: www.radiomaria.at/kontakt/empfangshinweise

Als Teil der Marienschiffsprozession führt die Junge Kirche Kärnten ein „Lobpreisschiff“, dessen Programm mit Lobpreis, Gebet und Austausch von apostolischen Gruppen gestaltet wird.

Kartenverkauf

Der Kartenverkauf erfolgt über das Büro der Wörthersee Schifffahrt, Friedelstrand 3, 9020 Klagenfurt am Wörthersee.
Montag bis Sonntag, von 9 - 16 Uhr
T: 0463 / 211 55 oder
E: office@wsg.co.at

https://www.woertherseeschifffahrt.at/event/66-marienschiffsprozession/

Es besteht auch die Möglichkeit die Tickets online zu kaufen:
www.woertherseeschifffahrt.at/event/66-marienschiffsprozession

Einlass auf die Schiffe: ab 19.30 Uhr

Beim Betreten der Schiffe besteht die Pflicht, MNS-Masken zu tragen. Vom Boarding bis zum Ablegen sowie zwischen Pörtschach und Velden besteht die Möglichkeit an der Schiffstheke Snacks und Getränke zu kaufen.

Weitere Informationen:
Referat für Tourismusseelsorge
T: 0463/5877–2115
E: tourismus@kath-kirche-kaernten.at
www.kath-kirche-kaernten.at/marienschiffsprozession

Rückblick auf 2019

Am Abend des Festtages Mariä Himmelfahrt am 15. August 2019 findet auf dem Wörthersee zum 65. Mal die traditionelle Marienschiffsprozession statt, zu der die Klagenfurter Pfarre St. Josef-Siebenhügel herzlich einlädt.

Ansprachen von Weihbischof Turnovszky

Der österreichische Jugendbischof Stephan Turnovsky (Foto: Erzdiözese Wien)
Der österreichische Jugendbischof Stephan Turnovszky (Foto: Erzdiözese Wien)

Der Apostolische Administrator Bischof Dr. Werner Freistetter wird die Schiffsprozession, zu der wieder Tausende Besucher erwartet werden, leiten. Die Predigten/Ansprachen an den fünf Anlegestellen wird in diesem Jahr der österreichische Jugendbischof und Wiener Weihbischof Stephan Turnovszky halten.

MS Kärnten wieder "Worship" der Jungen Kirche

Auf der “MS Worship“ 2017 (Foto © KH Kronawetter)
Auf der "MS Worship" 2017 (Foto © KH Kronawetter)

In Zusammenarbeit mit den Erneuerungsbewegungen (Charismatische Erneuerung, Cursillo, Loretto-Bewegung, Oratorio Eberndorf) gestaltet auch heuer wieder die Junge Kirche Kärnten das Programm auf dem "WORSHIP" - der MS Kärnten - mit Lobpreis, Gebet und Austausch während der Marienschiffsprozession (Karten für das Worship bei Jasmin Kornprath Tel: 0676 8772 5169 Email: jasmin.kornprath@kath-pfarre-kaernten.at)

Das Programm an den Anlegestellen 2019

Schiffsanlegestelle Klagenfurt:

ab 19.00 Uhr: musikalische Einstimmung durch die Stadtkapelle Klagenfurt, Gedanken zum Fest Maria Himmelfahrt (15. August) und Geschichte der Marienschiffsprozession

ab 19.30 Uhr: Einlass auf die Schiffe „Velden“, „Klagenfurt“ und „Kärnten“

20 Uhr: Eröffnung der Schiffsprozession durch Pfarrer P. Herbert Salzl SDB, Grußwort der Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Klagenfurt oder einer Vertretung; Kurzansprache durch den Prediger Weihbischof Turnovzsky; Segen durch den Apostolischen Administrator Bischof Dr. Werner Freistetter.

ca. 20.15 Uhr: Abfahrt der Schiffe

  • Krumpendorf (ca. 20.25 Uhr: Anlegen des Marienschiffes)
  • Pörtschach (ca. 21.15 Uhr: Anlegen des Marienschiffes)
  • Velden (ca. 22.05 Uhr: Anlegen des Marienschiffes)
  • Maria Wörth (ca. 22.55 Uhr: Anlegen des Marienschiffes)

Feierliche Marienweihe (abschließendes Großfeuerwerk, ausgerichtet von der Gemeinde Maria Wörth)

Rückkehr nach Klagenfurt um ca. 24 Uhr

Hinweise für TeilnehmerInnen auf den Schiffen

Das Buffet auf den Schiffen ist während der Prozession geschlossen. Bitte Getränke und Jause mitnehmen. Da während der Prozession gebetet und gesungen wird, ist eine offizielle Jausenpause zwischen Pörtschach und Velden (ca. 21.40 - 22 Uhr) vorgesehen.

Für den späteren Abend warme Kleidung mitnehmen. Regenschutz nicht vergessen.
Restkarten sind an der Abendkassa vor der Schiffsanlegestelle ab 18 Uhr erhältlich.

Zur Geschichte der Marienschiffsprozession

Im Marianischen Jahr 1954 wurde aus dem bekannten Wallfahrtsort Fatima in Portugal eine Marienstatue für die St. Josef-Kirche nach Klagenfurt gebracht. Um diese Statue festlich in die Kirche einzuführen, kam man auf den Gedanken, sie mit einem Schiff von Velden nach Klagenfurt zu bringen. Vom Ufer trug man sie in einer Lichterprozession zur Kirche.

Die Teilnahme an dieser ersten Marienwallfahrt war so groß, dass man sich entschloss, jedes Jahr zu Mariä Himmelfahrt am 15. August, diese Statue in einer nächtlichen Schiffsprozession um den Wörther See zu führen. Wenn in dieser nächtlichen Wallfahrt betend und singend auf den Schiffen über den Wörther See gefahren wird, ist es nicht nur ein gemeinsames Bekenntnis zu Maria, der Mutter unserer Kirche. Es ist auch Ausdruck, dass wir als pilgerndes Gottesvolk unterwegs sind, im Begriff, wie es in einem Lied heißt, selbst zum „Schiff des Herrn“ zu werden.

„Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt, fährt durch das Meer der Zeit. Das Ziel, das ihm die Richtung weist, heißt Gottes Ewigkeit.“

Wieder auf Kurs zu kommen auf dieses letzte Ziel, ist wohl der tiefere Sinn dieser Marienwallfahrt. Heute befindet sich die Fatimastatue während des Jahres in der Hauskapelle des Pfarrhofes von St. Josef-Siebenhügel. (Ludwig Trojan)

© Foto: KH Kronawetter / Internetredaktion
© Foto: KH Kronawetter / Internetredaktion