Pfarre

Wolfsberg

Historisches Gemälde für die Stadtpfarre Wolfsberg: Wertvolle Schenkung erinnert an Stadtpfarrer Burkhard von Kammerlander

Ein bedeutendes Stück Wolfsberger Kirchengeschichte hat heute seinen Weg zurück an seinen historischen Bestimmungsort gefunden: Mag. Manuel Swatek übergab der Stadtpfarre Wolfsberg ein gut erhaltenes Gemälde des ehemaligen Stadtpfarrers und Dechanten Burkhard von Kammerlander.

Das Porträt zeigt den Geistlichen in eindrucksvoller Darstellung. Besonders wertvoll ist die Beschriftung auf der Rückseite des Gemäldes, die eine Kurzbiografie des einstigen Stadtpfarrers enthält und damit einen wichtigen Beitrag zur Dokumentation der Wolfsberger Pfarrgeschichte leistet.

Heinrich Jeremias von Kammerlander wurde 1754 in Wolfsberg geboren. Im Alter von 20 Jahren trat er in das Kapuzinerkloster ein und erhielt den Ordensnamen Burkhard. Nach seiner Priesterweihe im Jahr 1778 wirkte er zunächst als Kaplan in Wolfsberg und St. Andrä. 1799 wurde er zum Konsistorialrat ernannt, ehe er 1803 das Amt des Dechanten von Wolfsberg ernannte. Burkhard von Kammerlander verstarb am 5. November 1824.

Stadtpfarrer Dr. Christoph Kranicki nahm das Gemälde mit großer Freude entgegen und bedankte sich für die wertvolle Schenkung: „Wolfsberger Geschichte hat sehr viele Kapitel, die noch nicht geöffnet sind. Mit dem Gemälde und der Kurzbeschreibung meines Vorgängers können wir wieder ein Stück davon enthüllen.“

Das historische Porträt wird künftig einen würdigen Platz im Pfarrhaus der Stadtpfarre Wolfsberg erhalten und dort als sichtbares Zeugnis der langen Geschichte der Pfarre an einen ihrer prägenden Seelsorger erinnern.