Pfarre

Wolfsberg

„Christen sollen Sonnenblumenmenschen sein“

Pfarrausflug der Stadtpfarre Wolfsberg 2026 nach Obermillstatt und Ossiach

Unter dem Leitgedanken „Christen sollen Sonnenblumenmenschen sein“ führte uns der diesjährige Pfarrausflug der Stadtpfarre Wolfsberg nach Obermillstatt und Ossiach. Es war ein besonderer Tag voller Begegnungen, Erinnerungen, Gebet und gelebter Gemeinschaft. Im Mittelpunkt stand das dankbare Gedenken an unseren verstorbenen ehemaligen Stadtpfarrer Engelbert Hofer.

Herzlicher Empfang in Obermillstatt

Unsere erste Station war Obermillstatt, die Heimatpfarre unseres ehemaligen Stadtpfarrers Engelbert Hofer, wo er auch seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Mit großer Herzlichkeit wurden wir im Pfarrhaus von Pfarrer Wladyslaw Mach und der Familie von Pfarrer Engelbert Hofer empfangen. Schon bei dieser ersten Begegnung war die besondere Verbundenheit zwischen Obermillstatt und Wolfsberg spürbar.

„Christen sollen Sonnenblumenmenschen sein“

In der Pfarrkirche von Obermillstatt feierten wir gemeinsam die Heilige Messe, die von unserem Stadtpfarrer Christoph Kranicki zelebriert wurde. Neben unserer großen Reisegruppe aus Wolfsberg waren auch vier Geschwister von Pfarrer Engelbert Hofer mit dabei.

Ein besonders berührender Moment war die Predigt. Anstelle einer eigenen Predigt ließ Pfarrer Christoph Kranicki eine Morgenbetrachtung erklingen, die Pfarrer Engelbert Hofer bereits im Jahr 1987 im Radio gesprochen hatte. Seine Botschaft war ebenso einfach wie tiefgehend: „Christen sollen Sonnenblumenmenschen sein.“

So wie sich die Sonnenblume dem Licht der Sonne zuwendet, sollen auch wir Christen uns immer wieder Christus, unserem Licht, zuwenden und dieses Licht durch unser Leben an andere weitergeben.

Bewegende Worte am Grab von Pfarrer Engelbert Hofer

Im Anschluss an die Heilige Messe versammelten wir uns am Grab unseres ehemaligen Stadtpfarrers. Im gemeinsamen Gebet und mit einem Marienlied gedachten wir seiner in Dankbarkeit und Verbundenheit.

Besonders bewegend waren die Worte seiner Schwester Rosa. Sie bedankte sich bei unserem Stadtpfarrer nicht nur für die Organisation dieses Pfarrausfluges, sondern vor allem für seine einfühlsame Begleitung von Pfarrer Engelbert Hofer und seiner Familie in der schweren Zeit des Abschieds:

„Dank dir, lieber Christoph, wurde Engelbert so würdevoll an drei Orten in Kärnten verabschiedet. Ohne deine Unterstützung wäre das in dieser Form nicht möglich gewesen“, sagte sie mit großer Dankbarkeit im Namen der Familie Hofer.

Diese persönlichen Worte berührten uns alle und machten noch einmal deutlich, wie wertvoll menschliche Nähe, seelsorgliche Begleitung und gelebte christliche Gemeinschaft sind.

Gemeinschaft und Stärkung in Millstatt

Nach den bewegenden Stunden in Obermillstatt führte uns der Weg zum gemeinsamen Mittagessen nach Millstatt. Bei guter Stimmung, herzlichen Gesprächen und regem Austausch konnten wir uns stärken und die Gemeinschaft miteinander genießen.

Spannende Einblicke in das Stift Ossiach

Am Nachmittag erwartete uns mit dem Stift Ossiach ein weiterer Höhepunkt unseres Ausfluges. Dort wurden wir von Monsignore Dechant Erich Aichholzer auf das Herzlichste empfangen.

Mit viel Wissen, Begeisterung und zahlreichen interessanten Geschichten führte er uns durch die Geschichte des Stiftes. Dabei erfuhren wir Spannendes über das Grab des polnischen Königs und so manches Geheimnis, das sich hinter den geschichtsträchtigen Mauern des Stiftes verbirgt.

Auch das gemeinsame Gebet durfte an diesem besonderen Ort nicht fehlen. Den schönen Abschluss unseres Besuches bildete eine herzliche Agape in der Sakristei, bei der noch einmal Zeit für Begegnung und persönliche Gespräche blieb.

Dankbar und gestärkt nach Hause

Mit vielen schönen Eindrücken, bewegenden Erinnerungen und gestärkt durch die wunderbare Gemeinschaft kehrten wir nach Wolfsberg zurück.

Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt allen, die diesen Pfarrausflug vorbereitet, organisiert und begleitet haben, sowie allen, die dabei waren und durch ihr Mitwirken zu diesem gelungenen Tag beigetragen haben.

Und vielleicht nehmen wir gerade diesen einen Gedanken besonders mit nach Hause: „Christen sollen Sonnenblumenmenschen sein“ – Menschen, die sich dem Licht Gottes zuwenden und durch ihren Glauben, ihre Herzlichkeit und ihre Gemeinschaft selbst ein wenig Licht in die Welt bringen.