JUGENDGOTTESDIENST
Gemeinsamer Jugendgottesdienst der heurigen Firmlinge aus dem Dekanat Villach Stadt in der Pfarre St. Leonhard
Am Vorplatz der Pfarrkirche trafen nach und nach die Firmlinge mit ihren Betreuern ein, einige Fleißige halfen auch bei den Vorbereitungen.
Pfarrassistentin Heidi Wassermann-Dullnig aus St. Josef und Diakon Gerhard Gfreiner aus St. Leonhard begrüßten alle Anwesenden und stimmten uns feierlich auf diese Feier ein.
Das Feuer in der Feuerschale wurde entfacht und Gerhard erklärte uns:
Ihr haltet ein Stück Holz in euren Händen. Ihr seht die Maserung, gewachsen vor vielen Jahren weit weg, vielleicht auf dem Hang eines Berges. Das Holz, das ihr in Händen hält, war lange Zeit der Zaun meines Vaterhauses und nun ist es zu Brennholz geworden. Was ihr nun vor euch seht im Feuer, das verbrannt wird, die Wärme und das Licht, ist jene Energie, die vor vielen Jahren durch die Sonne in den Baum gekommen ist und uns nun, hier an einem Winterabend, Licht und Wärme spendet. So ist es die Sonne, die unsere Wohnungen und Häuser wärmt, selbst wenn es draußen kalt geworden ist.
Heute - 2 Tage nach dem Aschermittwoch - gedenken wir der Vergänglichkeit unseres irdischen Lebens, um unsere Sehnsucht und unsere Hoffnung auf das zu richten, das den Tod überdauert. Die Bereitschaft zur Umkehr ist ein Zeugnis der Hoffnung, dass wir auch dann in Gott geborgen sind, wenn unsere Welt und das Leben der Menschen kalt erscheint. So wie das Feuer den Menschen wärmt, so soll das Herz des bekehrten Menschen anderen jenes Licht und jene Kraft geben, die aus Gott kommt.
...und auf seine Einladung hin, warfen wir unser Stück Holz ins Feuer um unseren Hoffnungs-Funken daran zu entzünden.
So entstand ein "großes gemeinsames Feuer des GLAUBENS".
Wir lauschten noch einige Zeit dem Knistern zu und bei Trommelklängen und den einladenden Worten "Come In we' re OPEN" zogen wir in die Kirche ein.
Gerhard verkündigte das Evangelium vom
Barmherzigen Vater
...und bei der gemeinsamen Predigt brachte uns Gerhard seine Sichtweise des jüngeren - und Heidi ihr Sichtweise des älteren Sohnes näher.
... und jede/jeder hatte auf seinem Nachhause-Weg sicher „EINIGES ZU BEDENKEN“...
Die Musik-Gruppe "SoliDeo" aus Maria Landskron führte uns schwungvoll durch den Gottesdienst. DANKE!
Wir wurden eingeladen nach vorne zu kommen - um das Aschenkreuz zu empfangen.
Zum Abschluss reichten wir uns ALLE die Hände und beteten ein gemeinsames VATER UNSER.
Nach dem Segensspruch von Heidi waren alle noch eingeladen, vor der Kirche bei einer kleinen Agape zu verweilen und ins Gespräch zu kommen.
GOTT, breite Du Dich in meinem Herzen aus.
Lass mich wachsen aus mir heraus.
Gib mir einen festen Stand.
Segne mich und nimm mich an der Hand.
Danke für die schöne gemeinsame Zeit!
Dorli Eder