Pfarre

Spittal an der Drau

Prävention als gemeinsame Verantwortung

Informationsabend zur Erstellung des pfarrlichen Schutzkonzeptes in Spittal

Bildunterschrift (Bildrechte sind zwingend anzugeben!)
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Am 16. Jänner um 18.30 Uhr fand im Pfarrzentrum Spittal eine Informations- und Arbeitseinheit zum Thema Prävention statt. Als Referentin war MMag. phil. Angelika Wrienz, Leiterin der Stabsstelle für Prävention von Missbrauch und Gewalt in der Diözese, eingeladen. Sie informierte umfassend über Maßnahmen, Regelungen und praxisnahe Orientierungshilfen zur Prävention von Missbrauch und Gewalt.

Im Mittelpunkt des Abends standen die Kultur der Achtsamkeit sowie konkrete Hilfestellungen zur Erstellung eines pfarrlichen Schutzkonzeptes. Dabei wurde deutlich, wie wichtig es ist, sich bewusst mit möglichen Gefährdungen auseinanderzusetzen und klare Handlungsleitlinien für den Umgang mit Gewalt, sexuellem Missbrauch und anderen Formen von Grenzverletzungen zu entwickeln.

An dem Treffen nahmen die Mitglieder der pfarrlichen Arbeitsgruppe teil, die vom Pfarrgemeinderat (PGR) mit der Erstellung des Schutzkonzeptes beauftragt wurde. Betont wurde, dass jede Pfarre verpflichtet ist, ein solches Schutzkonzept zu erarbeiten, um klar zu zeigen, dass dieses Thema in kirchlichen Einrichtungen sehr ernst genommen wird.

Ziel ist es, ein gemeinsames Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Übergriffe jeglicher Art nicht geduldet, sondern konsequent benannt und geahndet werden. Ebenso wurde hervorgehoben, dass die Sensibilisierung aller Menschen, die in der Kirche tätig sind, sei es ehrenamtlich oder hauptamtlich, ein zentraler Bestandteil wirksamer Präventionsarbeit ist.