Abschied auf zwei Rädern
Radwallfahrt der Pfarre Spittal führte nach Gmünd und Malta
Ein letztes Mal hieß es für Pfarrer Ernst Windbichler: Route aussuchen, Rad satteln und los geht’s! Bei der traditionellen Radwallfahrt der Pfarre Spittal führte er uns diesmal zum letzten Mal als Organisator und bewährter „Reiseleiter“ an.
Begonnen wurde um 8 Uhr mit einer kurzen Andacht in der Stadtpfarrkirche Spittal. Danach machten wir uns auf den Weg Richtung Gmünd. Dass unterwegs zeitweise der eine oder die andere verloren ging, gehört offenbar auch zu einer richtigen Radwallfahrt. Am Ende wurden aber alle wiedergefunden!
In Gmünd legten wir bei der Geteilten Kirche einen kurzen Halt ein, bevor die erste und durchaus notwendige Kaffeepause folgte. Frisch gestärkt ging es weiter zum Schloss Dornbach und anschließend auf dem wunderschönen Radweg entlang der Malta bis nach Malta.
Eine besondere Note verlieh der Wallfahrt Margarethe Jeßner. An zwei Stationen trug sie interessante und lehrreiche Geschichten vor. Damit bekam unsere ohnehin meditative Radwallfahrt auch noch eine lehrreiche Note.
In Malta wartete schließlich das Mittagessen. Nach Stärkung, Erholung und gemütlichem Beisammensein machten wir uns wieder auf den Heimweg nach Spittal.
Diese Radwallfahrt war zugleich eine kleine Abschiedstour für Pfarrer Ernst Windbichler. Viele Jahre lang hat er die Radwallfahrten organisiert, Routen ausgesucht und die Gruppen angeführt. Dafür sagen wir ihm ein herzliches Vergelt’s Gott. Und wer weiß: Vielleicht fährt er künftig einmal mit, ohne sich darum kümmern zu müssen, ob hinter ihm noch alle da sind.