Fabian und Sebastian Verlöbnismesse
Gedenkmesse zur Erinnerung an die Opfer der Spanischen Grippe
„Herzlich Willkommen zu unserer Verlöbnismesse am Gedenktag des heiligen Papstes Fabian und des Märtyrers Sebastian“. Mit diesen Worten begrüßte Kaplan Mag. Michael Rossian die Gläubigen in der Wallfahrtskirche Dreifaltigkeit.
Foto: Anton Wieser
In seiner Predigt ging der Kaplan ein …
… der Mensch sieht was vor den Augen ist – der Herr aber sieht das Herz.
Fabian und Sebastian haben sich von Gott ins Herz schauen lassen und es von ihm formen und prägen lassen. Unter Papst Fabian brach in der Kirche eine Zeit des Friedens an – symbolisiert auch schon durch seine Wahl zum Papst, zum Bischof von Rom, bei der eine Taube anzeigte, dass er der neue römische Bischof werden sollte. Der heilige Sebastian half den verfolgten Christen seiner Zeit und ermutigte sie zum Zeugnis für Jesus – auch wenn sie dadurch gesellschaftliche Nachteile haben sollten.
Foto: Anton Wieser
Gesungen wurde auch der Psalm von David „Vom Guten Hirten“ Traditionsgemäß wird alljährlich am 20. Jänner die sogenannte Verlöbnismesse
„Fabian & Sebastian“
zur Erinnerung an die Opfer der Spanischen Grippe gefeiert.
Die Spanische Grippe war eine Influenza-Pandemie, die durch einen ungewöhnlich virulenten Abkömmling des Influenzavirus verursacht wurde und sich zwischen 1918 – gegen Ende des Ersten Weltkrieges – und 1920 in drei Wellen verbreitete und zwischen 20 Millionen und 50 Millionen Menschenleben forderte.
Foto: Anton Wieser
Die Bewohner der Umgebung von Dreifaltigkeit haben sich verpflichtet jährlich im Gedenken an die Pandemie und an ihre 28 daran verstorbenen Dorfbewohner diese Messe zu feiern.
Foto: Anton Wieser
Die Lesung wurde von Herta Sonnberger und die Fürbitten von Hannelore Buggelsheim vorgetragen. So wurde traditionsgemäß auch dieses Jahr das feierliche Versprechen wieder eingelöst.
Vergelt´s Gott dafür!