Pfarre

Maria Luggau

Neue Verabschiedungskapelle für Maria Luggau

Die Hausaufbahrung ist in Maria Luggau noch immer eine gute alte Tradition um von einem lieben Menschen Abschied zu nehmen. Da die Räumlichkeiten in Neubauten und Wohnungen dafür aber nicht mehr immer geeignet sind hat sich der Pfarrgemeinderat in den letzten Jahren intensiv um die Schaffung einer eigenen Aufbahrungsmöglichkeit bemüht.
 

Nach dem Sonntagsgottesdienst am 24.02.2013 konnte nun nach 1 ½ jähriger Bautätigkeit die neue Verabschiedungskapelle durch Prior Pater Andras M. Baur gesegnet und seiner Bestimmung übergeben werden. Hermann Schrall als Bauausschussobmann der Pfarre und der heimischen Architektin DI Karoline Seywald ist es gelungen, im denkmalgeschützten Klosterkomplex einen Ort der Ruhe und des Trostes mit einer „lichten“ und hoffnungsvollen Atmosphäre zu schaffen.
 

Zentrum des Aufbahrungsraumes ist der Sargraum, der durch den Baldachin aus Messinggewebe und durch das gefilterte, gedämpfte Licht zugleich beschützend und feierlich wirkt. Im Versammlungsraum hat DI Seywald mit den weißen Wänden, dem hellen Steinboden und dem unbehandelten Lärchenholz der Türen und Stühle eine warm anmutende Raumatmosphäre geschaffen. Ein wesentliches Element in der Gestaltung nimmt auch die
massive Lärchenholzschwelle am Eingang ein die den Übergang vom „Reich der Lebenden in das Reich der Toten“ markieren soll.
 

Das Landeskonservatorat  für Kärnten hat der Pfarre zum hervorragenden Ergebnis aufrichtig gratuliert. Die Finanzierung des Projektes erfolgte aus Mitteln der Gemeinde Lesachtal, Sondermitteln des Landes Kärnten, vielen Spenden und aus Mitteln der pfarrlichen Friedhofsverwaltung. Zusätzlich wurden 700 freiwillige Arbeitsstunden und Materialleistungen durch die heimische Bevölkerung geleistet. Die Pfarre dankt allen, die tatkräftig mitgeholfen haben!