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Dekanat Klagenfurt-Stadt

Aschermittwoch

Der Beginn der 40-tägigen Fastenzeit

Die Asche wird aus den Palmzweigen des Vorjahres gewonnen (© Foto: Dompfarre Klagenfurt)
Die Asche wird aus den Palmzweigen des Vorjahres gewonnen (© Foto: Dompfarre Klagenfurt)

Die Zahl 40 symbolisiert dabei in der biblischen Sprache immer eine Zeit der Vorbereitung auf Gottes Offenbarung. Zählt man vom Ostersonntag aus rückwärts, so kommt man beim Aschermittwoch an. Dabei zählen die Sonntage nicht mit, denn sie blieben vom Fasten ausgenommen.

Damit Neues Raum haben kann, muss Altes weichen. Zeichen dafür war seit dem 10. Jahrhundert die Austeilung von Asche innerhalb eines Gottesdienstes an diejenigen, die sich vor der Ostertaufe einer Zeit der Umkehr und Erneuerung unterziehen wollten. Vom 11. Jahrhundert an ist bekannt, dass alle Mitglieder der Gemeinden Asche empfangen, Ausdruck von Solidarität mit den Büßenden und Hinweis darauf, dass alle zur Umkehr aufgerufen sind. Die Asche ist ein Zeichen für die Vergänglichkeit im Leben. Eine Besinnung auf: Woher komme ich? Wohin will ich?

Die Asche für das "Aschenkreuz" wird aus den Palmzweigen des Vorjahres gewonnen, die verbrannt werden. Sie verweist damit auf Jesus, der an Ostern letztlich als Sieger gefeiert wird. Ihn tragen wir auf der Stirn, auf ihn hin soll die Umkehr erfolgen. Die brennenden Zweige wiederum erinnern an das Osterfeuer, das als Zeichen des anwesenden Gottes gedeutet wird.

 

(Text entnommen aus Impulsheft 6: Aschermittwoch)