Pfarre / Fara

Maria Rain/Žihpolje

Gastfreundliche Pfarre in Gold

Am 1. Fastensonntag, dem 22. Februar erlebten wir einen ganz besonderen Gottesdienst.

Zertifizierungstafel
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Wir konnten Seelsorgeamtsdirektorin Elisabeth Schneider-Brandauer und den Ehrenamtskoordinator der Diözese Michael Hallegger willkommen heißen.

Seelsorgeamtsdirektorin Elisabeth Schneider-Brandauer hielt die Predigt und würdigte dabei das große Engagement unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie hob dabei in besonderer Weise die Gastfreundschaft und die Willkommenskultur hervor, die sich in den verschiedensten Bereichen des pfarrlichen Lebens sichtbar werden.

Nach dem Schlussgebet überreichten Michael Hallegger und Elisabeth Schneider-Brandauer die Tafel mit der Zertifizierung zur "Gastfreundlichen Pfarre in Gold". Unser Pfarrgemeinderatosobmann Akolyth Stefan Sablatnig übernahm die Tafel für die Pfarre.

Danach wurden noch vorbereite Brotherzen gesegnet und an Alle Gottesdienstbesucherinnen und Besucher verteilt.

Aus der Pressemitteilung:

Pfarre Maria Rain erhält GOLD-Zertifizierung als „Gastfreundliche Pfarre“

Die Pfarre Maria Rain hat den höchsten erreichbaren Standard im Zertifizierungsprozess der Diözese Gurk-Klagenfurt erlangt: Sie wurde mit dem Gütesiegel „Gastfreundliche Pfarre“ in Gold ausgezeichnet. Nach einem mehrstufigen Verfahren, bei dem 81 Qualitätskriterien aus allen Bereichen des pfarrlichen Lebens geprüft wurden, bescheinigt das Ehrenamtsmanagement der Diözese der Pfarre eine außergewöhnlich ausgeprägte Willkommens- und Begegnungskultur. Die Auszeichnung erfolgte im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes, in dem die Direktorin des Seelsorgeamtes, Elisabeth Schneider-Brandauer, die Predigt hielt und die Bedeutung einer offenen, menschenzugewandten Pastoral hervorhob.

Die Zertifizierung basiert auf einem umfassenden Kriterienkatalog, der 17 Bereiche pfarrlicher Arbeit abdeckt – von der Erreichbarkeit und Kommunikation über Liturgie und Pfarrgemeinderat bis zur Öffentlichkeitsarbeit. Ebenso einbezogen werden die Qualität des sozialen und spirituellen Engagements, die pastorale Begleitung von Kindern, Jugendlichen, Familien und Seniorinnen und Senioren sowie der Zustand und die Zugänglichkeit der kirchlichen Räumlichkeiten.

Besonders hervorzuheben ist die gelebte Ehrenamtskultur: Die Pfarre Maria Rain zeigt, wie vielfältig und verantwortungsvoll Menschen sich einbringen, wie transparent Entscheidungsprozesse gestaltet sind und wie stark die Bereitschaft ist, gemeinsam Kirche zu leben. Auch die Bereiche Sakramentenpastoral, Barrierefreiheit, soziale Kooperationen und ein lebendiges Pfarrleben – vom Pfarrkaffee über Feste bis hin zu musikalischen Angeboten – überzeugten die Zertifizierungsstelle in
vollem Umfang. Der Kriterienrahmen dient Pfarren als Orientierung für eine kontinuierliche Weiterentwicklung. Maria Rain hat diesen Prozess nicht nur erfüllt, sondern in vielen Bereichen vorbildlich gestaltet.

Der Ehrenamtsmanager der Diözese und Zuständige der Zertifizierungsstelle „Gastfreundliche Pfarre“, Michael Hallegger, betont die Vorbildwirkung: „Maria Rain zeigt, wie Kirche heute gastfreundlich, offen und authentisch gelebt werden kann. Die Pfarre erfüllt nicht nur die Kriterien – sie setzt Maßstäbe für eine Kirche, die Menschen ernst nimmt und willkommen heißt.“
Pfarrer Ulrich Kogler würdigt die Auszeichnung als sichtbares Zeichen für das Engagement seiner Gemeinde: „Ich freue mich sehr, dass das große Engagement unserer Pfarrgemeinderätinnen und
Pfarrgemeinderäte unter Obmann Stefan Sablatnig sowie aller ehrenamtlich Engagierten auf diese
Weise wertgeschätzt wird. Ich bin dankbar, so viele Menschen begleiten zu dürfen, die mit Freude
und Herz unsere Gemeinschaft mitgestalten, Gastfreundschaft leben und unserer Pfarre ein
menschliches Gesicht geben.“