Dekanatswallfahrt nach Paris/Dekanijsko romanje v Pariz
Auf dem Weg zur Gottesmutter
Die diesjährige Dekanatswallfahrt des Dekanats Ferlach hatte das Ziel Notre Dame in Paris.
Am 15. April 2019 brannte der Dachstuhl von Notre Dame in Paris. Die Gläubigen weinten, als sie ihr im gotischen Stil erbautes Heiligtum in Flammen aufgehen sahen. Aus der ganzen Welt kamen Hilfsangebote, gemeinsam packten die Menschen an, mit dem Ziel, die Zerstörungen zu beseitigen und die Kirche neu aufzubauen. Und so kam es, dass die Kirche in neuem Glanz erstrahlte.
Sieben Jahre später machte sich nun die Pilgergruppe des Dekanats Ferlach, 48 Personen waren es, auf die Reise, um das Wunderwerk gotischer Baukunst und das Zentrum des spirituellen Lebens in der französischen Hauptstadt zu besuchen. Mit großer Ehrfurcht betraten wir das Gotteshaus und erlebten eine eindrucksvolle Heilige Messe. Um den Altar versammelt waren auch unser Dechant Janko Krištof und Pfarrer Josef Markowitz.
Auf unserer Pilgerfahrt, die am 16. April 2026 in aller Frühe begann, machten wir Station in Metz, wo wir in der riesigen Kathedrale, die auch den Namen Laterne Gottes trägt, Gottesdienst feierten. In Paris angekommen, besuchten wir die Kirche St. Augustin, in der der Heilige Charles de Foucauld seine Bekehrungs- und Berufungserfahrung erlebt hat.
In der Rue de Sèvres, kaum erkennbar, befindet sich die Kirche St. Vincent de Paul. Der Heilige Vincenz von Paul gilt als Begründer der Caritas und auch als Schutzpatron der Vinzigemeinschaften, die im 19. Jahrhundert von Frédéric Ozanam gegründet wurden und die sich an vielen Orten der Welt um die Armen kümmern. Seine letzte Ruhestätte ist heute ein Ort, zu dem viele Menschen pilgern, um neue Kraft für ihr Leben zu schöpfen. Auch wir spürten die besondere Energie, die von diesem Platz auf uns übergesprungen ist.
Gleich um die Ecke des Beschützers der Armen befindet sich die Kapelle der Heiligen Catherine Labouré, die die Heilige Maria in einem ovalen Rahmen über dem Erdball thronend gesehen hat. Catherine sah, wie von den Fingern Marias Strahlen auf die Erde fielen; außerdem erkannte sie ein „M“ und die Herzen Jesu und Marias, umrahmt von zwölf Sternen. Die Erscheinung veranlasste Catherine Labourè Medaillen zu prägen, die die Geschichte des Wunders zeigen. Mit dem Versprechen: Alle, die sie tragen, werden große Gnaden empfangen. So mancher unserer Pilger hat nach der Heiligen Messe, der wir beiwohnten, eine ovale Medaille in Erinnerung an unseren Besuch erstanden.
Wir lernten, dass in Frankreich der Ursprung der gotischen Baukunst zu finden ist. Nirgendwo auf der Welt kann man mehr sakrale Bauten sehen, deren besonderes Merkmal zierliche in die Höhe ragende Elemente darstellen. Ein würdiger Vertreter dieser Werke ist die Kathedrale in Chartres. Die „Santa Camisia“, ein Teil des Schleiers der Gottesmutter Maria führt uns zurück an den Ursprung unseres Glaubens. Staunend standen wir vor dem Altar, wo dieses Kleinod aufbewahrt wird. In der Krypta der Kirche, welche als die längste der Welt gilt, feierten wir die Heilige Messe. Unsere Gruppe bereicherte diese mit Gesängen aus dem mitgebrachten Gloria. Die französischen Worte zur Predigt aus dem Johannesevangelium und die Lieder in unseren Sprachen ergaben eine besondere Stimmung und führten zu freundlichen Begegnungen mit den heimischen Gottesdienstbesuchern. Ein wunderbares Zeugnis unseres Glaubens.
In der Normandie spürt man auf den weiten grünen Feldern, auf denen sich heute Herden von Schafen und Kühen tummeln, noch die Nachwirkungen der unvorstellbaren Geschehnisse der jüngeren Vergangenheit. Bei all der Tragik, die die kriegerischen Auseinandersetzungen des vergangenen Jahrhunderts erzeugt haben, gibt es Menschen, die ihren eigenen heiligen Weg fanden. Therèse von Lisieux ist wohlbehütet hier aufgewachsen und hat sich für den Eintritt in das Karmeliterkloster entschieden. Fest entschlossen verfolgte sie ihr Ziel und weihte ihr Leben Jesus. Als Vermächtnis trug sie uns auf, dass Gott oft in den kleinen Dingen des alltäglichen Lebens für uns erlebbar und sichtbar wird. Auf Bitte der Priorin des Klosters hat sie ihre Lebensgeschichte ein Jahr vor ihrem frühen Tod im Alter von 24 Jahren aufgeschrieben. Der Titel lautet: „Histoire d’une âme“, „Geschichte einer Seele“. In der ihr zu Ehren erbauten Basilika durften wir in der Krypta eine Messe feiern. Thérèse von Lisieux lehrt uns, die kleinen Dingen auf dem Lebensweg gebührend zu achten, den in ihnen erweist sich die Gegenwart Gottes.
Wer die vielen Stufen hinauf in das Künstlerviertel Montmartre erklommen hat, darf die Aussicht auf die Weltstadt Paris genießen. Zuerst sollte man jedoch die Kirche Sacre Coeur, vom Heiligsten Herzen Jesu, besuchen. Als wir dort ankamen, sahen wir Menschen überall, angetrieben von der Sehnsucht, in die Geheimnisse des Glaubens einzutauchen. Und man wird wirklich überwältigt von der Wirkung des Bauwerkes, das dem Herzen Jesus gewidmet ist. Wer die Atmosphäre lieber in Ruhe genießen möchte, dem sei ein Besuch am Abend empfohlen. Die Belohnung ist ein Blick auf das nächtliche Paris, von Ferne sieht man den Lichtstrahl in die Nacht tasten, der von der Spitze des Eiffelturms ausgesendet wird.
Zahlreiche namhafte Persönlichkeiten prägten die Geschichte von Frankreich und Paris. Viele haben weithin sichtbare Zeichen hinterlassen, die andere zur Nachahmung verleiteten. Als wir durch die Gärten und die Hallen des Schlosses Versailles schlenderten, konnten wir uns gut vorstellen, dass jeden Moment aus einer Ecke der Sonnenkönig Ludwig der Vierzehnte oder Marie Antoinette, die Gatten von Ludwig dem Sechzehnten, auftauchten.
Auf einer Pilgerreise entsteht eine Gemeinschaft, die vom Glauben und gegenseitiger Fürsorge geprägt ist. Und so geschah es auch bei unserer Gruppe. Für unser leibliches Wohl sorgten die Pfarren St. Margareten, Köttmannsdorf, Ludmannsdorf und Zell Pfarre mit einem scheinbar nie enden wollenden Vorrat an Köstlichkeiten der Kärntner Küche. Die Stärkungen an den Stätten, wo wir rasteten, bewirkten, dass die Fahrt nach Paris wie im Flug verging.
Das Morgenlob begleitete uns in den Tag und vertrieb die Müdigkeit der Nacht. Gedankenvolle Texte wurden vorbereitet und gelesen von Anita Bergmann, Anna Moser, Anni Ogris, Elmar Augustin, Janko Krištof und Josef Markowitz. Das Beten der Psalmen und das Singen der Lieder in beiden Sprachen unseres Landes brachte das Herz und die Seele zum Schwingen. An besonderen Orten wurde einmal am Tag die Heilige Messe gefeiert. Überall fanden sich Verbindungen zum eigenen Leben und Wirken. In der Kapelle von Frédéric Ozanam, dem Begründer der Vinzenzgemeinschaft, flogen unsere Gedanken zu den nächtlichen Fahrten in die Städte, wo Menschen mit Essen und Getränken versorgt wurden. Als der Tag zur Neige ging und die Dämmerung hereinbrach, wurde im Abendlob für die kleinen Dinge, die wir erlebt haben, gedankt.
„Engel begleiten uns durch unser ganzes Leben“, dachte sich Anna Ogris und bereitete eine große Überraschung vor. Jeder durfte sich einen Mitpilger aussuchen, um für ihn auf dieser Reise und auch danach der Engel zu sein. Natürlich sind Engel unsichtbar und sie dürfen sich nicht verraten. Erst bei einer Mittagsrast in Bayern wurden die Rätsel gelöst und die Engel gaben sich zu erkennen. Eigentlich haben es aber alle schon längst gespürt, wer in dieser Woche die Hände schützend über einen gelegt hat.
In Straßburg befindet sich das Europaparlament und die Kathedrale mit dem imposanten Turm, der eine gewaltige Höhe von 161 Meter aufweist. Im Inneren wie im Äußeren des Gotteshauses findet man Säulen, Skulpturen und Altäre in höchster Vollendung der gotischen Baukunst. Eine Anregung zum Nachdenken bietet sich beim Betrachten der astronomischen Uhr. Wahrscheinlich ist schon längst die Nacht hereingebrochen, wenn man die rechte Zeit erkannt hat.
Wieder in der Heimat, blickten wir dankbar auf die Erlebnisse der zurückliegenden 10 Tage, gestärkt durch das Gefühl des in der Gemeinschaft geborgenen Menschen, dem auf der Fahrt zahlreiche Zeugnisse des Glaubens geschenkt wurden. Wie die Engel, die hier sind, auch wenn sie unsichtbar sind, so ist es mit Boten des Glaubens. Wenn wir die Psalmen beten und die Lieder aus dem Gloria singen, dürfen wir die Bilder der gotischen Wunderwerke des Glaubens, die wir erlebt haben, in uns wiedererstehen lassen und daran denken, dass uns durch diese Pilgerreise ein großes Geschenk zuteilgeworden ist.
Dechant Janko Krištof hat die Idee einer Pilgerreise nach Notre Dame in die Welt gesetzt. Anita Bergmann, die Obfrau des Dekanatsrates hat dann gemeinsam mit ihm und den Priestern Elmar Augustin und Josef Markowitz die Details geplant und vor allem die spirituellen Impulse während der Fahrt und an den Orten in Paris, Metz und Straßburg vorbereitet. Ihnen, sowie unserem Reisebegleiter Mitja und vor allem dem Busfahrer Steffen, die im Straßentrubel Frankreichs den Durchblick behielt, gebührt unser Applaus.
Margit Sager, Dr. Felix Poklukar
Teilnehmerstimmen
Gemeinsam waren wir zehn Tage Richtung Metz, Paris, Chartres, Lisieux und Strasbourg unterwegs…
Wir wurden beschenkt
- durch die wohlwollende und liebevolle Aufnahme unserer Mitreisenden
- durch das gemeinsame Singen, Beten, Loben und Danken im Bus
- durch die Gemeinschaft beim Essen
- durch die aufblühende Natur rundum
- durch das Kennenlernen neuer Städte
- durch das gemeinsame Bestaunen der Kathedralen
- durch einzigartige und ganz besondere Begegnungen mit unseren Geschwistern im Herrn
- durch das gemeinsame Lachen
- durch Gottes spürbare Gegenwart
Vielen lieben Dank für alles! Hvala lepa! Teresa und Sigrid Sepin
Die Wallfahrt führte uns zu wichtigen religiösen und kulturellen Orten Frankreichs.
- Ein Höhepunkt die Kathedrale „Notre Dame de Paris“. Nach dem Brand 2019 aufwendig restauriert, ein Zeichen für Glauben und Hoffnung
- Chartres gehört zu den wichtigsten marienwallfahrtsorten Europas. Die Kathedrale ist berühmt für ihre farbenprächtigen Glasfenster
- Lisieux, der Wirkungsort der Heiligen Theresa. Botschaft des „kleinen Weges“- Vertrauen und Liebe im Alltag
- Schloss Versailles ehemalige Residenz von König Ludwig XIV. Zeigt den Glanz der Monarchie, erinnert auch an die Französische Revolution.
- Ergänzt wird die Reise durch Sehenswürdigkeiten wie Champs-Elysee, Arc de Triomphe, Eiffelturm…..und vieles mehr
Eine Wallfahrt ist immer eine besondere Zeit. Sie hilft und innezuhalten und Abstand vom Alltag zu gewinnen. Sie zeigt uns, wie wichtig Gemeinschaft, Dankbarkeit und Stärkung unseres Glaubens ist.
Theresia Oratsch
Na poti k Mariji
Letošnje dekanijsko romanje iz dekanije Borovlje je bilo v Notre Dame v Parizu.
15. aprila 2019 je zagorela streha Notre Dame v Parizu. Verniki so jokali, ko so opazovali, kako njihovo narodno svetišče gori. Ponudbe pomoči so prihajale z vsega sveta, ljudje pa so sodelovali pri popravljanju škode in obnovi cerkve. In tako se je zgodilo, da je cerkev zasijala v novem sijaju.
Sedem let pozneje se je romarska skupina iz dekanije Borovelj, ki je štela 48 ljudi, odpravila na obisk čudeža gotske arhitekture in središča duhovnega življenja v francoski prestolnici. V cerkev smo vstopili z velikim spoštovanjem in doživeli ganljivo sveto mašo. Okoli oltarja sta bila zbrana tudi naš dekan Janko Krištof in župnik Jože Markowitz.
Na našem romanju, ki se je začelo v zgodnjih urah 16. aprila 2026, smo se ustavili v Metzu, kjer smo maševali v ogromni katedrali, znani tudi kot Božja svetilka. Po prihodu v Pariz smo obiskali cerkev sv. Avguština, kjer je doživel svoje spreobrnenje in svojo poklicanost sv. Karel de Foucauld.
Na ulici Rue de Sèvres, stoji cerkev sv. Vincencija Pavelskega. Sv. Vincenc Pavelski velja za ustanovitelja Karitasa in tudi zavetnika Vincencijeve družbe, ki jih je v 19. stoletju ustanovil Frédéric Ozanam in skrbi za revne v mnogih delih sveta. Njegovo zadnje počivališče je zdaj romarsko središče, kraj, kjer mnogi ljudje iščejo novo moč za svoje življenje. Tudi mi smo čutili posebno moč, ki izvira iz tega čarobnega kraja.
Takoj za vogalom od kapele zavetnika revnih je kapela sv. Katarine Labouré, ki je videla Devico Marijo na prestolu v ovalnem okvirju nad globusom. Katarina je videla žarke svetlobe, ki so padali iz Marijinih prstov na zemljo; prepoznala je tudi črko "M" in Jezusovo in Marijino srce, obdano z dvanajstimi zvezdami. To prikazovanje je spodbudilo Catherine Labouré, da je dala izdelati medalje, ki prikazuje zgodbo o čudežu, in je povezanan z obljubi, da bodo vsi, ki jo bodo nosili, prejeli velike milosti. Mnogi naši romarji so po sveti maši, ki smo se je udeležili, kupili ovalno medaljo kot spomin na naš obisk.
Izvedeli smo, da je Francija rojstni kraj gotske arhitekture. Nikjer drugje na svetu ne najdemo toliko sakralnih zgradb, za katere so značilni graciozni, vzvišeni elementi. Dragocen primer tega sloga je katedrala v Chartresu. "Santa Camisia", delček Marijine tančice, nas popelje nazaj k izvorom naše vere. Z občudovanjem smo stali pred oltarjem, kjer se hrani ta zaklad. V kripti cerkve, ki velja za najdaljšo na svetu, smo obhajali sveto mašo. Naša skupina je bogoslužje obogatila s pesmimi iz Glorije, ki smo jih prinesli s seboj. Francoske besede pridige iz Janezovega evangelija in hvalnice v našem jeziku so ustvarile posebno vzdušje in vodile do prijateljskih srečanj s tamakjšnjimi verniki. Čudovit dokaz naše vere.
V Normandiji, na prostranih zelenih poljih, kjer se zdaj pasejo črede ovac in krav, je še vedno mogoče čutiti posledice nepredstavljivih dogodkov nedavne preteklosti. Kljub vsem tragedijam, ki so jih povzročile vojne prejšnjega stoletja, so nekateri našli svojo pot svetosti. Mala Terezija iz Lisieuxa je odraščala tukaj v zaščitenem okolju in se odločila vstopiti v karmeličanski samostan. Svojemu cilju je sledila z neomajno odločnostjo in svoje življenje posvetila Jezusu. Kot svojo zapuščino nam je zaupala misel, da Bog pogosto postane oprijemljiv in viden v majhnih stvareh vsakdanjega življenja. Na prošnjo priorice samostana je leto dni pred prezgodnjo smrtjo v starosti 24 let zapisala svojo življenjsko zgodbo. Njen naslov je "Histoire d'une âme", "Zgodba duše". V baziliki, zgrajeni v njeno čast, smo imeli privilegij obhajati mašo v kripti. Terezija iz Lisieuxa nas uči, naj bomo pozorni na majhne stvari na življenjski poti, saj se v njih razodeva Božja navzočnost.
Tisti, ki so se povzpeli po številnih stopnicah do umetniške četrti Montmartre, so nagrajeni s pogledom na metropolo Pariz. Najprej pa je treba obiskati baziliko Sacré-Cœur, posvečeno Jezusovemu Srcu. Ko smo prispeli, smo povsod videli ljudi, ki jih je gnalo hrepenenje po poglobitvi v skrivnosti vere. In človek je resnično prevzet nad močjo te stavbe, posvečene Jezusovemu srcu. Za tiste, ki raje uživajo v vzdušju v miru in tišini, priporočamo večerni obisk. Nagrada je pogled na Pariz ponoči; v daljavi lahko vidite snop svetlobe, ki izhaja z vrha Eifflovega stolpa in sega v noč.
Številne pomembne osebnosti so oblikovale zgodovino Francije in Pariza. Mnogi so za seboj pustili vidne sledi, ki so navdihnile druge, da so jim sledili. Ko smo se sprehajali po vrtovih in dvoranah Versajske palače, smo si zlahka predstavljali, da se lahko vsak hip iz kota prikažeta Ludvik XIV., Sončni kralj ali Marija Antoaneta, žena Ludvika XVI.
Na romanju se oblikuje skupnost, za katero sta značilna vera in medsebojna skrb. In tako je bilo z našo skupino. Romarji in romarice iz Šmarjete, Kotmare vasi, Bilčovsa in Sel so poskrbeli za naše dobro telesno počutje z na videz neskončno zalogo koroških dobrot. Okrepčila na naših počivališčih so poskrbela, da je pot do Pariz hitro minila.
Jutranja molitev nas je spremljala v dan in pregnala utrujenost. Anita Bergmann, Anna Moser, Anni Ogris, Elmar Augustin, Janko Krištof in Josef Markowitz so pripravili in brali moliteve in duhovna besedila. Molitev psalmov in petje hvalnic v obeh jezikih naše dežele se je dotaknilo naših src in duš. Sveta maša se je obhajala enkrat na dan na posebnih lokacijah. Kamor koli smo šli, smo našli povezave z lastnim življenjem in delom. V kapeli Frédérica Ozanama, ustanovitelja Vincencijeve družbe, so naše misli šle k tistim revežem v Celovcu, ki jim tudi v naši dekaniji pomagamo, da redno dobivajo potrebno hrano in pijačo. Ko se je dan bližal koncu in se je zmračilo, smo se v večerni molitvi zahvalili za majhne stvari, ki smo jih doživeli.
»Angeli nas spremljajo skozi vse življenje,« je razmišljala Anni Ogris in pripravila veliko presenečenje. Vsakdo si je lahko izbral soromarja, ki bo njegov angel na tej poti. Seveda so angeli nevidni in ne smejo razkriti svoje identitete. Šele med odmorom po kosilu na Bavarskem je bila uganka rešena in angeli so se razkrili. Pravzaprav pa so vsi že slutili, kdo jih je ves teden spremljal in čuval.
V Strasbourgu smo našli Evropski parlament in katedralo z veličastnim stolpom, ki se dviga do višine 161 metrov. Katedrala se znotraj in zunaj ponaša s stebri, skulpturami in oltarji najvišjega reda gotske arhitekture. Ob pogledu na astronomsko uro nas čaka trenutek premisleka.
Doma smo se s hvaležnostjo ozrli na doživetja preteklih desetih dni, okrepljeni z občutkom pripadnosti skupnosti, saj smo na poti prejeli močna okrepila vere. Tako kot angeli, ki so tukaj, čeprav so nevidni, je tudi z glasniki vere. Ko molimo psalme in pojemo hvalnice molitvenika in pesmarice Gloria, lahko podoživimo podobe gotskih čudes vere, ki smo jih doživeli, in se spomnimo, da nam je to romanje močno obogatilo.
Naš dekan Janko Krištof si je zamislil romanja k Naši Gospe v Pariz. Anita Bergamm, predsednica dekanijskega sveta, pa je nato skupaj z njim in duhovnikoma Elmarjem Augustinom in Jožefom Markowitzom načrtovala podrobnosti, predvsem pa je pripravila duhovne premišljevanja za potovanje na lokacijah v Parizu, Metzu in Strasbourgu. Naš aplavz so si zaslužili oni, pa tudi naš turistični vodnik Mitja in še posebej naš voznik avtobusa Steffen, ki je ohranil mirno kri sredi vrveža francoskih cest.
Dr. Felix Poklukar, Margit Sager