Mit Hanni Holzwurm den Kreuzweg betrachten
In fünf Stationen haben die Erstkommunionskinder heute gemeinsam mit Pfarrer Ulrich Kogler und dem Vorbereitungsteam den letzten Weg Jesu betrachtet. Das herrliche Wetter hat dazu eingeladen, dies im Freien zu tun.
Natürlich durfte auch Hanni Holzwurm nicht fehlen, die schon in den letzten Jahren den Kreuzweg begleitet hat. Sie erzählte davon, wie Jesus verurteilt und verspottet wurde. Die Kinder überlegten, wie es sich anfühlt, ausgelacht zu werden, und legten als Symbol Dornenzweige als "Krone" auf ein Tuch.
An Bildstöcken im Zentrum von Ferlach machten wir Halt und erfuhren, dass Jesus unter der Last des Kreuzes zusammengebrochen ist. Auch wir erleben manchmal schwere Situationen, unter denen wir leiden und fast zusammenbrechen. Jesus kennt diese Belastungen und trägt sie mit. Als Zeichen dafür legten die Kinder kleine Holzkreuze auf den Boden.
Auf seinem Weg war Jesus nicht allein. Menschen begleiteten ihn: Maria, seine Mutter, Veronika mit dem Schweißtuch und Simon, der ihm beim Tragen des Kreuzes half. Auch wir können für andere da sein und mitfühlen, selbst wenn wir ihr Leid nicht ändern können.
Am Wegkreuz im Gregorischpark dachten wir an den Tod Jesu – und daran, dass Gott ihn zu neuen Leben auferweckt hat. Das Weizenkorn fällt in die Erde und muss sterben, damit eine neue Pflanze, neues Leben, daraus entstehen kann. Als Zeichen für diese Verwandlung legten die Kinder Weizenkörner in eine Schale mit Erde.
In der Kirche haben wir schließlich schon Ausschau nach Ostern gehalten. Hinter aller Trauer und Dunkelheit, der wir im Leben begegnen, ist Jesus mit seinem Licht und seiner Nähe da. An der Osterkerze durften die Kinder Teelichter entzünden und diese um das Kreuz herum stellen - als Symbol für das österliche Licht, das Jesus uns schenkt.