Licht sein
Erstkommunionsvorbereitung und Familiengottesdienst
Wenn im Pfarrhof fröhliches Treiben herrscht und tags darauf der Gottesdienst besonders lebendig und bewegt ist, dann sind unsere 30 Erstkommunionskinder wieder zur Vorbereitung bei uns.
An diesem Wochenende haben wir auf unterschiedliche Weise das Thema "Licht" betrachtet. Pfarrer Ulrich Kogler und Sylvia Wernhart haben mit den Kindern Licht und Dunkelheit ausgelotet und erspürt. Wie fühlt es sich an, wenn es dunkel ist und was macht die Dunkelheit mit uns? Die Osterkerze als Zeichen für Jesus Christus, dem Licht der Welt, wurde in die Mitte gestellt und entzündet. Da konnten die Kinder bereits sehen, wieviel Licht auch nur eine einzige Kerzenflamme bringt und einen Raum verändert. "Wenn es im Leben einmal dunkel ist, dann können wir hinschauen auf Jesus, auf sein Licht. Er leuchtet uns, wenn wir nicht mehr weiter wissen.", gab Pfarrer Ulrich den Kindern mit. Mit jeder weiteren Kerze, die die Kinder als Zeichen für sich selbst anzünden durften, wurde es heller.
Zusammen mit Gerlinde König konnten die Kinder kreativ werden und Kerzen selbst gestalten. Die kleinen Kunstwerke wurden im Familiengottesdienst von Pfarrer Jakob Ibounig gesegnet. Wir hoffen, dass sie bei euch zu Hause oft leuchten und euch und eure Familien an die Zusage und den Auftrag Jesu erinnern: Ihr seid das Licht der Welt! Dass euch eure Kerzerl ermutigen, mit euren Talenten, Fähigkeiten und eurer Freundlichkeit in die Welt hineinzuleuchten.
Bewegt und lustig ging es dann zusammen mit PAss. Karin Zausnig und Astrid Ronach zu. In einem flotten Laufspiel mit bunten Tüchern erfuhren die Kinder, dass man nur zusammen in allen Farben des Regenbogens leuchten kann. Lieder zum Thema rundeten den Vormittag ab und wurden von den Kindern mit großer Begeisterung gesungen und getanzt.
"Es klingt verlockend: wenn man nur Macht hätte, dann würde man Steine in Brot verwandeln und aller Hunger, alles Elend der Welt hätte ein Ende. Wenn man bestimmten könnte, dann würde man die Welt retten. Jesus hat die Menschen satt gemacht. Er ist in den Abgrund gestürzt, in den Abgrund des Todes. Es wurde ihm alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde. Alle drei Versuchungen hat er auf seine Weise erfüllt, aber zusammen mit seinem Vater. So hat er die Welt gerettet.", sagte Pfarrer Jakob Ibounig in seiner Predigt. Die Erstkommunionskinder haben ihm geholfen, das Evangelium in einem Bodenbild darzustellen. Sie haben Steine in die Wüstenszene gelegt, an der Tempelzinne mit Bauklötzen weitergebaut und Schmuck und Edelsteine an den Fuß des Berges gelegt.
Ganz wunderbar hat Jasmin Safron hat mit ihrer kleinen, engagierten Kindersinggruppe den Gottesdienst musikalisch gestaltet. Kräftig unterstützt haben sie dabei die Erstkommunionskinder mit Gesang und Tea Thalmann und PAss. Karin Zausnig mit ihren Gitarren. Martina Feichter hat uns mit ihrem Orgelspiel erfreut.
Fröhlich und anregend ging es nach der Messe am Pfarrplatz weiter, wo Bea Hafner und Ingrid Wassner das Pfarrcafé für uns aufgetischt haben. Wie gut, dass die Sonntage vom Fasten ausgenommen sind. Den Mehlspeisverlockungen war nämlich schwer zu widerstehen!
Damit so ein Wochenende gelingen kann braucht es viele, die mittun und sich einbringen. Besonders danken wir den Müttern, die ihre Kinder in die Vorbereitungsstunde begleiten und das Vorbereitungsteam unterstützen. Ein herzliches Vergelt's Gott jenen Erstkommunionseltern, die sich Zeit nehmen, einen Kuchen zu backen und so unser Pfarrcafé unterstützen. Danke allen Eltern, die ihre Kinder in den Gottesdienst begleiten, und so den Weg auf die Erstkommunion innerlich und äußerlich mitgehen!
Dort, wo Gemeinschaft und Verbundenheit spürbar wird, dort, wo Menschen zusammenkommen und miteinander das Leben teilen und feiern, leuchtet Gottes Licht in diese Welt hinein.