Ich habe dich in meine Hand geschrieben
Erstkommunionsvorbereitung und Familiengottesdienst
In drei Stationen "Taufe entdecken"
Mit der Taufe beginnt unser Christ:in-Sein, das Hineinwachsen in den Glauben und in die Gemeinschaft, die wir Kirche nennen. An diesem Wochenende haben sich unsere Erstkommunionskinder auf ganz unterschiedliche und unterhaltsame Weise Gedanken zum Thema Taufe gemacht.
Gemeinsam mit dem Vorbereitungsteam haben sie dazu am Samstag in mehreren Stationen gearbeitet. Das Sakrament der Taufe ist reich an Symbolen. Pfarrer Ulrich Kogler hat sich mit den Kindern diese Zeichen angesehen und überlegt, was sie bedeuten. Eine Taufkerze wurde entzündet, das Taufleinen umgelegt und das Chrisamöl beschnuppert.
Mit einer imaginären Zeitmaschine sind die Kinder zusammen mit Sylvia Wernhart und Christiane Schöffmann zu besonderen Stationen in ihrem Leben gereist, zu schönen und schwierigen Momenten.
Zu diesen Momenten durften sich die Kinder dann Farben aussuchen und Weihwasserfläschchen gestalten. Jedes Fläschchen leuchtet in seinen eigenen Farben, jedes hat ein einzigartiges Muster. So sind auch wir alle einzigartig, kein Leben ist gleich. Auf die Zusage Gottes, dass er durch alle Farben unseres Lebens - die hellen und die dunklen - hindurch leuchtet und alle unsere Wege mit uns geht, dürfen wir vertrauen.
Gerlinde König, die wir neu im Vorbereitungsteam begrüßen dürfen, hat sich mit den Kindern über ihren Namen unterhalten. Wenn wir einen Namen haben, dann sind wir nicht einfach irgendwer, ein „He, du!“ oder eine Nummer. Nicht nur Familie und Freunde kennen unseren Namen, auch Gott kennt ihn. Er hat ihn sogar in seine Hand geschrieben, erzählt die Bibel, und gibt uns damit die Zusicherung, dass Gott uns niemals vergisst.
Die Vorbereitungsstunde wurde gemeinsam mit den Eltern mit einem Gebet und dem Segen abgeschlossen.
Familiengottesdienst - Den Glauben bekennen
Bei der Taufe wurde das Glaubensbekenntnis stellvertretend von den Pat:innen und den Eltern gesprochen, nun können es die Kinder schon selbst. Das uralte Gebet drückt die Kernwahrheiten unseres Glaubens aus. Beim heutigen Familiengottesdienst hat Pfarrer Jakob Ibounig mit den Kindern über das Glaubensbekenntnis nachgedacht. An unterschiedlichen Orten in unserer Kirche wurden diese Glaubenswahrheiten von den Kindern sichtbar und hörbar gemacht. Pfarrer Jakob Ibounig hat sie für uns ausgefaltet.
Eine Weltkugel sollte uns zeigen, dass Gott der Schöpfer des ganzen Universums ist. An der Krippe vergegenwärtigten wir uns, dass Jesus an einem ganz konkreten Ort Mensch geworden ist durch Maria. Das Kreuz neben dem Altar weist uns auf seinen Tod, die Osterkerze auf seine Auferstehung hin. Die bunten Weihwasserfläschchen erinnerten uns daran, dass wir durch die Taufe zu Jesus gehören und zur Gemeinschaft der Kirche. Auch einen Stein und ein Bild der Versöhnung brachten die Kinder. Sie deuteten damit an, dass wir an die Vergebung unserer Sünden glauben. Dass der Tod nicht dasss Ende ist, sondern wir an ein Leben bei Gott glauben, verdeutlichte das "Ewige Licht".
Der bewegte Gottesdienst wurde musikalisch von Nicklas Dovjak an der Orgel sowie Tea Thalmann und PAss. Karin Zausnig mit ihren Gitarren begleitet. Dafür danken wir herzlich - ebenso den Erstkommunionskinder für den kräftigen Gesang!
Im Anschluss an die Messe sorgten Bea Hafner und Ingrid Wassner beim Pfarrcafé am Kirchplatz für nahrhafte Mehlspeisen und heiße Getränke. Herz und Seele wurden bei angeregten Gesprächen gewärmt. Ein Vergelt's Gott allen Frauen, die zur Kuchenfülle am Buffet beigetragen haben!
Ein besonders Dankeschön wollen wir auch den Frauen vom Vorbereitungsteam sagen, die die Kinder durch diese besondere Zeit begleiten. Ebenso den Müttern, die sich unterstützend und hilfreich in die Erstkommunionsvorbereitung einbringen!