Pfarre / Fara

Ferlach/Borovlje

Der Ölberg, das bin ich selbst

Gründonnerstagsliturgie in Ferlach

Der Jubel des Palmsonntags, der heute in den festlichen Orgeltönen des Einzugs noch einmal anklang, ist verhallt. Zusammen mit Pfarrer Jakob Ibounig trat die Feiergemeinde in die Geschehnisse des Gründonnerstags ein.

Zeichenhaft stellt uns die Fußwaschung vor Augen, wie Jesus möchte, dass wir aneinander handeln. Eine Mutter, ein Vater, ein Erstkommunionskind, einige Firmlinge und ihr Begleiter ließen sich diesen Dienst erweisen. Zum Andenken an diese Feier bekamen sie eine Flasche Olivenöl aus dem Heiligen Land.

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„Im Evangelium ist der Gründonnerstag schon umgeben von der Nacht. Im Dunkeln ballt sich etwas zusammen. Der ganze Horror dieser Welt. In diese Nacht geht Jesus hinaus auf den Ölberg.“, sagt Pfarrer Ibounig in seiner Ansprache. Vielleicht tragen wir auch selbst viel von dieser Nacht in uns. „Der Ölberg, das bin ich selbst. Ein ganzer Berg voller grausamer Gedanken, die manchmal Worte oder sogar Taten werden. Vor allem aber voll von Gleichgültigkeit. In diese unheimliche Nacht, die unsere eigene ist, kommt Jesus und leidet sie durch.“

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Im Garten Getsemani bittet Jesus seine Jünger, mit ihm zu wachen und zu beten, so erzählen die Evangelien. Auch wir sind dazu aufgerufen. Im Anschluss an die Liturgie hielten noch einige Frauen und Männer Nachtwache vor dem Allerheiligsten.