Pilgerinnen und -Pilger im Heiligen Jahr zu Besuch bei Diözesanbischof Josef Marketz
Erlebnisse und Erfahrungen aus den Besuchen der 21 Jubiläumskirchen wurden geteilt
Im Heiligen Jahr 2025 waren 21 Kirchen in Kärnten als Jubiläumskirchen ausgewiesen. Pfarrer Ulrich Kogler und Seelsorgeamtsdirektorin Elisabeth Schneider-Brandauer entwickelten dazu die Idee eines Jubiläumskirchen-Passes. Für jede der Kirchen organisierte Ulrich Kogler einen eigenen Pilgerstempel. Insgesamt wurden 1.400 Pässe ausgegeben – eine Einladung an die Menschen, die Jubiläumskirchen zu besuchen und sich auf den Weg zu machen.
Schon bald entstanden Pilger:innen-Gemeinschaften, die ihre Wege gemeinsam planten und die Kirchen besuchten. Die Anreise war so vielfältig wie die Gruppen selbst: Manche kamen mit dem Zug, andere kombinierten Bahn und Fahrrad, waren zu Fuß unterwegs oder reisten mit dem Auto an. Viele waren auch alleine und in Stille unterwegs.
Zum Abschluss wartete auf alle, die mehr als zehn Stempel gesammelt hatten, eine besondere Anerkennung: Sie erhielten einen Genussland-Kärnten-Gutschein im Wert von 30 Euro. Wer einen vollständig ausgefüllten Pilgerpass einsandte, wurde darüber hinaus zu einem festlichen Nachmittag ins Bischöfliche Palais eingeladen – mit einer Führung durch das Haus und einer persönlichen Begegnung mit Bischof Josef.
Die Bildgalerie vermittelt Eindrücke von diesem fröhlichen und farbenfrohen Nachmittag am 21. Oktober.
Elisabeth Schneider-Brandauer, die gemeinsam mit ihrem Team die Organisation des Heiligen Jahres übernommen hatte, zeigte sich bei ihrer Begrüßung überwältigt von den zahlreichen positiven Rückmeldungen zum Pilgerpass.
Einige dieser persönlichen Stimmen teilte sie mit den Gästen:
- „Jede Jubiläumskirche hatte ihren eigenen Charakter. Ich habe Kärnten dabei ganz neu kennengelernt – nicht nur landschaftlich, sondern auch spirituell.“
- „Ich war überrascht, wie herzlich wir in den einzelnen Pfarren empfangen wurden. Man hat gespürt, dass die Menschen sich auf die Pilgerinnen und Pilger freuen.“
- „Danke an die Katholische Kirche Kärnten für diese Initiative. Sie hat gezeigt, dass Pilgern auch heute Menschen bewegt und verbindet.“
- „Jeder Stempel im Pilgerpass erzählt für mich eine eigene Geschichte. Am Ende hatte ich nicht nur einen vollen Pass, sondern viele schöne Erinnerungen im Herzen.“
- „Ich bin mit einigen Sorgen gestartet und mit neuer Zuversicht heimgekehrt. Das Pilgern hat mir gutgetan.“
- „Das Heilige Jahr hat mich ermutigt, mich wieder bewusster auf meinen Glaubensweg einzulassen. Dafür bin ich sehr dankbar.“
Die positive Stimmung des Nachmittags weckt Hoffnung auf eine Fortsetzung der Pilgerpass-Initiative.