Hannes Fabian: Aktiv mitgestalten!
Aus der Serie: So bunt ist Kärntens Kirche
Gemeinschaft erleben, auch außerhalb der Familie, ist eine wichtige Erfahrung für jeden Jugendlichen. von Ingeborg Jakl

Notwendig dazu ist ein Stützpunkt, quasi eine Anlaufstelle. „Und das war bei mir die Ministrantenstunde“, erinnert sich Hannes Fabian an seine ersten intensiven Begegnungen mit der Pfarre Krumpendorf am Wörthersee. Schon in jungen Jahren war es für ihn selbstverständlich, hier in der Pfarre mitzuarbeiten und auch mitzugestalten. Zunächst als Ministrant, später kamen dann langsam andere Aufgaben dazu. „Man wächst hinein“, sagt er. Heute ist Hannes Fabian 28 Jahre jung und seit der letzten Pfarrgemeinderatswahl im Jahr 2007 einer der jüngsten Pfarrgemeinderatsobmänner in Kärnten. Daneben ist er noch als Firmbegleiter, Lektor und Kommunionspender tätig. „Es tut gut, sich in der Pfarre einzubringen und mit Gleichgesinnten Pläne zu schmieden und Ideen umzusetzen“, schildert er seine Begeisterung für das pfarrliche Leben. Denn gerade hier sollen sich die Gläubigen wohlfühlen, gern zusammenkommen, damit man gemeinsam Gottesdienst feiern kann. Fabian trägt wie selbstverständlich seinen Teil dazu bei. Gerade ist er mit den Sternsingern eine Woche lang täglich einige Stunden unterwegs gewesen und hat wieder einmal gespürt, wie groß die Sehnsucht der Menschen ist, besucht zu werden. Wie wichtig der Kontakt gerade in einer Pfarre ist. „Da ergeben sich dann häufig Anregungen, die ich mit in den Pfarrgemeinderat trage“, erklärt er.
Kreativität ist denn auch ein von ihm gern gebrauchter Ausdruck, wenn es darum geht, Jung und Alt in die pfarrliche Arbeit mit einzubinden. „Wir haben einen engagierten Kreis von rund 30 Leuten, die mithelfen, wenn es gilt, Agapen vorzubereiten, Veranstaltungen durchzuführen, einen Gottesdienst mit besonderer Musikbegleitung zu organisieren oder eine Ausstellung in die Kirche zu holen. „Das Gefühle zu haben, nicht allein zu sein, ist ein wunderbares“, beschreibt er. Dazu zählen auch die gemeinsamen Ausflüge, Reisen und Pilgerfahrten. Da ist in den letzten Jahren einiges gewachsen, da sind neue Freundschaften entstanden, „da haben wir Gemeinschaft erlebt“.