Organisation

Referat für Trauerpastoral

“Ein Abschied. Ein Licht. - Wie geht man damit um, wenn ein Kind stirbt?”

Neue Podcast-Folge der PAX-Bestattung mit Mag. Christiane Eberwein

Mag. Christiane Eberwein war kürzlich zu Gast im Podcast der PAX-Bestattung bei Martin & Christoph zum Thema: Wie geht man damit um, wenn ein Kind stirbt?

Die fachliche Leiterin der Plattform "Verwaiste Eltern" beschreibt darin die Trauer als eine natürliche Reaktion auf den Verlust des geliebten Menschen - ohne Liebe und Verbundensein würden wir nicht trauern. Es gebe kein allgemein gültiges Rezept, um mit dem Schmerz zu leben, da die Trauer sehr individuell ist. In der Hypnotherapie wird die Trauer als Pendelbewegung dargestellt und ihre Intensität kann variieren und zunehmen, wenn z. B. Orte oder bestimmte Begebenheiten an das verstorbene Kind erinnern, auch wenn der Verlust schon länger zurückliegt. Wichtig ist, dass das Pendel immer in Bewegung bleibt und nicht an einem Pol verharrt. Das Ziel ist, eine neue, innere Verbundenheit zum verstorbenen Menschen zu bekommen. Dabei helfen Rituale, die vor allem in schwierigen Zeiten viel Halt geben und die Sinne ansprechen, z. B. in einer schönen Erinnerungsbox Dinge sammeln, die uns an die verstorbene Person erinnern und uns mit ihr in Verbindung setzen.

Hilfreich kann auch sein, zu Beginn auf Bewährtes zurückzugreifen und Unterstützung aus dem Umfeld (Familie, Bekanntenkreis) anzunehmen oder alte Arbeits-Routinen aufzunehmen. Mag. Eberwein empfiehlt, professionelle Hilfe anzunehmen, wenn Trauernde den Tod verleugnen oder sich zurückziehen und den Kontakt zum Umfeld abbrechen.