Ein Raum zum Aufatmen
Segnung des neu gestalteten Gebetsraums im Diözesanhaus in Klagenfurt

Am Freitag, 10. Juni 2011 hat Bischofsvikar Dr. Josef Marketz den neu gestalteten Gebetsraum im Diözesanhaus in Klagenfurt gesegnet. Dieser Gebetsraum, der sich im 3. Stock des Diözesanhauses befindet, dient Mitarbeiter/innen und Besucher/innen des Hauses als ein Ort des persönlichen und des gemeinschaftlichen Gebets. Die Initiatoren dieser Umgestaltung waren Waltraud Kraus-Gallob, Klaus Einspieler und Michael Kapeller. Bei dieser Umgestaltung wurde besonders darauf geachtet, den Charakter dieses Raumes durch den Einsatz von wenigen bewusst gesetzten Gestaltungselementen hervorzuheben.
Beten zwischen den Brennpunkten des Kreuzes und der Heiligen Schrift
Bei der feierlichen Segnung des Gebetsraumes hob Dir. Marketz besonders das Kreuz hervor, das das Zentrum dieses Raumes bildet. Vom Kreuz her erfährt das Leben und Wirken von kirchlichen Mitarbeiter/innen Orientierung und Kraft – gerade auch in schwierigen Zeiten. Das Besondere dieses Kreuzes besteht darin, dass darin der Auferstandene eingeschrieben ist. Die Schwere und Hoffnungslosigkeit des Kreuzes ist von Ostern her aufgebrochen. Die nüchterne und reduzierte Gestaltung dieses Raumes soll den nötigen Freiraum bieten, um die Größe und Tiefe dieser Botschaft erahnen zu können. Bereits im Eingangsbereich des Raumes befindet sich der Ambo mit der Heiligen Schrift. Das Ikonenkreuz und die Heilige Schrift sind wie zwei Brennpunkte und dazwischen sitzen oder knien die zum Gebet Versammelten – ihre Anliegen, Sorgen und Freuden finden hier Platz.
Der Gebetsraum als ein Kraftort des Lebens und der Verkündigung des Glaubens
Dir. Marketz verbindet mit diesem neu gestalteten Gebetsraum den Wunsch, dass er den Menschen, die darin beten ein Ort wird, an dem sie Kraft für die Herausforderungen ihres Lebens und der Verkündigung erfahren.