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“Novene zur Schmerzensmutter Maria“ in der Pfarre Kötschach

Hl. Messe mit Bischof Schwarz am 30. März

 (© Foto: Pfarre Kötschach)
(© Foto: Pfarre Kötschach)

Klagenfurt, 19. 3. 12 (pgk). Die Pfarre Kötschach feiert vom kommenden Donnerstag, dem 22., bis Freitag, dem 30. März, die traditionelle „Novene zur Schmerzensmutter Maria“. Diese neuntägige (lat. novem = neun) Vorbereitung auf Ostern beginnt jeweils um 18.30 Uhr mit dem Rosenkranzgebet und Beichtgelegenheit. Die hl. Messe mit Predigt wird um 19 Uhr gefeiert. Das Hauptthema lautet heuer „Die sieben letzten Worte Jesu Christi“. Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz wird am Freitag, dem 30. März, um 19 Uhr die hl. Messe unter dem Bibelwort „Wir aber haben gehofft …“ (Lk 24,21) feiern und die Predigt halten. Musikalisch mitgestaltet wird diese hl. Messe vom Kirchenchor Kötschach.
Die weiteren Prediger im Rahmen der „Novene zur Schmerzensmutter“ sind Geistl. Rat Mag. Josef Scharf, Dechant von Klagenfurt-Land sowie Pfarrer von Moosburg und Tigring (22. 3.), der Stiftspfarrer von Gurk Kan. Msgr. Mag. Gerhard Christoph Kalidz (23. 3.), Krankenhausseelsorger Kapuzinerpater Kons. Rat OStR. P. Mag. Anton Wanner (24. 3.), der Stadtpfarrer von St. Andrä, Benediktinerpater Mag. Dr. Gerfried Sitar (25. 3.), Kanonikus Kons. Rat Günther Dörflinger, Dechant und Stadtpfarrer von Hermagor (26. 3.), Servitenpater Norbert Harm, Provisor in St. Jakob im Lesachtal und Kaplan in Maria Luggau (27. 3.), Kons. Rat Ignaz Weyerer, Pfarrer von Paternion und St. Paul ob Ferndorf (28. 3.) sowie Prälat Mag. Horst-Michael Rauter, Domkapitular i. R. (29. 3.).
Musikalisch gestaltet wird die Novene vom MGV Dellach, dem Gemischten Chor St. Jakob i. Lesachtal, dem MGV Mauthen, dem Kirchenchor Liesing, der Musikhauptschule Kötschach, dem MGV Kötschach, dem Kirchenchor St. Daniel, der Singgemeinschaft Kötschach-Mauthen sowie dem Kirchenchor Kötschach.

Die Novene zur Schmerzensmutter wird in der Pfarrkirche Kötschach seit 1773 vom Donnerstag vor dem Passionssonntag bis zum so genannten „Schmerzensfreitag“, dem Freitag vor dem Palmsonntag, feierlich begangen. Die besondere Verehrung der Schmerzensmutter in der Pfarre Kötschach geht auf den Servitenorden („Diener Mariens“) zurück, der die Pfarre bis 1981 betreut hat. Nach der Regel des Hl. Augustinus lebend, steht die Verehrung der Gottesmutter im Zentrum der Spiritualität der Serviten. Die schmerzhafte Muttergottes ist die Patronin des Ordens.
Nach dem alten Liturgischen Kalender fiel das Fest der Schmerzen Mariens auf den „Schmerzensfreitag“. Nunmehr wird dieses Fest am 15. September gefeiert. Der Servitenorden behielt beide Feiern bei, den „Schmerzensfreitag“ als Gedenktag „Maria unter dem Kreuz“ und den 15. September als Hochfest der Schmerzensmutter. Die Verehrung der Schmerzensmutter vor Ostern ist von ähnlichen Grundmotiven getragen wie die Verehrung des Hauptes Christi.