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Dienstag

03.10.2017

Gedenktag des hl. Franziskus: Tiersegnungen in Kärntner Pfarren

 
 
 

Veröffentlicht von:

Pressestelle der Dioezese Gurk

Rund um den Gedenktag des hl. Franziskus finden Tiersegnungen in den Pfarren statt., © Foto Stadtpastoral

Rund um den Gedenktag des hl. Franziskus finden Tiersegnungen in den Pfarren statt. (© Foto: Stadtpastoral)

Klagenfurt, 3. 10. 17 (pgk). Der heilige Franz von Assisi gilt unter anderem als Patron der franziskanischen Orden, des Umweltschutzes und der Tiere. Daher wird sein Gedenktag am 4. Oktober auch als Welttierschutztag begangen. Rund um dieses Hochfest finden in zahlreichen Kärntner Pfarren Tiersegnungen statt. In Villach-St. Nikolai sind alle HaustierbesitzerInnen eingeladen, sich am Mittwoch, dem 4. Oktober, um 16 Uhr bei der Franziskusstatue am Nikolaiplatz zu versammeln, wo Diakon Prof. Mag. Gerhard Gfreiner die mitgebrachten Haustiere segnen wird. In Hermagor wird Stadtpfarrer Kan. Günther Dörflinger die Tiersegnung am Freitag, dem 6. Oktober, um 18 Uhr vor der Filialkirche Maria Thurn vornehmen. Am Samstag, dem 7. Oktober, werden um 15 Uhr in der Pfarre Viktring-Stein die Haustiere im Rahmen eines Wortgottesdienstes mit Diakon Karl-Helmut Pomprein im Stiftsinnenhof gesegnet.

Der heilige Franz von Assisi (1181–1226), der bereits 1228 heilig gesprochen wurde, stammte aus einer begüterten Familie. Der Städtekrieg zwischen Assisi und Perugia, eine einjährige Gefangenschaft und anschließende Krankheit ließen ihn in eine Sinnkrise fallen. Nach dem Bruch mit seinen Eltern zog er sich in einsame Höhlen und abgelegene, zerfallene Kapellen zurück. Bald scharten sich die ersten Gefährten um ihn. Die „minderen Brüder“, wie sie sich nannten, zogen nun als Wanderprediger umher. Im November 1223 bestätigte Papst Honorius III. endgültig die Lebensregel der Minderbrüder, die Franziskus zusammen mit einigen Vertrauten in einer Einsiedelei verfasste. Franziskus wollte ein ganz vom Evangelium geprägtes Leben führen, betonte aber besonders die Befolgung der höchsten Armut des Einzelnen und der Gemeinschaft. Bereits knapp zwei Jahre nach seinem Tod wurde Franziskus heilig gesprochen. Sein Leichnam wurde in der Doppelbasilika „San Francesco“, die man zu seinen Ehren am westlichen Stadtrand von Assisi errichtet hatte, beigesetzt.

Der historische Wert seiner religiösen Persönlichkeit ist die Neuentdeckung des Evangeliums, das er in evangelischer Armut zu verwirklichen suchte. Er hatte eine große Liebe zur Natur und sah in allen Geschöpfen seine „Schwestern und Brüder“, wie dies in seinem Sonnengesang in einzigartiger Weise zum Ausdruck kommt.