Diözesanbischof
Dr. Alois Schwarz

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17.11.2011

2. Finance & Science Kongress

im Stift St. Georgen am Längsee


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Donnerstag

17.11.2011

Ermutigung zu neuen Wegen für die chancengerechte Gesellschaft

 
 
 

Veröffentlicht von:

Pressestelle der Diözese Gurk

Bischof Schwarz bei „Finance & Science“-Kongress: Kampf gegen den Hunger ist ethischer Imperativ für die Weltkirche

Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz referierte beim 2. „Finance & Science“-Kongress“ im Stift St. Georgen am Längsee, © Foto ©SEFO

Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz referierte beim 2. „Finance & Science“-Kongress“ im Stift St. Georgen am Längsee (© Foto: ©SEFO)

Klagenfurt, 17. 11. 11 (pgk). Armut, Ausbeutung, Hunger und Unterdrückung seien heute nach wie vor die „großen Geißeln der Menschheit“, sagte Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz heute bei seinem Vortrag zur Eröffnung des zweiten „Finance & Science“-Kongresses“ zum Thema „Mikrofinanz. Vom Gelde, das dem Leben dient“, der, veranstaltet von SEFO, mit zahlreichen namhaften Referenten im Bischöflichen Bildungshaus Stift St. Georgen/Längsee stattfand. Absolut gesehen habe der weltweite Reichtum zwar zugenommen, die Ungleichheit sei jedoch, so der Kärntner Bischof, enorm gewachsen. „In den reichen Ländern verarmen neue Gesellschaftsklassen und es entstehen neue Formen der Armut“, sagte Bischof Schwarz. In ärmeren Regionen erfreuen sich einige Gruppen einer verschwenderischen und konsumorientierten Überentwicklung, „die in unannehmbarem Kontrast zu anhaltenden Situationen menschlichen Elends steht“. Diese von Papst Paul VI. als „Skandal schreiender Ungerechtigkeiten“ bezeichnete Situation halte an. Noch immer raffe der Hunger jährlich zahllose Menschen hinweg. Deshalb sei es, so Bischof Schwarz, ein ethischer Imperativ für die Weltkirche, den Hungrigen zu essen zu geben. Dies entspreche den Lehren des Gründers Jesus Christus über Solidarität und Teilen. Die Beseitigung des Hungers in der Welt sei darüber hinaus in der Ära der Globalisierung auch ein Ziel geworden, „das notwendigerweise verfolgt werden muss, um den Frieden und die Stabilität der Welt zu bewahren“.
Mikrokredite würden insbesondere in Entwicklungsländern einen bedeutenden Beitrag zur unternehmerischen Existenzgründung und -sicherung leisten. „Mikrokredite bestehen nicht nur darin, dass den um ihre Existenz ringenden Personen Kleinstkredite zu vertretbaren Zinsen und Laufzeiten gewährt werden, sondern beinhalten auch eine intensive Beratung über wirtschaftliche und finanzielle Aspekte“, sagte Bischof Schwarz.

Informationen zur Veranstaltung und Fotos: Mag. Jutta Krall, Geschäftsführerin „Sustainability Economic Forum – Finance & Ethics Research“, Tel. 04213 / 34 00 4, krall@software-systems.at, http://www.sefo.at

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