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17.07.2017

Grabesritter in Kärnten

Fotos: Pressestelle/Eggenberger

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Montag

17.07.2017

Bischof Schwarz neuer Prior der Grabesritter in Kärnten – Bischofsvikar Allmaier Subprior

 
 
 

Veröffentlicht von:

Pressestelle der Diözese Gurk

Festgottesdienst mit Alterzbischof Kothgasser und Dekretüberreichung im Klagenfurter Dom

Leitender Komtur Mairitsch, Ehrenstatthalter Lengheimer, Statthalter Leiner, Erzbischof Kothgasser, Bischof Schwarz, Prälat Frankl und Bischofsvikar Allmaier, v. l., © Foto Pressestelle/Eggenberger

Leitender Komtur Mairitsch, Ehrenstatthalter Lengheimer, Statthalter Leiner, Erzbischof Kothgasser, Bischof Schwarz, Prälat Frankl und Bischofsvikar Allmaier, v. l. (© Foto: Pressestelle/Eggenberger )

Klagenfurt, 17. 7. 17 (pgk). Wechsel an der geistlichen Spitze des „Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem“, kurz „Grabesritter“ genannt, in Kärnten: Im Rahmen eines Festgottesdienstes mit dem emeritierten Salzburger Erzbischof Dr. Alois Kothgasser, Großprior der Statthalterei Österreich der Grabesritter, wurde Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz im Klagenfurter Dom zum neuen Prior und Bischofsvikar Dompfarrer Kan. Dr. Peter Allmaier, MBA, zum Subprior der Komturei Klagenfurt bestellt. Die Dekrete wurden im Rahmen des Gottesdienstes vom Statthalter der Grabesritter in Österreich, Dr. Andreas Leiner, überreicht. In seiner Predigt stellte Erzbischof Kothgasser die Verbindung „jedes Christen mit dem Heiligen Land, das Gottes Spuren für die ganze Menschheit trägt,“ in den Mittelpunkt und bezeichnete es als „Gnade, auf den Spuren Jesu im Heiligen Land zu wandeln und das Heilswirken Gottes kennen zu lernen“. Im Rahmen des Festgottesdienstes wurde außerdem der bisherige Prior der Komturei Klagenfurt, emerit. Univ.-Prof. Prälat Kan. Dr. Karl Heinz Frankl, der seit 1991 an der geistlichen Spitze der Kärntner Grabesritter stand, für seinen langjährigen Dienst gewürdigt und zum Ehrenprior ernannt. Musikalisch mitgestaltet wurde der Festgottesdienst von Domkantorei und Domorchester unter der Leitung von Domkapellmeister Thomas Wasserfaller mit der „Missa Gratias agimus tibi“ von Jan Dismas Zelenka.         

Die Grabesritter – Zahlen, Daten, Fakten. Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem zählt mit dem Souveränen Malteser-Orden zu den einzigen beiden Ritterorden, die der Vatikan neben den Päpstlichen Ritterorden (Christusorden, Orden vom Goldenen Sporn, Piusorden, Gregoriusorden und Silvesterorden) anerkennt. Weltweit sind die Grabesritter mit rund 32.000 Mitgliedern in 52 Ländern vertreten. In Österreich zählt der Orden rund 550 Mitglieder in insgesamt zwölf Komtureien. An der Spitze des Ordens stehen der Statthalter und der Großprior. Die Leitung der Komturei obliegt dem Leitenden Komtur. Der Prior unterstützt ihn in der geistlichen Führung. Komtureien werden jeweils von einem Prior geleitet. In Kärnten wurde im Jahre 1975 durch die Investitur von P. Hildebrand Vinzenz Urdl OFMCap, Dr. Gottfried Tschurtschenthaler und Dr. Helmut Ebner in Ossiach der Grundstein für eine Komturei gelegt. Gegründet wurde die Komturei Klagenfurt im Jahr 1991. Die heute noch lebenden Gründungsmitglieder sind Dr. Viktor Michitsch und emerit. Univ.Prof. Prälat Kan. Dr. Karl-Heinz Frankl. Die Komturei Klagenfurt zählt derzeit 24 Mitglieder, darunter eine Ordensdame, und eine Kandidatin. Leitender Komtur ist Mag. Thomas Mairitsch.                                                                                                        

Entstehung und Aufgaben des Ordens. Der Ritterorden entstand aus einem mittelalterlichen Brauchtum, bei dem adelige Pilger am Heiligen Grab zu Jerusalem zum Ritter geschlagen wurden. Der heutige Orden, eine eigenständige juristische Person des Kirchenrechts, ist eine vorwiegend von Laien getragene, humanitäre Organisation zur Unterstützung der im Heiligen Land lebenden und von den politischen Auseinandersetzungen betroffenen Christen. So unterstützen die Grabesritter u. a. den Unterhalt von Kirchen, Schulen, Kindergärten, Sozialstationen und Altenheimen in Israel, Jordanien und Palästina. Bei öffentlichen Auftritten erkennt man die Ordensdamen an einem schwarzen, die Herren an einem weißen Mantel mit dem Jerusalemkreuz.