Bischöfl. Konsistorium: Erstmals Vertreter der ausländischen Priester

Klagenfurt, 4. 6. 13 (pgk). Erstmals hat Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz nun einen Vertreter der ausländischen Priester ins Bischöfliche Konsistorium berufen: Geistl. Rat Mag. Andreas Stronski, Pfarrer in St. Marein, Provisor in Forst und Dechant-Stellvertreter des Dekanates Wolfsberg, soll im Bischöflichen Konsistorium, dem obersten Beratungsgremium des Bischofs, Priester, die von ausländischen Diözesen und Ordensgemeinschaften stammen und auf bestimmte oder unbestimmte Zeit in der Diözese Gurk seelsorglich tätig sind, vertreten.
Die Berufung eines Vertreters der ausländischen Priester zum Mitglied des Bischöflichen Konsistoriums sei, so Bischof Schwarz, „ein wichtiger Ausdruck der Wertschätzung der Dienste ausländischer Priester sowie der steten Bemühungen, jene Priester auf allen Ebenen zu integrieren“. Erst kürzlich hat der Kärntner Bischof jene Priester, die in den vergangenen Jahren neu in die Diözese Gurk gekommen sind, zu einer interkulturellen Bildungs- und Begegnungswoche ins Bildungszentrum Kardinal-Döpfner-Haus in Freising in Bayern eingeladen.
Neuer Kaplan in der Stadtpfarre Spittal/Drau.
Mit Wirksamkeit von 1. Mai hat Bischof Schwarz den Nigerianer Kevin Achu zum Kaplan der Stadtpfarre Spittal/Drau ernannt. Achu wird in der Stadtpfarre Spittal Pfarrer Kons. Rat Mag. Ernst Windbichler unterstützen. Außerdem wird Achu sein Dissertationsstudium an der Theologischen Fakultät in Salzburg absolvieren.
In den vergangenen Jahren wird die seelsorgliche Arbeit in der Diözese Gurk verstärkt durch Priester, die nicht aus Österreich stammen, unterstützt. So stammen von den derzeit insgesamt 255 Priestern in der Diözese Gurk 77 ursprünglich nicht aus Österreich.