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31.01.2018

4. Februar: Österreichweite Radioübertragung der hl. Messe aus dem Klagenfurter Dom

 
 
 

Veröffentlicht von:

Pressestelle der Dioezese Gurk

Der ORF überträgt am 4. Februar die hl. Messe aus der Klagenfurter Domkirche., © Foto Pressestelle/Assam

Der ORF überträgt am 4. Februar die hl. Messe aus der Klagenfurter Domkirche. (© Foto: Pressestelle/Assam)

Klagenfurt, 31. 1. 18 (pgk). Am kommenden Sonntag, dem 4. Februar, überträgt der ORF österreichweit im Programm der Regionalradios von 10 bis 11 Uhr die hl. Messe aus der Domkirche in Klagenfurt. Dompfarrer Kan. Dr. Peter Allmaier, MBA, Dechant des Dekanats Klagenfurt-Stadt sowie Bischofsvikar für die Stadtseelsorge, wird den Gottesdienst zelebrieren. Musikalisch mitgestaltet wird die hl. Messe von der Domkantorei (Leitung: Domkapellmeister Mag. Thomas Wasserfaller) und dem Domkinderchor (Leitung: Dommusikassistentin Mag. Melissa Dermastia), an der Orgel Domorganist Klaus Kuchling. Zur Aufführung kommen Gospels und Spirituals sowie das „Deutsche Ordinarium“ von Karl-Bernhardin Kropf.

Die Domkirche St. Peter und Paul in Klagenfurt ist die Kathedralkirche des Bischofs der Diözese Gurk. Der Dom wurde ursprünglich ca. von 1578 bis 1591 als eine der ältesten evangelischen Kirchenbauten gemeinsam mit einem im Westen angeschlossenen Spitalsbau errichtet. 1600 erfolgte die Schließung durch die katholische Reformationskommission und 1604 die Übergabe an die Jesuiten. Diese wandelten das Spital zur Jesuitenschule um, die sie bis zur Aufhebung des Ordens 1773 führten. 1787 wurde die Kirche zum Dom ernannt. Nach einem Brand von 1723 wurden Wände und Gewölbe mit reichem Stuckdekor und Deckenmalereien ausgestattet. Erst 1928 entstanden die von Suitbert Lobisser an die Chorwände gemalten Szenen der Apostelfürsten Petrus und Paulus. Die Seitenaltäre ließ man nach dem Brand durch die Werkstatt Lukas Mislj aus Laibach in kunstvoller Marmorzusammensetzung errichten. Unter den Altarblättern, die sie umrahmen, sei in der Christuskapelle jenes der Vision des hl. Ignatius von Paul Troger aus dem Jahr 1727 gesondert hervorgehoben. Den Höhepunkt der Ausstattung stellt der 1752 in Holz errichtete und mit kunstvollem Stuckmarmor versehene Hochaltar dar. Zwei weitere künstlerische Glanzpunkte der hochbarocken Ausstattung sind die Kanzel von 1726 und die plastische Gruppe der Apotheose des hl. Nepomuk nach einem Entwurf von J. F. Fromiller. Der Klagenfurter Dom setzt mit der bereits seit 1787 nachweisbaren Dommusik, der berühmten Mathis-Orgel und der im Jahr 2016 im Chorraum errichteten Marienorgel sowie mit regelmäßigen Konzert- und Kunstprogrammen wichtige kulturelle Akzente.