40° in Kärnten – was folgt daraus?
Vortrag und Gesprächsabend im Kloster Wernberg
Der Hitzesommer 2026 hat spürbar vor Augen geführt, wie sehr Hitze, Dürre und extreme Wetterereignisse die Lebensbedingungen in Kärnten verändern. Doch was bedeutet es, wenn wir diese Veränderungen ernst nehmen – für unsere Gesundheit, die Landwirtschaft, unsere soziale Sicherheit und das tägliche Zusammenleben?
Im Rahmen der Ökumenischen Schöpfungszeit lädt ein breites Bündnis regionaler Organisationen zu einem informativen und diskussionsreichen Abend ein, um konkrete Antworten auf diese Zukunftsfragen zu finden.
Die Veranstaltungsdaten im Überblick
Wann: Mittwoch, 21. Oktober 2026 um 18:00 Uhr
Wo: Kloster Wernberg
Eintritt: Freiwillige Spenden zugunsten eines sozial-ökologischen Projekts der Wernberger Schwestern vom Kostbaren Blut in Afrika
Programm & Highlights
Impulsreferat: Prof. Dr. Ulrich Pöschl (Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie, Mainz) spricht zum Thema „Klimaschutz und Gesundheit im Anthropozän“.
Podiumsdiskussion & Austausch: Moderiert von Bischofsvikar Mag. Hans Peter Premur.
»Wir sind in der Lage und haben bereits damit begonnen, den Planeten und unsere Umwelt tiefgreifend zu verändern; also lasst uns versuchen, dabei in die richtige Richtung zu gehen.« (Prof. Dr. Ulrich Pöschl)
Die Themenschwerpunkte des Abends
- Kärnten im Klimawandel: Aktuelle Daten, Fakten und regionale Veränderungen.
- Energiewende & Infrastruktur: Was erfordert der Umbau des Energiesystems, was kostet er und was bedeutet der notwendige Netzausbau für Kärnten?
- Soziale Gerechtigkeit: Wer trägt die Hauptlasten der Klimaveränderungen?
- Gesundheit, Pflege & Schule: Was bedeutet zunehmende Hitze für besonders schutzbedürftige Menschen und sind Klimaanlagen die Lösung?
- Landwirtschaft & Risikovorsorge: Leben und Arbeiten zwischen Hitze und Dürre sowie die Grenzen der Absicherung.
Diskutant:innen am Podium
Es diskutieren Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Medizin, Caritas, Landwirtschaft, Umwelt und Politik:
- Dr. Markus Kottek (Klimaschutzbeauftragter des Landes Kärnten)
- DI Albrecht Grießhammer (Ingenieurbüro GET Innovation, Mitverfasser der Studie zur Energiestrategie Kärnten)
- Mag. Ernst Sandriesser (Direktor der Caritas Kärnten)
- DI Birgit Knaus (Geschäftsführerin BIO AUSTRIA Kärnten)
- DI Hubert Gernig (Landesleiter Hagelversicherung Kärnten)
- Alexander Thomasser (Leiter der Abteilung Administration & Service, LKH Villach)
- Mag. Johannes Rampler (Klimabündnis Kärnten)
Gemeinsam veranstaltet von
Kloster Wernberg, Schöpfungsverantwortung (Katholische und Evangelische Kirche Kärnten), Caritas Kärnten, KEM und KLAR!, Klimabeirat des Landes Kärnten, Klimabündnis Kärnten, Verein des österreichischen Klimarates der Bürger:innen sowie Bio-Austria Kärnten.