Pfarre / Fara

St. Veit im Jauntal/Št. Vid v Podjuni

Filialkirche

Filialkirche St. Daniel / Podružniška cerkev Šentdanijel

Patrozinium: Heiliger Daniel / sv. Danijel

Filialkirche St. Daniel in Grabelsdorf

Die spätgotische Kirche steht am Südabhang der Gracarca (687 m), 625 m über dem Meeresspiegel.

Jože Fera
Pfarre/župnija

Der gesamte Nordabhang der Gracarca war von Beginn der Hallstattkultur (frühe Eisenzeit, 9. – 6. Jh. v. Chr.) besiedelt. Die größte räumliche Ausdehnung hatte die Gracarca Siedlung in spätkeltischer Zeit (2. – 1. Jh. v. Chr.). Zur Zeit der Machtübernahme der Römer in Noricum (15 v. Chr.) endete die Besiedelung auf der Gracarca. Zahlreiche Funde (Tongeschirr, Pfostenlöcher, Fibeln, spätkeltisches Wassersammelbecken, Schmiedeplatz, Waffen, Schmuck, Webgewichte, Münzen, Abbauspuren von Mühlsteinen, u.Ä.) belegen die Siedlung.                                              Das Areal der südlichen Gracarca, von der Kirche St. Daniel bis hinunter zur anschließenden Terrasse, war durchgehend religiös-kultischen Zwecken vorbehalten. Auf einer Ebene oberhalb von Grabelsdorf befand sich ein dicht belegtes Gräberfeld, wo die Siedler der Gracarca ihre Verstorbenen in Erdgruben oder tönernen Urnen begruben. Die Verstorbenen wurden verbrannt, die Gräber waren teilweise reich mit Bronzeschmuck und Bronzewaffen ausgestattet. Auf einer Hügelkuppe befand sich etwas exponiert das Grab eines mit zwei Lanzenspitzen ausgerüsteten Kriegers. Er wurde verbrannt und in einer Urne in einem Grabhügel beigesetzt. Eine neuerliche Bestattung auf diesem Grabhügel fand erst wieder ca. 1500 Jahre später (7. Jh. n. Chr., frühes Mittelalter) statt. Im 7. Jh. entstand im Gebiet des heutigen Kärnten das slawische Fürstentum Karantanien. Von diesem Karantanien leitet sich auch der Name Kärnten / Koroška ab.                Ein Anführer der Karantanen (= ban) wurde als „Nachbestattung“ in der Zeit um 700 n. Chr. im bereits erwähnten Hügelgrab beigesetzt. An seiner rechten Seite fanden sich ein einschneidiges Schwert (Sax) und zwei eiserne Messer, bronzene Beschlagreste eines Gürtels samt Salzbehälter, zu seinen Füßen ein eiserner Reitersporn. Nachdem Sporen den Awaren völlig fremd waren, kann es sich bei dem Toten um keinen Awaren handeln. Da das Grab isoliert vom Gräberfeld liegt, kann man von einem karantanischen Anführer im Range eines Ban sprechen.

Grabelsdorf/Grabalja vas, das mittelalterliche villa Gabrielis und die Kirche St. Daniel werden in den Jahren 1050 bis 1090 mehrmals in verschiedenen Urkunden erwähnt. Villa Gabrielis bedeutet wörtlich das Dorf des Gabriel. Der Ortsname geht also auf eine Person namens Gabriel zurück und muss zwischen dem 8. und dem beginnenden 11. Jh. entstanden sein. In diesem Zeitraum wurden die slawischen Karantanen christianisiert. Es deutet vieles darauf hin, dass wir es bei diesem Gabriel mit einem konvertierten Slawen zu tun haben, der bei seiner Taufe diesen biblischen Namen angenommen hatte. Man muss annehmen, dass es sich um ein Oberhaupt der hier angesiedelten Gemeinschaft handelt, etwa ein župan oder sogar ein ban. Die mittelalterliche Siedlung wird im heutigen Ortskern vermutet. Vieles deutet darauf hin, dass die ursprüngliche Kirche St. Daniel bald nach der Christianisierung der Karantanen durch Salzburger Missionare als direkter Nachfolger eines heidnischen Heiligtums oder Kultortes im 8./9. Jh. errichtet wurde. Als Stifter der Kirche kommt der für die Ortschaft namengebende Gabriel in Betracht.                      1050 gehörte die Kirche St. Daniel als Eigenkirche mehreren Personen, was als Beleg dafür gewertet werden kann, dass das Gotteshaus spätestens im 10. Jh. schon bestanden hatte.1060 befand sich die Kirche St. Daniel im Eigentum des Bischofs von Brixen in Südtirol, ebenso die Kirche in Stein/Kamen und die Kirche St. Georg/Šentjur am Georgiberg. Im 12. Jahrhundert gelangte St. Daniel an das Kloster Eberndorf, wurde um 1238 von Graf Albert III. von Tirol losgekauft und war nunmehr eine Filialkirche von Stein.                                                                  Das jetzige gotische Kirchengebäude wurde auf den Resten der romanischen Kirche aufgebaut.

Diözese Gurk
Weihrauchfass aus dem 12. Jahrhundert

 

Ein romanisches Weihrauchfass, das als einzige Erinnerung aus der alten Kirche übrig geblieben ist, befindet sich in der "Schatzkammer Gurk" neben dem Gurker Dom.

 

 

Jože Fera
Jahreszahl 1513 über dem Eingangsportal

 

Für einen Ausbau der jetzigen Kirche am Ende des 15. bzw. Anfang des 16. Jh. sprechen eine Bauinschrift mit Steinmetzzeichen im Altarraum (Anno1499). 

 

 

 

Jože Fera
 

Das spätgotische Kirchengebäude besteht aus dem Langhaus mit eingezogenem Chor mit Fünfachtelschluss. An der Außenseite des Chores sind dekorative Strebepfeiler.                                              Der Altarraum weist ein Netzrippengewölbe auf, das Langhaus dagegen ein Sternrippengewölbe auf Konsolen. An den figürlich verzierten Schlusssteinen befinden sich die Abbildungen Maria mit Kind, Daniel mit dem Löwen, ein Bischof mit Bischofsmütze und Buch (hl. Augustinus) sowie eine Mann mit Muschel, einem Wanderstab und einen Wanderhut (hl. Jakob).      Die Sakristei wurde 1948 in Eigenregie der Grabelsdorfer an der nordöstlichen Seite der Kirche dazugebaut. Der ursprüngliche Boden des Altarraumes war mit Steinplatten, das Langhaus samt Vorhalle mit gebrannten Ziegeln gepflastert. 1974 wurde der Boden erneuert, zwei Jahre später neue Bänke angeschafft.

 

Altäre:

Der Aufsatz des Hauptaltares wurde 1899 vom Bildhauer Ignaz Oblak aus Celje hergestellt. Darauf stehen die Statuen des Propheten Daniel in der Löwengrube zwischen dem hl. Thomas und dem hl. Donatus. Im obersten Bereich des Hauptaltares stand die Statue Gott Vater. Sie wurde im Sommer 1966 gestohlen und ist seitdem nicht mehr aufgetaucht.                                                                 

Jože Fera
Hl. Gregor

Die zwei Seitenaltäre wurden 1916 erneuert. Überreste vom alten Hauptaltar und einem alten Seitenaltar befinden sich derzeit in der Vorhalle der Kirche. Ein Teil des zweiten Seitenaltars befindet sich im Diözesanmuseum in Klagenfurt.

Am linken Seitenaltar steht zwischen zwei Engeln die Statue des hl. Gregor, Papst. Im oberen Teil des Altars ist die Statue der hl. Maria.

Am rechten Seitenaltar sehen wir wieder flankiert von zwei Engeln die Darstellung des hl. Mathias und des hl. Sebastian. Im oberen Teil dieses Altars steht eine Statue des hl. Nikolaus.

 

 

Dach:

Ein Foto aus dem Jahre 1942 zeigt, dass das Dach auf dem Langhaus und ebenso der Turm zu dieser Zeit noch mit kleinen Holzbrettchen gedeckt waren. Das Dach über dem Altarraum hatte noch bis 2006 eine alte Steinplattendeckung. 1952 wurde der Turm mit Lärchenbrettchen und im Jahr 1955 das Hauptdach mit Zementziegeln neu eingedeckt. 2006 wurde das Dach in Einvernehmen mit dem Bundesdenkmalamt mit Biberschwanzziegeln in Doppeldeckung ganzflächig neu eingedeckt. Der sechsseitige Turm ist nach wie vor mit kleinteiligen Lärchenbrettern gedeckt. Die Innenkonstruktion des Turmes wurde mit Seilen und Holzbalken verstärkt. 2007 wurde auch die neue Blitzschutzanlage errichtet.

Glocken:

Im Turm (Dachreiter) befinden sich zwei Glocken. Im zweiten Weltkrieg (1942 oder 1943) fielen die Glocken der Rüstung zum Opfer. Beide Glocken wurden auf den Bahnhof nach Kühnsdorf verfrachtet und zum Einschmelzen abtransportiert. Im April 1949 starteten die Pfarrangehörigen der unteren Pfarre eine Sammelaktion für die neuen Glocken. Sammellisten wurden angelegt und es wurde großzügig gespendet. Das „Glockenkomitee“ organisierte sogar einen Glückshafen und verkaufte über 2000 Lose. Es wurden die erforderlichen 8.000 Schilling aufgebracht und ab September 1949 erklangen die zwei neuen Glocken.1999 wurde das Elektrogeläute installiert. Dies wurde möglich, nachdem die Gemeinde St. Kanzian im Jahr zuvor eine Strom- und Wasserleitung bis zur Kirche errichtet hatte.

Friedhof:

Auf der Süd- und Südostseite der Kirche befindet sich ein Friedhof. Laut Singer kam dies bei sehr frühen Kirchenbauten nur ganz selten vor. Nur Grabelsdorf und Greutschach sollen solche Ausnahmen sein. Möglicherweise wurde der Friedhof als Bestattungsplatz der christianisierten Bevölkerung bereits bei Gründung der Kirche angelegt, als Nachfolger des frühmittelalterlichen Friedhofes von Grabelsdorf, der etwa 150 m südlich der Kirche hangabwärts gelegen war.          Heute ist der Friedhof mit einer Friedhofsmauer umgeben. Nachdem der ursprüngliche Friedhof zu klein geworden war, überlegte man für die untere Pfarre einen neuen Friedhof in Mökriach anzulegen. Doch die Mökriacher sprachen sich dagegen aus. Darum entschloss man sich 1954 den Friedhof bei der Danielkirche zu erweitern. Auf diesem Friedhof werden die Pfarrangehörigen aus den Ortschaften der unteren Pfarre (Grabelsdorf, Mökriach, Pudab, Hof, Lanzendorf) begraben.

 

Jože Fera
Hl. Gregor

Restaurierung 2011:

2011 wurden der gesamte Innenraum, die Sakristei und die drei Altäre, unter Aufsicht des Bundesdenkmalamtes, durch den Restaurator Campidell restauriert. Der von der spätgotischen Architektur geprägte Innenraum sollte in den ursprünglichen Zustand gebracht werden.              Hinter den beiden Seitenaltären kamen relativ gut erhaltene Fresken zum Vorschein.                              Sie stellen die gleichen Heiligen dar, die auch auf den beiden nachfolgenden Seitenaltären zu sehen sind.        Die Seitenaltäre wurden nach der Renovierung ein wenig nach vorne gerückt, damit man die Fresken zumindest teilweise sehen kann.

 

Das Bildnis der hl. Dreifaltigkeit und die slowenische Aufschrift "Slava Bogu na višavah" (Ehre sei Gott in der Höhe) an der langraumseitigen Wand blieben bei der Restaurierung unberührt. Dieses Wandbild schuf der Maler Medardus Skuk im Jahre 1899. Von ihm stammen vermutlich auch die nun übermalten Evangelistenbilder im Altarraum sowie die Bildnisse der Mutter Gottes und des Johannes neben dem Friedhofskreuz an der südlichen Außenwand der Kirche.                                                                                                              Medardus Skuk (1844-1923) lebte in Grabelsdorf und wurde auch auf dem Friedhof in Grabelsdorf begraben. Eine verblichene Grabinschrift eines aufgelassenen Grabes an der Ostseite des Friedhofes erinnert noch daran.

 

Na južnem pobočju Gracarce stoji poznogotska cerkvica iz zgodnjega 16. stoletja. Gracarca je visoka 687m, cerkev Šentdanijel so postavili na majhni planoti, 625m nad morsko višino.            Prva naselbina na Gracarci sega nazaj v zgodnjo halštatsko dobo (9. - 6. stoletje pr. K.), največjo razsežnost je naselbina dosegla v pozni keltski dobi (2.- 1. stoletje pr. K.). O naseljenosti Gracarce v tem obdobju pričajo številne najdbe (vodni zbiralnik, vklesani odtisi stebrov, razne posode iz gline, železno orodje iz kovačnice, uteži za predilnico, kovanci ….). Naseljeno je bilo samo severno pobočje Gracarce.

Grabalja vas/Grabelsdorf, srednjeveška villa Gabrielis – vas Gabrijela

Torej je oseba z imenom Gabriel dala v 8. ali 9. stol. Grabalji vasi svoje ime. V tem obdobju so južno od Drave iz Ogleja pokristjanjevali slovane. Tako je tudi ta pomembni slovanski „župan“ ali celo „ban“ prejel ob krstu biblično ime Gabriel. Lahko domnevamo, da je Gabriel, kot poglavar tukajšnjih naseljencev, tudi ustanovitelj prvotne romanske cerkve Šentdanijel. V tem obdobju so na novo ustanovljene cerkve pretežno gradili v vasi. Vzrok, da je bila cerkev Sv. Danijela zgrajena v precejšnji oddaljenosti od vasi, si razlagamo s tem, da je bil ta okraj že pred ustanovitvijo krščanske cerkve nekaj posebnega, nekaj svetega. Ta južni del Gracarce je v času naseljenosti Gracarce vseskozi služil izključno religijozno-kultskim namenom.                                                              Mogoče je Gabriel potomec »karantanskega kneza«, katerega okostje so pred nekaj leti našli v grobnici nekaj deset metrov pod cerkvijo. Na začetku zelezne dobe (8. st. p. Kr.) se je dal tam pokopati nek odličnik s svojo ženo. Prav to gomilo je 1500 let pozneje izbral za kraj svojega groba neki vodja Karantancev. Ob njegovi desni nogi so ležali meč, dva noža, bronasti ostanki vojaškega pasu, solnica narejena iz kosti, ob vznožju pa konjska ostroga. Take pasove so v 7. in 8. stol. noslili visoki častniki ter knezi. Pas in tudi solnica sta razodela rang nosilca in sta šla z njim v grob. Tudi konjska ostroga, ki je pri Obrih (Avarih) nepoznan element, podčrtuje visok položaj pokojnika.

Grabaljo vas in cerkev Šentdanijel v listinah prvič najdemo v letih 1050 do 1090. 1050 je bil Št. Danijel v posesti številnih družin. Ta razdeljenost priča o tem, da je prvotna romanska cerkev obstajala že najkasneje v 9. stoletju. 1060 je bila škofija Brixen na Južnem Tirolskem posestnik Št. Danijela. Ravnotako sta bila v posesti te škofije tudi sosednja cerkev Št. Jurij/St.Georg in cerkev v Kamnu/Stein. V 12. stoletju je bil Št. Danijel v posesti samostana v Dobrli vasi.                      Zdajšnja gotska cerkev je bila zgrajena na preostankih prvotne romanske cerkve. Kot edina priča tedanje stare cerkve je preostala samo romanska kadilnica, ki jo sedaj hranijo v škofijskem muzeju v Celovcu.

Nad vhodnim portalom cerkve vidimo relief trpečega Kristusa, vklesano letnico 1513 in napis »SRCE JEZUSOVVO IN HIŠA BOŽJA USMILI SE NAS«.                                                                  V notranjosti cerkve so na podstavkih oboki, na vrhu teh obokov so štirje zaključni kamni s podobami: Marija z detetom, Danijel v levji jami, škof s knjigo (sv. Avguštin) in sv. Jakob z dobro prepoznavnimi atributi: školjka, romarska palica in romarski klobuk s školjko. 

1948 so Grabaljčani v lastni režiji dogradili zakristijo. Leto navrh pa so začeli zbirati med farani za nova zvonova, ker sta stara zvonova med vojno postala žrtev prisilne oddaje. Prebivalci spodnje fare so velikodušno darovali. Ustanovili so celo »komite za zvonove«, ki je organiziral celo tombolo in prodal nad 2000 srečk. Tako so zbrali potrebni denar in nabavili pri firmi iz Gradca dva zvonova. Septembra 1949 so nova zvonova blagoslovili.                                                                              Leta 1899 je Ignaz Oblak iz Celja obnovil glavni altar. V središču oltarja je kip sv. Danijela v levnjaku. Njemu ob strani stojita sv. Tomaž in sv. Donat. Na vrhu oltarja je stal do leta 1966 kip »Bog Oče«. Ta kip je neznan storilec ukradel.

Sveti Danijel – prerok:

Danijel spada med velike preroke stare zaveze. Bil je suženj na dvoru kralja Nebukadnezarja. Zaradi svoje modrosti je pridobil ugled in tako prišel do odgovornih služb. Za vse to so mu bili zavistni njegovi podrejeni in ga ovadili, da se noče klanjati podobi kralja Darija. Vrgli so ga v levnjak, vendar ga je Bog čudežno rešil.

Sveti Tomaž - apostol:

Poznamo ga kot nevernega Tomaža. Po Gospodovem vstajenju, ko se je Jezus prikazal apostolom na velikonočno nedeljo, je Tomaž pokazal nekoliko trmaste nevere.

Sveti Donat - mučenik:

Velja za zaščitnika proti neurju, blisku, toči in požaru. Umrl je mučeniške smrti, ker ni hotel poročiti vnukinje cesarja. V drugem stoletju po kristusu je služil pod polkovnik v vojski cesarja Marka Avrela.

Oba stranska oltarja sta bila na novo postavljena leta 1916. Na levem stranskem oltarju vidimo med dvema angeloma kip sv. Gregorja. V zgornjem delu tega oltarja je kip sv. Marije. Na desnem stranskem oltarju sta spet med dvema angeloma upodobljena sv. Matija in sv. Boštjan. Nad njima je kip sv. Miklavža.

Sveti Gregor – papež

Sveti Boštjan – mučenik:

Rodil se je v Milanu. Po legendi je bil v Rimu stotnik cesarske telesne straže. Ko se je začelo preganjanje kristjanov, je obiskoval ječe in v njih tolažil svoje brate v veri. Ko je cesar izvedel, da je Boštjan kristjan, je strelcem ukazal naj ga obstrelijo s puščicami, a ne v glavo in srce, saj je hotel, da umre počasne smrti. Sv. Boštjan je priprošnjik zoper kužne in nenadne nalezljive bolezni.

Sveti Matija – apostol:

Matija je bil kot apostol naslednik nesrečnega izdajalca Juda Iškarjota. Ker je bilo treba dopolniti število apostolov, so žrebali in žreb je določil Matija, ki se je pridružil enajsterim.                        Glavni del starega levega stranskega oltarja (sv. Gregor, škof) stoji zunaj na veži, glavni del desnega stranskega oltarja pa naj bi bil shranjen v škofijskem muzeju v Celovcu.                           

Na južni strani cerkve je pokopališče, obdano z obzidjem. To je bilo pri starih cerkvah zelo redkokrat in izvenredno. Samo na Krčanjah in v Grabalji vasi sta taki izjemi. Na pokopališču je bil tudi osarij, prostor za shranjevanje kosti. Visitator ga omenja 1699, kjer zahteva naj ga bolj pokrijejo. Ker je postalo prvotno pokopališče premajhno, so ga leta 1954 proti jugu povečali. Zemlja na pokopališču je le plitva, zato so jo pri dograditvi s konji iz vasi dovažali. Na pokopališču pokopavajo farane spodnje fare – Grabalja vas, Mokrije, Pudab in Dvor.

Prvotna streha je bila pokrita s kamnitimi ploščicami, nad oltarnim prostorom je ta kritev prestala do leta 2006. Leta 1952 so kritje stolpa obnovili z macesnovimi deščicami in leta 1955 so glavno streho na novo pokrili s strešno opeko iz cementa. Petdeset let kasneje je bila potrebna popolna obnovitev strehe. Tako so leta 2006 streho s strešniki iz glinaste opeke na novo pokrili. Stolp je slej ko prej pokrit z macesnovimi deščicami.

Takoj, ko stopimo v cerkev zagledamo pred sabo na steni sliko Svete Trojice. Pod sliko je napis: »Slava Bogu na višavah«. Sliko je ustvaril slikar Medardus Skuk leta 1899. Skuk je bil domačin iz Grabalje vasi. Verjetno je naslikal tudi štiri evangeliste v oltarnem prostoru in Marijo ter Janeza pod križem na sprednji strani cerkve. Skuk je pokopan je na pokopališču v Grabalji vasi, spominska tablica na vzhodni strani pokopališča še spominja nanj. Pri obnovitvenih delih leta 2011so obnovili notranje prostore cerkve, zakristijo, okna in vse tri oltarje.

Starejši ljudje v Grabalji vasi vedo povedati, da so se maše pri Šentdanijelu svojčas darovale v vsak teden. Sedaj se darujejo na Velikonočni ponedeljek, na Binkoštni ponedeljek, na Avguštinovo nedeljo, na Vernih duš dan in ob posebnih priložnostih. Vsakoletno žegnanje se obhaja v pozni jeseni, na prvo nedeljo po Vseh svetih.

Jože Fera

Literatur

GLEIRSCHER 1997 – Paul Gleirscher, Die Keltensiedlung auf der Gracarca, (St. Kanzian 1997)

SINGER 1938 – Stephan Singer, Kultur- und Kirchengeschichte des Jauntales, Dekanat Eberndorf. 3. Band (Kappel 1938) 264-265

EICHERT 2010 – Stefan Eichert, Grabelsdorf – villa Gabrielis, Betrachtungen zur Entwicklung einer Siedlung vom 7. bis ins 11. Jahrhundert. Carinthia I 200 (2010)

JERNEJ 1993 – Renate Jernej, Gracarca, Georgiberg und Stein im Mittelalter. Carinhia I 183 (1993) 95-106.

WALTHER FRESACHER 1956 – Erläuterungen zum historischen Atlas der österreichischen Alpenländer. 1. Kärnten südlich der Drau, 114-115 (Klagenfurt 1956)

ADG – Archiv der Diözese Gurk, APA St. Veit im Jauntal, X

Gottesdienste / Bogoslužja

Mittwoch, 19.00 UhrKirche Rückersdorf / Cerkev Rikarja vas

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Donnerstag, 19.00 UhrKirche St. Primus / Cerkev Šentprimož

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Samstag, 19.00 UhrKirche St. Primus / Cerkev Šentprimož

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DeutschSlovensko

Mittwoch, 19.00 UhrKirche Rückersdorf / Cerkev Rikarja vas

Sveta maša / Heilige Messe

Donnerstag, 19.00 UhrKirche St. Primus / Cerkev Šentprimož

Sveta Maša / Heilige Messe

Samstag, 19.00 UhrKirche St. Primus / Cerkev Šentprimož

Sveta maša / Heilige Messe

Sonntag, 08.00 UhrPfarrkirche St. Veit im Jauntal / Farna cerkev Št. Vid v Podjuni

Heilige Messe / Sveta maša

Sonntag, 09.30 UhrKirche St. Primus / Cerkev Šentprimož

Heilige Messe / Sveta maša

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