“Zünd an ein Licht, das die Dunkelheit erhellt”
Vorweihnachtliche Andacht mit den Schülern der PTS Völkermarkt

Die Polytechnische Schule Völkermarkt - PTS - beendet die Schulzeit vor den Weihnachtsferien mit einer gottesdienstlichen Feier in der Kirche St. Ruprecht. Heuer wurde diese Feier zum Thema gestaltet:
"Zünd an ein Licht, das die Dunkelheit erhellt"
Die Kerzen am Adventkranz haben eine tiefe Symbolik - sie können z. B. Zeichen sein für den Frieden, das Leben, die Hoffnung und die Rettung.
In der Geschichte vom "Zündholz und der Kerze" hörten wir, wie sich die Kerze zunächst weigerte, angezündet zu werden - "wenn ich brenne, sind meine Tage gezählt", sagt sie; und weiter: "Und niemand wird künftig meine Schönheit bewundern". Und weiter sprach die Kerze: "Aber brennen tut doch weh ... und wenn du mich anzündest, schwinden meine Kräfte dahin".
UND WEITER HEISST ES IN DER GESCHICHTE:
„Ja, das stimmt“, gab das Zündholz zu. „Aber ist es nicht das Geheimnis unserer Berufung, Licht zu spenden? Du sollst für andere leuchten. Alles, was du an Schmerz erfährst und an Kraft verlierst, wenn du dich in der Flamme verzehrst, wird in wärmendes Licht verwandelt, an dem sich viele erfreuen werden. Wenn du dich aber versagst, breitet sich Finsternis aus, dort wo du stehst“.
Da besann sich die Kerze eine Weile, dann spitzte sie ihren Docht
und sprach voller Erwartung: „Zünde mich an“.
Symbolisch für alle Kirchenkerzen zündeten wir nach dieser Geschichte die OSTERKERZE an - diese Geschichte haben uns die Schüler Nicole, Daniel und Melissa vorgelesen. Bei den Fürbitten wirkten zusätzlich Fabienne und Nadja als Lektoren.
Mit dem gemeinsam gebeteten VATER UNSER und dem Schlusssegen wurde die Andacht beendet.
Hernach sprach der Schulsprecher Patrick Pitrounig aus der K2 die Weihnachtswünsche an den Herrn Direktor, an die Lehrer und an alle Schüler aus und mit einem schönen Weihnachtsgedicht wünschte er allen frohe Weihnachten, gute Weihnachtsferien und einen guten Start in das neue Jahr 2015.
Die vorweihnachtliche Feier abgerundet und geschlossen hat der Herr Direktor Dr. Franz Borotschnig mit dem Hinweis, dass wir sehr froh sein müssen, dass wir hier in Frieden leben dürfen und nicht wie so viele Menschen Herberge suchen müssen, so wie einst Josef und Maria.
Es ist guter Brauch des Herrn Direktors und der Lehrer, dass pro Klasse ein ganz besonders braver Schüler ein kleines Dankeschön, eine kleine Anerkennung in Form eines Gutscheines bekommt - heuer fiel die Wahl besonders schwer, so hat das Los folgende Entscheidung gebracht:
K1: Nicole Miklau
K2: Patrick Pitrounig
K3: Kevin Riepl
K4: Fabian Aichwalder
Dr. Christiana Potocnik