Der neue Pfarrer stellt sich vor
Dr. Richard Pirker ist neuer Stadthauptpfarrer von Villach St. Jakob
Liebe Pfarrgemeinde!
Mit nunmehr 45 Jahren wurde mir von Diözesanbischof Dr. Josef Marketz die Leitung der Stadthauptpfarre Villach St. Jakob angeboten und ich habe diese Einladung gerne angenommen. Die Stadthauptpfarrkirche steht wie ein Lichtkegel am oberen Hauptplatz und weist auf die großartige Tradition unserer Stadt hin. Die europäischen Städte haben in der Mitte meist eine Kirche und speichern darin nicht nur abertausende Gebete mit Bitten und Dank, sondern sind auch kulturelle Speicherorte unserer christlichen Tradition und damit unserer Identität.
Meine bisherigen kirchlichen Lebensorte liegen in meiner Lavanttaler Heimat, die dereinst auch Bamberger Herrschaftsbesitz war, wurden in Tanzenberg weiter gefestigt, waren studienhalber in Salzburg, Wien und Graz mit unterschiedlichen pfarrlichen Bezügen und waren als Pfarrer in Friesach mit dem unteren Metnitztal und in Klagenfurt St. Peter und St. Modestus. Große Kirchenräume sind mir vertraut (vom Stephansdom bis zur Villacher Stadtpfarrkirche). Die Kaplansjahre verbrachte ich im Klagenfurter Dom und ein Jahr in Spittal. Vor meiner Klagenfurter Zeit war ich einige Jahre in Innsbruck und wollte mich für eine Professur in Dogmatik vorbereiten, bevor mich Bischof Alois Schwarz wieder nach Kärnten ins Grazer Priesterseminar zurückrief. Zu meinen weiteren Aufgaben zählt das Referat für Priester, die geistliche Leitung der KA (Katholische Aktion), des Akademiker- und des Familienverbandes.
Nunmehr darf ich an diesem Ort die hl. Liturgie feiern. Der erste und wichtige Ort einer Pfarre ist für mich immer die Pfarrkirche. Hier dürfen wir ein lichtvolles Haus betreten und dieses Gotteshaus mit Gebet und Gesang erfüllen. So nehme ich die Tradition von St. Jakob und seiner großen Seelsorger auf und möchte hier die hl. Messe feiern und für Beichten zur Verfügung stehen. Es gilt, den Tisch des Wortes und des Brotes so zu bereiten, dass wir gottesfürchtige und gottverbundene Menschen bleiben. Ich grüße sehr herzlich alle betenden und mittragenden Pfarrgemeindemitglieder, die verschiedenen Gruppierungen und nicht zuletzt den Pfarrgemeinderat mit der Obfrau Mag. Beatrice Haidl.
Mit Dag Hammarskjöld sage ich gerne:
"Für das Vergangene 'Danke', für das Kommende 'Ja'".