Pfarre

Thörl-Maglern

Pfarrausflug nach Ravenna

Zu den priesterlichen Wurzeln von Don Robert Jamroz

Es sollte ein schöner, geselliger und fröhlicher Ausflug werden, doch wurde unsere Freude getrübt durch den bedauerlichen Unfall unserer Messnerin, bei dem sie sich schwere Kopfverletzungen zuzog. In diesem Zusammenhang wünschen wir ihr baldige, vor allem vollständige Genesung. Sie ist Teil unserer Gebete.

Ravenna, das ist der Ort, an dem das priesterliche Wirken unseres Don Robert begann. Dort wurde er 2004 zum Priester geweiht und dort war er anschließend jahrelang als Kaplan in der Pfarre San Biagio (Hl. Blasius) tätig. Und auch unser erster Weg führte uns in diese Pfarre, wo wir herzlich empfangen und mit einem wunderbaren Mittagessen im Theatersaal der Pfarre verköstigt wurden. Und die Herzlichkeit die Don Robert und somit auch uns entgegengebracht wurde, zeigte, welche Beliebtheit Don Robert in seiner ehemaligen Pfarre noch heute genießt.

Anschließend wurde uns bei einer Stadtführung vor Augen geführt, warum Ravenna als die Stadt der Mosaike bezeichnet wird. Keine Kirche, kein Gebäude ohne Mosaik. Selbst die Straßenschilder sind von Mosaiken umrahmt. Ob die Kirche Sant' Apollinare Nuovo, das Mausoleum der Galla Placidia, die Basilika San Vitale oder das Neonische Bapisterium, überall strahlten uns phantastische Mosaikdarstellungen entgegen. Ob am Boden, an den Wänden, an der Decke, in den Kuppeln, übarall Mosaik. Ein wahres Kunsterlebnis.

Nach dem für einige doch etwas anstrengenden Rundgang, es war sehr warm bei strahlendem Sonnenschein, ging es in die Hotels und dann gleich zum Abendessen. Beschlossen wurde der Tag mit einer von Don Robert in der Kirche San Giuseppe Operaio (Hl. Josef der Arbeiter) zelebrierten und von der "Nia zspat Musi" musikalisch umrahmten Messe sowie bei manchen anschließend mit einem gemütlichen Beisammensein in der Hotelbar.

Nächsten Tag dann der Abschied von Ravenna und die Heimreise, allerdings mit einem sehenswerten Abstecher nach Padua, der drittältesten Universitätsstadt Italiens. Nicht nur die Universität, sondern auch so mancher Palast und zahlreiche Kirchen, geben der Stadt ihr Gepräge. Die Stadt bestand zwar schon in der Antike, doch hat sich aus dieser Zeit kein einziges Gebäuder erhalten. nur viele Steine, die in Paläste und Gebäude eingebaut wurden. Sehenswert auch der drittgrößte Stadtplatz der Welt, der Prato della Valle, welcher südlich von der Basilica di Santa Giustina , in welcher sich das Grab des Hl. Lukas befindet, begrenzt wird. Und gleich in der Nähe die bekannteste Sehenswürdigkeit von Padua, die Basilica Sant' Antonio. Leider haben diese nur wenige gesehen, denn bis 13.00 Uhr war wegen Gottesdiensten geschlossen, in der Zeit danach waren die meisten beim Mittagessen oder haben sie zu spät vor der Abfahrt gefunden (die Stadtführung war da leider schon vorbei). Die sehenswerte Altstadt hat aber dafür etwas entschädigt und war ein Erlebnis für sich, sie gehörte vor allem den jungen Menschen. Aber kein Wunder bei 70.000 Studenten.

Ja und dann hieß es Abschied nehmen und nach der Überfahrt über den Po und die Fahrt durch die Lagune von Chioggia ging es vorbei an Venedig Richtung Heimat, wo am frühen Abend die wundervolle Reise endete.