Pfarre

Thörl-Maglern

Ostern - Pascha

Die Festtage sind vorbei

Das wichtigste Fest der Christenheit ist vorbei und wurde auch von zahlreichen Pfarrangehörigen mitgefeiert.

Nach der Vorbereitungszeit -der Fastenzeit mit der Auflegung des Aschenkreuzeskreuzes am Aschermittwoch, den Kreuzwegandachten, dem Familienfastensonntag- begann die eigentliche Osterzeit mit dem Palmsonntag.

In unserer Pfarre begann sie eigentlich schon am Freitag vor Palmsonntag mit dem Kinderkreuzweg unter zahlreicher Beteiligung unserer Kinder und Jugendlichen, vielfach in Begleitung zumindest eines Elternteiles. Auf grund der widrigen Windverhältnisse wurde der Kreuzweg in der Kirchenvorhalle abgehalten, was jedoch der Feierlichkeit in keinster Weise Abruch tat. Für jede Station war ein Kind zuständig und hielt dabei eine entsprechende bildliche Darstellung in den Händen. Diakon Christian Novak erklärte und bearbeitete in seiner Andacht unter Einbeziehung der Kinder jede der 14 Stationen in einer die Kinder fesselnden Art.

Die eigentliche Karwoche -die Heilige Woche- begann dann am Palmsonntag mit der traditionellen Segnung der Palmbuschen beim Gefallenendenkmal und wurde fortgesetzt mit der Prozession zur Pfarrkirche und der Gottesfeier inklusive der von zwei Lektoren und Diakon Christian Novak, der die Feierlichkeiten zum Palmsonntag zelebrierte, vorgetragenen Leidensgeschichte unseres Herrn.

Am Donnerstag in der Karwoche, dem Gründonnerstag, gedachten wir mit Pater Anton Wanner in einer feierlichen Messfeier des letzten Abendmahles, welches Jesus mit seinen Jüngern gefeiert hat. Traditionell verstummten nach dem Gloria alle Glocken, unsere Orgel ist ja leider fast immer stumm.

In der Karfreitagliturgie gedachten wir mit den Diakonen Christian Novak und Oskar Pöcher der Gefangennahme, Verurteilung und schließlich Hinrichtung Jesu. Im Mittelpunkt stand dabei -wie immer- die Leidensgeschichte Jesu, die Kreuzverehrung mit den mitgebrachten Blumen sowie die großen Fürbitten.

Der folgene Karsamstag -Gedächtnistag der Grabesruhe Jesu- ist der stillste Tag im Kirchenjahr. Die Altäre sind leer, es finden tagsüber keine Gottesdienste statt, die Glocken schweigen. Lediglich die Ratsche verwies auf den Beginn der Andacht und schließlich die Auferstehungsfeierlichkeiten.

Der Tag selbst begann mit der Feuersegnung zeitig am Morgen mit Diakon Christian Novak beim Kirchenparkplatz, wurde dann am Nachmittag fortgesetzt mit der Fleischweihe mit Diakon Oskar Pöcher in der Pfarrkirche und gipfelte schließlich mit der feierlichen Auferstehungsfeier mit Pater Anton Wanner.

Mit Karsamstag endet die Fastenzeit und auch die Karwoche und begann die Osternacht mit der Lichterfeier in der Vorhalle und setzte sich mit der Prozession in die unbeleuchtete Kirche und dem dreimaligen Lumen Christi fort. Es folgten drei Lesungen mit dem Entzünden der Kerzen der Menora, und mit dem Gloria erklangen dann wieder die Glocken und in der Kirche wich die Finsternis der Helle. Mit dem Taufversprechen und der Hl. Messe mit einer wie immer pointierten Predigt von Pater Wanner gingen dann die feierlichen Auferstehungsfeierlichkeiten zu Ende.

Und am Ostersonntag wurde der Tag mit dem feierlichen Ostergottesdienst, diesmal zelebriert von Diakon Christian Novak, begonnen, bei fast voller Kirche und mit zahlreicher Beteiligung der Burschenschaft Thörl-Maglern, welche auch in die Gestaltung des Gottesdienstes einbezogen wurde. Abgeschlossen wurden die Osterfeierlichkeiten mit der Verteilung der Osterbrote nach dem Gottesdienst an die Gläubigen in der Kirchenvorhalle.

Es waren Feierlichkeiten, die dem Gedanken der Karwoche entsprochen haben, mit zahlreichen mitfeiernden Gläubigen und der dem jeweiligen Anlass entsprechenden Stimmung.

Dank jedenfalls an Alle, die organisatorisch die Feierlichkeiten mitgestaltet haben, an die mitfeiernden Pfarrangehörigen und an die zwei Diakone und Pater Wanner, die uns den Geist von Ostern vermittelt haben.