Jahresbericht
2025
Das Jahr 2025 ist zu Ende gegangen und es ist Zeit Rechenschaft über das Pfarrjahr 2025 gegenüber der Pfarrbevölkerung abzulegen bzw. Dank zu sagen.
Als erstes sind zwei für die Pfarre besonders erfreuliche Themen anzuschneiden, aber auch alle sonstigen in gewohnten Bahnen abgelaufenen Punkte.
Das erste besonders erwähnenswerte Ereignis war die Firmung am 14. Juni, deren Ausrichtung diesmal unserer Pfarre oblag. 20 Kandidaten machten sich gemeinsam mit ihren Paten und dem Firmspender Dechant Mag. Johann Kristof und seinen Assistenten Oskar Pöcher und Christian Novak auf den Weg vom Pfarrhof zur Kirche, in welcher sie im Rahmen einer feierlichen Messe das Sakrament der Firmung empfingen. Nicht nur die volle Kirche und die volle Vorhalle, sondern auch die musikalische Umrahmung durch das Ensemble Trachtenkapelle Waidegg gaben diesem besonderen Ereignis einen würdevollen Rahmen. Verbunden mit dem Fest der Firmung war auch diesmal eine Visitation unserer Pfarre durch die Diözese, bei der nicht nur die Finanzen und der allgemeine Zustand der Pfarre in Augenschein genommen wurde, sondern auch der Zustand unserer Pfarrkirche und des Pfarrhofes. Und es kann kurz festgehalten werden: der Pfarre und damit auch deren Verantwortlichen wurde sowohl was den Allgemeinzustand als auch die Verwaltung betrifft ein ausgezeichnetes Zeugnis ausgestellt. Auch dem Pfarrhof und insbesondere unserer Kirche wurde bis auf ein paar Kleinigkeiten ein ausgezeichneter Zustand was Sauberkeit, Pflege und Ambiente betrifft bescheinigt, dies vor allem im Hinblick darauf, dass es sich bei unserer Pfarrkirche um ein über die Grenzen Österreichs auch in Europa und sogar in Übersee bekanntes Kulturjuwel handelt. Dem Pfarrleben wurde eine besondere Würdigung zuteil, denn es ist in Zeiten wie diesen nicht selbstverständlich, dass der Pfarrbevölkerung jeden Sonn- und Feiertag die Möglichkeit eines Gottesdienstbesuches geboten wird. Und auch die Leitung der Pfarre in den letzten Jahren fand ein positives Echo, ja wird sogar als mögliches Modell auch für andere Pfarren in Erwägung gezogen.Und auch der Finanzgebarung wurde Makellosigkeit bescheinigt, klein aber fein.
Das zweite besondere, aber einschneidende, Ereignis für die Pfarre trat am 1. September ein. Unsere Pfarre kehrte wieder in den pfarrlichen Normalzustand zurück. Mit der Ernennung von Geistl. Rat Mag. Robert Jamroz zum Pfarrprovisor unserer Pfarre endete die Ära der Pfarrassistenten und deren besondere Verbindung mit dem Pfarrgemeiderat. Aber mit Robert Jamroz bekam die Pfarre einen Leiter, der von seinem Charisma und seiner ganzen Einstellung zum pfarrlichen Leben her Garant dafür sein wird, dass unsere Pfarre weiterhin in besten seelsorglichen Händen verbleibt und dass auch unser Weg der Betreuung des Pfarrlebens in gewohnten, vielleicht sogar verbesserter, Bahnen verlaufen wird.
Mit Übernahme der Pfarrleitung durch Robert Jamroz verabschiedete sich am Kirchtmontag der bisherige Pfarrmoderator Dechant Stanko Olip von unserer Pfarre, die er die letzten drei Jahre, obwohl kaum sichtbar, umsichtig geleitet hat. Gleichzeitig wurde auch Pfarrassistent Christian Novak, der die Pfarre seit letztem September als Nachfolger der nunmehrigen Bischofsvikarin Barbara Velik-Frank quasi als "Pfarrer" geleitet hat, von seiner Funktion entbunden. In diesem Zusammenhang möchte ich den besonderen Dank der Pfarre für ihre Tätigkeit an die beiden übermittel.
Ansonsten verlief das Pfarrjahr im Großen und Ganzen in geordneten gewohnten Bahnen. Am Anfang des Jahres stand wie immer die Sternsingeraktion, die auch 2025 ein ansehliches Ergebnis erbrachte. Und wie in den letzten Jahren war es zwar kein großes Problem, Mädchen und Burschen zum Mitmachen zu begeistern, das große Problem war Begleitpersonen zu finden. Daher ein besonderer Dank an Carolin Neusiedler und Yvonne Themeßl-Huber, welche sich bereit erklärten, diese anspruchsvolle Aufgabe neben unseren bewährten Begleitern Ewald, Elisabeth und Oskar zu übernehmen. Auch die Verköstigung der müden "Wanderer" war letztes Jahr kein großes Problem. Dank diesfalls an Daniela Lex, Helga Buchbauer, Annemarie Planko und Waltraud Galle für die tollen Speisen, mit denen sie unsere jungen Mitstreiter verköstigten.
Über die beliebte Nachtwanderung, ujnserem Tag der Junggebliebenen, Blasiussegen Aschenkreuz und Fastensuppe ging es zu den Osterfeierlichkeiten mit dem von der Jugend und Diakon Christian gestaltenen Kinderkreuzweg. Es folgte die Fronleichnamfeierlichkeit mit dem anschließenden, für das Pfarrleben besonders wichtigen, Pfarrfest, der Jahreskirchtag und schließlich die jedes Jshr stattfindende Pfarrwallfahrt, heuer wieder nach "Maria im Schee" am Dreiländereck. Diesmal besonders erwähnenswert, weil 2025 die Wallfahrt unter der "riesigen" Beteiligung von zwei Personen, Diakon Oskar und dem Obmann, stattfand. Bei immer strahlenderem Wetter war es trotzdem eine gemütliche Wanderung von der Bergstation zu Maria im Schnee, wo von den zwei eine besonders feierliche Andacht mit schönem Gesang und innigen Gebeten abgehalten wurde. Weiters die Tiersegnung vor bescheidener Teilnehmerzahl zum Erntedankfest, welches mit tatkräftiger Unterstützung der Firmgruppe und der Landjugen, aber mit für dieses Dankfest eher bescheidener Anteilnahme der Pfarrbevölkerung, abgehalten wurde. Und schließlich die Adventzeit. Diese besinnlichste Zeit des Jahres konnte in unserer Pfarre besonders besinnlich gefeiert werden.
Begonnen wurde diese besinnliche Zeit mit der Adventkrazsegnung und dem anschließenden Adventkonzert am 1. Adventsonntag, der heuer mit dem Patroziniums- und Anbetungstag zusammenfiel, was einen besonders besinnlichen Beginn der Adventzeit mit sich brachte. In diesem Zusammenhang besoderen Dank an alle Akteure des Adventkonzertes, besonders Gust Dorn für die Organisation.
Dann die Roratemesse, welche durch das Mitwirken der Firmgruppe, die sich bei dieser Messfeier der Pfarrbevölkerung vorstellte, eine besondere Note erhielt. Nicht zu vergessen ist in der Adventzeit das Adventkaffee, weches jeden Adventsonntag nach dem Gottesdienst im Pfarrhof stattfand und den Besuchern die Möglichkeit bot bei Kaffeem Kuchen und sonstigen Köstlichkeiten ein bis zwei Stunden eine gemütliche, besinnliche Zeit zu verbringen, Dank an die Organisatoren dieser Kaffees aus Oberthörl. Maglern-West und Pessendellach, Maglern und Unterthörl.
Und dann der Höhepunkt der Weihnachtszeit, die Familienweihnacht am Heiligen Abend. Diese war auch im Jahre 2025 ein besonders feierliches und gelungenes Fest vor übervoller Kirche und gut besuchter Vorhalle. Der Jugend ist es wieder gelungen mit ihren Darbietungen eine besonders besinnliche Stimmung zu erzeugen, welche dann auch auf die Feier zu Hause übertragen werden konnte. Jedenfalls Dank an die Jugend und die sonstigen Akteure für dieses tolle Fest.
Abgeschlossen wurde auch das Jahr 2025 wie immer mit dem Jahresabschlussgottesdienst und der anschließenden Pferdesegnung zu Silvester.
Auch unsere ehemalige Pfarrassistentin, nunmehr Bischofsvikarin, Barbara Velil-Frank begleitete uns das ganze Jahr mit ihrem monatlich stattgefundenem Bibelgespräch. Und Burgi Dorn veranstaltete wieder 20mal ihre Veranstaltung für Ältere "Mitten im Leben".
Und unsere Jugend war 2025 wieder besonders aktiv. In den zahlreichen Jugendstunden wurde wieder gebastelt, gesungen, gescherzt und waren die Kinder wieder mit voller Freude und Begeisterung dabei. Auch eine zünftige Party zu Faschingsschluss war wieder dabei. Und natürlich waren die Kinder wieder eine Stütze im abgelaufenen Jahr bei der einen oder anderen Gottesdienstfeier, bei der einen oder anderen Veranstaltung, so beim Adventkonzert.
Und unsere Erstkommunionsgruppe legte sich besonders ins Zeug, um schließlich am 25. Mai erstmals die Heilige Kommunion empfangen zu dürfen, 6 Mädchen und 2 Buben hatten sich gewissenhaft mit ihrer Religionslehrerin Mack auf dieses Ereignis vorbereitet, um dann gemeinsam mit ihren Paten, Pater Wanner und unseren 2 Diakonen in einer feierlichen Messe mit besonderer musikalischer Umrahmung zu feiern und die Erstkommunion zu empfangen.
Und unsere Firmgruppe mit ihren 21 Kandidaten bereitete sich nicht nur gewissenhaft auf ihr großes Ereignis vor, sondern waren auch Stütze bei so mancher Veranstaltung, so etwa beim Seniorennachmittag. Auch die neue Firmgruppe, 5 Kandidaten hoch, hat sich schon besonders hevorgetan. Nicht nur bei ihrem Vorstellungsgottesdienst sondern auch schon bei der einen oder anderen Veranstaltung.
Und so bleibt zum Schluss wieder nur übrig Dank zu sagen. Dank an unsere seelsorglichen Begleiter Pater Wanner, die Diakone Oskar Pöcher und Christian Novak und last but not least an unseren Provisor Robert Jamroz.
Ja, und Dank an viele andere., Ich möchte diesmal keine namentliche Nennung machen, sie wäre zu lange,
Dank jedenfalls an das Pfarrteam, die Jugendbetreuer, unsere Mesnerin, allen, die auch sonst mitgehofen haben, etwa beim Kirchenputz oder dem Pfarrfest oder beim Schmücken unserer Kirche, Monstranz und Kreuze, unseren Sponsoren, allen, die uns gesanglich und musikalisch unterstützt haben und schließlich an die Pfarrbevölkerung. Ihr alle habt dazu beigetragen, dass auch 2025 unsere Pfarre gelebt hat.
Und solltte ich wen vergessen haben, noch einmal :