Das war der Kirchtag
2026
Am letzten Sonntag im August fand heuer das letzte große festliche Ereignis der Pfarrgemeinde statt - der Jahreskirchtag. Heuer ein Fest mit Rückbesinnung auf den eigentlichen Ursprung des Kirchtages - Kirchweihfest, das Fest unserer Pfarrkirche, und dem waren sich alle Beteiligten bewusst. Das älteste Gebäude unserer Pfarrgemeinde, unsere Pfarrkirche zum Hl. Andreas hat sich das Fest aber auch verdient. Sie ist das historische und kulturelle Zentrum unserer Ortsgemeinschaft. Nicht viele Pfarrgemeinden können auf eine so schöne Kirche mit einem Kleinod verweisen, das mittlerweile weit über Österreich hinaus bekannt ist, nämlich die Fresken des Thomas von Villach.
Und dementsprechend feierlich war auch die Festmesse, welche von der Jungkonta mit den Lesungen, Fürbitten und Dankgebeten dementsprechend mitgestaltet wurde. Denn wie sagte bezeichnend Provisor Don Robert in seiner Predigt: Kirchtag ist einmal ein Fest zu Ehren der Pfarrkirche, aber nach der Kirche ist auch das weitere Feiern wichtig. Freude, Gemütlichkeit und Geselligkeit sind ein ebenso wichtiger Bestandteil des Kirchweihfestes. Und die Symbiose aus geistlicher Feierlichkeit und weltlichem Trubel verwirklich dies entsprechend. Der Kirchtag war wieder ein voller Erfolg. Nicht nur am Sonntag, sondern auch am Montag, der den Altkontas gehört.
Auch die Altkonta Thörl lebte diese Symbiose, auf die Don Robert auch am Montag verwies, durch eine fast geschlossene Teilnahme an der Hl. Messe. Und anschließend war auch am Montag Freude, Geselligkeit und Gemütlichkeit gefragt. So sollte es auch sein. Der Kirchtag einerseits als Fest der Pfarrkirche, andererseits aber auch als Fest der gesamten Pfarrbevölkerung. Und ein Achtl, ein Bier mehr an den beiden Tagen, wer soll es den Feiernden verdenken.