Advent- und Weihnachtszeit
Besinnliche und freudige Stunden in der Pfarre
Und schon ist sie wieder vorbei, die Advent- und Weihnachtszeit, die angeblich stillste, besinnlichste und ruhigste Zeit des Jahres. Viel zu schnell, wie jedes Jahr.
Auch heuer versuchte die Pfarre, ihre "Schäfchen" zu unterstützen in dieser Zeit, indem sie Ruhe, Besinnlichkeit und Gemeinsamkeit bot. Nicht nur die feierlichen Gottesdienste in der Adventzeit, sondern auch die eine oder andere Veranstaltung bot der Pfarrgemeinde die Möglichkeit, sich auf das Wesentliche der Adventzeit zu besinnen, auf die bevorstehende Ankunft des Herrn. Nicht umsonst heißt Advent Ankunft, von adventus domini: Ankunft des Herrn. Also Advent als die Zeit des Jahres, in der wir uns auf die Ankunft des Herrn vorbereiten. Und diese Besinnung, aber auch feierliche Stimmung und Gemeinsamkeit hat wie jedes Jahr das Adventcafe nach dem Adventgottesdienst geboten. Beginnend mit Oberthörl, über Maglern-West und Pessendellach, Maglern bis Unterthörl, die Orte mit der von ihnen organisierten und gestalteten Kaffeehausatmosphäre mit Kaffee, Kuchen und anderen Köstlichkeiten, waren ein Garant dafür, dass in besinnlicher und fröhlicher Stimmung für ein bis zwei Stunden nach den Gottesdiensten eine gemütliche und gemeinschaftliche Adventstimmung bei den Besuchern aufgekommen ist. Jedenfalls ein recht herzlicher Dank an die Organisatoren der vier Orte, die eine unvergessliche Sonntagsvormittagsstimmung zu schaffen vermochten.
Dank auch an unsere Jugend. Sie war ein wesentlicher Teil der Vorweihnachtszeit und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Adventsonntage, vor allem aber die Familienweihnacht, zu dem wurden, was den Advent ausmacht, eine freudige und fröhliche Zeit.
Begonnen hat alles schon Ende November, dem ersten Adventsonntag, heuer gleichzeitig Patroziniums- und Anbetungstag. Eine Gelegenheit, gleich in die richtige Adventstimmung zu kommen. Die Stille der Anbetung, die Gemütlichkeit des ersten Adventcafes und als Abschluss des Tages das Adventkonzert mit der Adventkranzsegnung, einen besseren und besinnlicheren Beginn der Adventzeit kann man sich nicht wünschen. Und mit dabei immer unsere Jugend. Nicht nur mit den von ihnen lebevoll und kreativ gestalteten Adventkränzen, sondern auch als ein Hauptakteur des Adventkonzertes. Neben der Sängerrunde Thörl-Maglern, dem FaakerSeeKlang der "Nia zspat Musi" und Erol Nowak, der die Veranstaltung in bewährter Manier moderierte und lustige und besinnliche Weihnachtsgeschichten vorlas, glänzte unsere Jugend mit ihren Darbietungen. Dank jedenfalls an alle Akteure, die einen gelungenen Einstand in die Adventzeit gewährleistet haben, besonderer Dank an Gusti Dorn für die Organisation der musikalischen Gestaltung. Glühwein und Agape trugen schließlich zum Abschluss eines gelungenen Tages bei.
Dann der zweite und dritte Adventsonntag und der Festtag Maria Empfängnis. Der Hl.Andreas konnte stets auf ein gut gefülltes Gotteshaus herabblicken, in welchem sich die Gläubigen in Ruhe und Besinnlichkeit die richtige Adventstimmung holen konnten.
Dir Roratemesse am dritten Adventsonntag war nicht nur geprägt von der obligaten Dunkelheit des Gotteshauses, sondern wurde maßgeblich auch von unseren Firmlingen, die diesen Sonntag zu ihrer Vorstellung gewählt hatten, zu einem besonderen Fest gemacht. Sie stellten sich nicht nur der Pfarrgemeinde vor, sondern waren maßgeblich für die Gestaltung dieser Hl.Messe verantwortlich. Sie standen im Mittelpunkt und dankten mit einer wunderschön und besonders besinnlich gestalteten Messfeier. Don Robert als Messzelebrant rückte dabei fast ein wenig in den Hintergrund.
Schließlich der letzte Adventsonntag, als letzte Vorbereitung vor dem Weihnachtsfest. Wie immer, wenn er uns beehrt, eine unvergessliche Messfeier mit Pater Wanner, der die Adventstimmung so richtig auf den Punkt zu bringen vermochte. Eine kleine weihnachtliche Aufmerksamkeit wurde ihm als Dank für seine fesselnden Messfeiern während des Jahres übergeben.
Und schließlich der Höhepunkt der Advent- und Weihnachtsfeierlichkeiten - die Familienweihnacht. Ein Fest zu Ehren der Ankunft des Herrn, ein Fest der Familien, ein Fest vor allem mit und der Jugend. Die Kirche bis auf den letzten Platz gefüllt, der Mittelgang hinten voll und die Kirchentür offen, damit auch die Gläubigen in der Vorhalle mitfeiern konnten, bot das Ambiente, welches allen die Stimmung erzeugte, welche man für die anschließende "Bescherung" zu Hause benötigt. Und wieder im Mittelpunkt -die Jugend-, die ein wirklich schönes, besinnliches, einfach ein weihnachtliches Programm erstellt und dargeboten hat. Ob Valentina, Lina, Elisa, Lara, Anna, Florian, Georg oder Zoe Hojnik ein aufgehender Stern, hat gesanglich alle Messbesucher verzaubert, diese Namen nur stellvertretend für alle namentlich Ungenannten, ihre Darbietungen begeisterten die Herzen der anwesenden Gläubigen, und mitten drin Don Robert, der den in diese Familienweihnacht eingebetteten Wortgottesdienst zelebrierte. Und Erol Nowah las wieder unvergessliche Weihnachtsgeschichten. Eine Familienweihnacht, bei der alle Akteure, und dafür kann man nicht genug Danke sagen, allen Anwesenden den Sinn und die Schönheit der Weihnacht vermittelten, sodass jeder etwas davon mit nach Hause nehmen konnte.
Und mit der gut besuchten Weihnachtsfestmesse am Christtag wurde die "stillste, besinnlichste aber auch fröhlichste" Zeit des Jahres abgeschlossen.
Dank an unsere Jugend, die Vieles und Entscheidendes zu den Festlichkeiten beigetragen hat. Dank an unsere Ortschaften für die Ausrichtung der Adventcafes, Dank an alle, die sonst zum Ambiente und zum Gelingen der Feierlichkeiten beigetragen haben, Dank an die Jugendbetreuer, ohne deren Wirken das alles nicht möglich gewesen wäre und schließlich Dank an Provisor Don Robert, an Pater Wanner und an unsere Diakone Oskar und Christian, die mit ihren Gottesdiensten dazu beigetragen haben, dass der Geist der Weihnacht in die Herzen unserer Pfarrgemeinde Einzug halten konnte.
Dr.Gerhard Grubelnik