Firmausflug nach Mallnitz
Mit viel Kunst, frischem Wind und zahlreichen Eindrücken verbrachten die Firmlinge des Pfarrverbandes Fresach, Kellerberg und Weißenstein einen abwechslungsreichen Tag in Mallnitz.
Früh aufstehen hieß es für die Firmlinge aus dem Pfarrverband beim gemeinsamen Ausflug nach Mallnitz. Bereits um 8.10 Uhr startete die Gruppe vom Bahnhof Weißenstein-Kellerberg Richtung Villach. Dort wurde in den Schnellzug umgestiegen, „weil’s schneller geht“, wie Herr Pfarrer meinte. Und tatsächlich: Noch bevor manche richtig munter waren, war Mallnitz erreicht.
Dort wartete nicht nur die schöne Bergkulisse, sondern auch ein recht frischer Wind. Gut eingepackt in Jacken und mit verschiedensten Kopfbedeckungen machte sich die Gruppe auf den Weg zur Kirche.
Im Pfarrhof warteten bereits vom Pfarrgemeinderat und ihrem Obmann Erich Glantschnig vorbereitete heiße Getränke und ausgezeichneter Kuchen auf die Gruppe. Nach dem kalten Empfang mit frischem Wind am Bahnhof waren die Firmlinge dafür besonders dankbar. Hier erklärte Pfarrer Rudolf Pacher Wissenswertes über die Pfarre und das Gotteshaus. Anhand von Bildern und Darstellungen konnten die Firmlinge das „Innenleben“ der Kirche kennenlernen.
Danach sprach der Mölltaler Bildhauer Heinrich Untergantschnig über seine Arbeit. Er zeigte den Jugendlichen auch die Werkzeuge, mit denen seine Skulpturen entstehen. Schnell wurde klar: Hinter solchen Kunstwerken stecken viel Geduld, Kraft und vermutlich auch eine ordentliche Portion Holzstaub.
Zwischendurch kam auch Mallnitzer Pfarrer Arthur Kaweesa vorbei, der ursprünglich aus Uganda stammt. Spontan sang er gemeinsam mit den Firmlingen ein Lied aus seiner Heimat. Der Rhythmus war schnell gefunden, die Stimmung ebenso. Danach musste er schon wieder weiter zum nächsten Termin.
In der modernen Pfarrkirche erklärte Pfarrgemeinderatsobmann Erich Glantschnig die Entstehung der Kirche und ihrer Kunstwerke. Besonders im Mittelpunkt standen der Kreuzweg sowie die Glasfenster zum Sonnengesang des heiligen Franziskus.
Anschließend sprach Künstler Heinrich Untergantschnig über die schwebende Christus-König-Figur über dem Altarraum. Er erklärte, wie die Figur entstanden ist und welche Gedanken ihn dabei begleitet haben. Auch die Darstellung des heiligen Franziskus bei der Predigt zu den Vögeln wurde vorgestellt.
Nach so viel Kunst, Kirche und frischer Luft war es Zeit für das Mittagessen. Danach ging es weiter zum BIOS Nationalparkzentrum. Dort wurde den Firmlingen der Nationalpark Hohe Tauern anschaulich vorgestellt. Den Abschluss bildete eine einstündige Wanderung.
Danach hieß es auch schon wieder: ab zum Zug und zurück nach Hause.