Pfarre

Baldramsdorf

Gemeinsam unterwegs – Klausur des Pfarrverbandes Spittal

Wie wollen wir als neuer Pfarrverband zusammenarbeiten? Wer ist wofür zuständig? Und was wollen wir in Zukunft gemeinsam machen? Um diese und weitere Fragen ging es bei der Klausur des Pfarrverbandes am Samstag, dem 3. Oktober.

Vertreterinnen und Vertreter der Pfarren Amlach, Baldramsdorf, Molzbichl, Spittal und St. Peter in Holz kamen dazu zusammen. Begleitet wurde die Klausur von Pfarrer Michael Joham von der Gemeindeberatung. Ingrid Sommer stand beratend zur Seite.

Nach der Begrüßung durch Pfarrer Charles Mubiru stimmte Eugen Morokutti mit einem Bibeltext über den einen Geist und die vielen verschiedenen Gaben auf den gemeinsamen Vormittag ein. Und verschiedene Gaben waren an diesem Tag durchaus gefragt.

Wer macht eigentlich was?

Ein erster Schwerpunkt war die neue Struktur des Pfarrverbandes. Pfarrer Charles stellte seine Aufgabe als Leiter des Pfarrverbandes vor. Die Provisoren Benoit Nzonzi und Maximilian Chilaka erläuterten ihre Aufgaben, die vor allem in der Seelsorge und Liturgie liegen. Zdravko Sliskovic stellte seinen Aufgabenbereich als Koordinator vor.

Auch die Zusammenarbeit mit der Krankenhaus- und Altenheimseelsorge wurde besprochen. Monika Auernig berichtete über diesen wichtigen Bereich. Ulli Milachowski informierte über ihre veränderten Aufgaben und ihre weitere Tätigkeit in der Pfarrcaritas Spittal.

Damit sollte die Frage „Wer macht eigentlich was?“ zumindest ein wenig klarer geworden sein. Bei einem neuen Pfarrverband darf man schließlich auch noch gelegentlich nachfragen.

Pfarrgemeinderatswahl 2027

Auch die Pfarrgemeinderatswahl 2027 war Thema. Die ersten Schritte und der zeitliche Fahrplan wurden vorgestellt. Dazu kamen die bereits bekannten Termine, die für den gesamten Pfarrverband von Bedeutung sind.

Viele Ideen für die Zukunft

Nach den Informationen ging es an die Arbeit. In fünf Gruppen wurde gesammelt, was künftig gemeinsam im Pfarrverband geschehen könnte.

Die Ideen reichten von einer Kinderwallfahrt und einem gemeinsamen Ausflug auf den Monte Lussari über eine Wallfahrt des Pfarrverbandes, gemeinsame Gottesdienste und ein Taizé-Gebet bis zu einer stärkeren Vernetzung im Bereich der Caritas.

Auch die Öffentlichkeitsarbeit soll stärker gemeinsam gedacht werden. Der Pfarrbrief „Miteinander unterwegs“ soll weiterentwickelt werden. Dazu soll über einen gemeinsamen Auftritt in den sozialen Medien nachgedacht werden.

Aus jedem der fünf Bereiche soll nun eine Idee ausgewählt und konkret weiterverfolgt werden. Denn Ideen gab es genug – jetzt müssen einige davon nur noch das Licht der pfarrlichen Wirklichkeit erblicken.

Nicht alles ist schon geklärt

Natürlich blieben auch Fragen offen. Sie wurden auf einem sogenannten „Parkplatz“ gesammelt. Dazu gehören unter anderem die Vernetzung der Caritas-Verantwortlichen, die Verfügbarkeit der Priester in den einzelnen Pfarren, Einladungen zu pfarrlichen Veranstaltungen und die Frage nach Beichtmöglichkeiten.

Der Parkplatz war am Ende also nicht ganz leer. Die dort abgestellten Themen sollen aber nicht zum Dauerparker werden, sondern nach und nach im Pfarrteam und in den zuständigen Gremien weiterbearbeitet werden.

Am Ende wurde noch einmal die persönliche „Wetterlage“ abgefragt, mit der der Vormittag begonnen hatte. Ob überall schon strahlender Sonnenschein herrschte, sei dahingestellt. Nach einem gemeinsamen Segensgebet ging es jedenfalls zum Mittagessen ins Restaurant Tennishalle.