Patrozinium Heiliger Oswald
Festmesse in der Filialkirche Nussberg mit anschließender Agape im Salettl
In der kleinen Filialkirche Nussberg unterhalb der renovierten Burg Nussberg, haben sich am 2.. August zahlreiche Gläubige zur Festmesse, zelebriert von Pfarrprovisor Dr. Charles Ogbunambala eingefunden, um das Patrozinium des heiligen Oswald zu feiern.
Foto: Anton Wieser
Dem Pfarrer zur Seite stand der Obermühlbacher Akolyth DI Paul Barbic mit seinen Ministrant/innen Emma Pleschutznig, Florian Müller und Raffael Müller.
Foto: Anton Wieser
Das Leben des heiligen Oswald
Der Heilige Oswald von Northumbrien wird als König mit Zepter, Prunkgefäß und Raben neben sich, der einen Ring oder Brief im Schnabel hält, dargestellt. Er wird vielfach den vierzehn Nothelfem zugerechnet. Er ist Patron der Schnitter und des Viehs. Oswald wurde um 605 als Sohn des Königs Ethelfrid geboren. Seine Schwester war die hl. Ebba, die in dem von ihm gegründeten Kloster Coldingham Äbtissin wurde und dort ein heiligmäßiges Leben führte. Nach dem Tod seines Vaters (617) floh der junge Fürst zu den Schottenmönchen nach lona, wo er im christlichen Glauben unterrichtet und getauft wurde. 634 schlug Oswald den heidnischen König Cadwalla bei Hexham, es gelang ihm die Bretonen zu vertreiben und sein Land zurückzuerobern. Fortan war er vor allem um die Einführung und Festigung des Christentums bemüht. Oswald gewann nach und nach eine Art Oberherrschaft über fast ganz England. Er ließ viele Kirchen und Klöster erbauen und zeichnete sich durch sein demütiges Leben aus. Auch war er ein liebreicher Vater der Armen. Der hl. Oswald fiel in der Schlacht bei Maserfield am 5. August 642. Gleich nach seinem Tode verherrlichte Gott sein Grab durch viele Wunder, vor allem wunderbare Krankenheilungen. Gott, du König der ewigen Herrlichkeit, du hast durch den heiligen Oswald in England den Glauben an Christus verbreitet und sein irdisches Königtum im Himmelreich vollendet.
Foto: Anton Wieser
Die Lesung wurde von DI Paul Barbic und die Fürbitten von DI Georg Kampl vorgetragen.
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Für die musikalische Umrahmung waren wieder die Sängerrunde Obermühlbach mit ihrem Chorleiter Rudi Pleschutznig verantwortlich.
Foto: Anton Wieser
Die Kommunion wurde an diesem besonderen Tag bei dieser Festmesse in zweierlei Gestalt ausgeteilt. Der Akolyth Paul Barbic und Mesner Rudolf Zechner stand dem Pfarrer zur Seite. In seiner Ansprache bedankte sich der Akolyth von Obermühlbach Paul Barbic bei allen, die für das Gelingen des Festes beigetragen haben.
Foto: Anton Wieser
Zum Welttag der Großeltern und Senioren gab es für alle ein kleines Geschenk nach dem Schlusssegen. Dieser Tag wird von der katholischen Kirche begangen und soll die Wertschätzung und Verbundenheit zwischen den Generationen fördern. Der Vatikan ruft dazu auf, diesen Tag bewusst in jeder Diözese zu begehen und Begegnungen zwischen Jung und Alt zu fördern. Das diesjährige Motto lautete
„Ich aber werde dich niemals vergessen“ (Jes 49,15)
Im Besonderen bedankte sich Paul Babic bei den Familien Natascha Nußbaumer, Edeltraud Jannach und Andrea Pleschutznig für die reichliche Agape.
Foto: Anton Wieser
Herzlichen Dank für das Mitfeiern!
Heiliger Oswald!
Hilf allen, die du in die Gemeinschaft der Kirche berufen hast, dem Evangelium zu dienen und für das Heil der Menschen zu wirken. Darum bitten wir durch Jesus Christus!