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Mit den Füßen beten – über die vier heiligen Berge

Einzug mit großer Anerkennung für die Kreuzträger und Vorbeter bei der diesjährigen Vierbergewallfahrt!

Bei dem Einzug zur Schlussandacht auf dem Gipfel des Lorenziberges wurden die zahlreichen Kreuzträger und Vorbeter am 17. April mit großem Applaus begrüßt.

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Einzug am Lorenziberg
Foto: Anton Wieser

Die Wallfahrt begann um Mitternacht nach der heiligen Messe auf dem Magdalensberg. Schon am Vortag haben sich die Gruppen aus dem „Metnitztal“ und die Teilnehmer aus „Sörg“ auf dem Magdalensberg eingefunden. Traditionsgemäß finden während der 17 stündigen Wallfahrt über die vier Berge: dem Magdalensberg, dem Ulrichsberg, dem Veitsberg oder Gösseberg und dem Lorenziberg – fünf heilige Messen und drei Andachten statt. Auch zahlreiche Gläubige aus dem Pfarrverband Frauenstein haben an der diesjährigen Wallfahrt wiederum teilgenommen.

Bischofsmesse in Karnberg<br />
Foto: Anton Wieser
Bischofsmesse in Karnberg
Foto: Anton Wieser

Traditionsgemäß zelebrierte Diözesanbischof Dr. Josef Marketz mit seinen Konzelebranten um 7 Uhr in der Früh in Karnberg die Bischofsmesse.… Hier sind die Kreuze mitten unter den Pilgern, das ist das Besondere und wir beten mit ihnen.

Das Gebet um den Frieden auf dieser Welt stand im Mittelpunkt!

Musikalisch wurde die Feldmesse von einem Quartett der Militärmusik Kärnten stimmungsvoll begleitet.

Quartett der Militärmusik Kärnten<br />
Foto: Anton Wieser
Quartett der Militärmusik Kärnten
Foto: Anton Wieser

Vor Zweikirchen werden die „Vierbergler“ vom Ortspfarrer Robert Katnik und Dechant Kons. Rat Christian Stromberger „eingeholt“. Nach dem „Kreuzküssen“ und dem „Umschreiten“ der Kirche beginnen die zwei heiligen Messen in Zweikirchen. Musikalisch sind immer wieder die Schulkinder mit ihrem Direktor Gerold Leitner in berührender Weise dafür verantwortlich.

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Kreuzküssen
Foto: Anton Wieser
musikalische Gestaltung<br />
Foto: Anton Wieser
musikalische Gestaltung
Foto: Anton Wieser

Der Brauch des „Körnertausches“ und das Sammeln des „Vierbergelaubes“ wurden auch dieses Jahr wieder von den eingeweihten Wallfahrern gepflogen.

Vierbergelaub<br />
Foto: Anton Wieser
Vierbergelaub
Foto: Anton Wieser

Danach freuten sich die Wallfahrer nach dem Durchschreiten des Glantales wieder auf die Labestation, wo von der Firma Wech – Leberkäsesemmeln und von der Hirterbrauerei – Hirterbier ausgeteilt wurde. Weiter ging es dem dritten Berggipfel dem Veits- oder Gösseberg entgegen.

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Labestation Hirterbrauerei
Foto: Anton Wieser
Labestation Geflügel Wech<br />
Foto: Anton Wieser
Labestation Geflügel Wech
Foto: Anton Wieser

Nach der fünften Messe in Liemberg, zelebriert von Pfarrer Robert Wurzer und die musikalisch wiederum vom "Da-8 Gsong" (Chorleiter Gernot Fladnitzer) gestaltet wurde, geht es steil hinauf zum kleinen Kirchlein auf dem Veitsberg.

Frauen sollten beim Aufstieg nicht zurückblicken – dann ist eine Seele aus dem Fegefeuer befreit – so der sagt es der Volksmund.

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Veitsberg
Foto: Hannes Alberer

Nach dem Wunschläuten in der kleinen Kirche am Veits- oder Gösseberg und einer Stärkung bei der Labestation geht es rasch weiter nach Gradenegg und Sörg um dann pünktlich um cca. 16 Uhr 30 am Lorenziberg zur Schlussandacht und dem Schlusssegen anwesend zu sein.

Die Schlussandacht wurde vom St. Veiter Stadtpfarrer Jinu Joseph, der diesmal auch persönlich von Sörg aus an der ganzen Wallfahrt teilnahm, gehalten.

Einzug am Lorenziberg<br />
Foto: Anton Wieser
Einzug am Lorenziberg
Foto: Anton Wieser

Nach dem Lied „Großer Gott wir loben dich“ mit großer Herzlichkeit gesungen, haben sich alle Teilnehmer mit dem Versprechen verabschiedet: „Nächstes Jahr, am Freitag dem 9. April 2027, wieder an der Wallfahrt über die "heiligen Berge“ teilzunehmen.

Erinnerungen von Vierbergewallfahrts-Chronist Anton Wieser:

Montage.<br />
Anton Wieser
Montage.
Anton Wieser

Solange die Vierberger gehen - bleibt das Land bestehen!