Pfarre

Maria Rojach

Firmung in Maria Rojach 2026

Ein großes Fest für unsere Firmlinge, deren Verwandten und die Pfarre

„Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“
„Der Friede sei mit dir.“

Am Sonntag, den 17. Mai, dem 7. Sonntag der Osterzeit, feierte man in der Wallfahrtskirche Maria Rojach im Lavanttal nach der Erstkommunion am Hochfest Christi Himmelfahrt abermals ein großes Fest, bei welchem zahlreichen jungen Menschen im Rahmen zweier Gottesdienste, beginnend um 8.00 Uhr und um 10.30 Uhr, das Sakrament der Firmung gespendet wurde. Als Firmspender besuchte dabei im Auftrag von Diözesanbischof Dr. Josef Marketz Generalvikar Kan. Dr. Johann Sedlmaier Maria Rojach wo eine Firmung übrigens nicht jedes Jahr stattfindet. Das letzte derartige Ereignis mit einem eigenen Firmspender wie 2026 fiel auf Sonntag, den 17. Juni 2018, damals mit Pater Mag. Maximilian Krenn OSB, und am Sonntag, den 28. Juni 2020 gab es eine Pfarrfirmung in kleinem Kreis bei welcher Pfarrer GR Mag. Helmut Mosser firmte.

Die Blaskapelle Maria Rojach spielt für Generalvikar Kan. Dr. Johann Sedlmaier (© Foto: Mag. Bernhard Wagner).
Die Blaskapelle Maria Rojach spielt für Generalvikar Kan. Dr. Johann Sedlmaier (© Foto: Mag. Bernhard Wagner).

Empfang des Firmspenders Generalvikar Kan. Dr. Johann Sedlmaier:

Dem ehrwürdigen Gast in der Pfarre Maria Rojach bereitete man vor Beginn des 1. Firmungsgottesdienstes um 8.00 Uhr einen festlichen Empfang. Generalvikar Kan. Dr. Johann Sedlmaier, Pfarrer KR Mag. Helmut Mosser, Pfarrgemeinderatsobmann und Erwachsenen-Ministrant Herr Christoph Brunner gemeinsam mit zwei Ministrantinnen sowie Rauchfassträger Herr Hannes Quendler positionierten sich vor dem Portal der Pfarrkirche wo die Blaskapelle Maria Rojach unter der Leitung von Herrn Manfred Gönitzer dem Generalvikar schließlich zur Begrüßung aufspielte. Es folgte der Einzug in das Gotteshaus, an der Spitze Herr Brunner mit dem Kreuz. Als man den Volksaltar erreichte nahm Generalvikar Sedlmaier die Inzens desselben vor und Pfarrgemeinderatsobmann Herr Brunner hieß ihn sodann vom Ambo aus im Namen der Pfarre und aller Anwesenden herzlich willkommen. Im Anschluss daran sang die Singgruppe der Volksschule Maria Rojach, geleitet von Volksschullehrerin Frau Margit Rothleitner mit Gitarrenbegleitung, außerdem trugen Mädchen ein Gedicht vor und überreichten dem Generalvikar einen schönen Blumenstrauß. Es folgten Grußworte des Kulturvereins Maria Rojach durch Obfrau Dir. Roswitha Schafranek. Unter anderem erhielt er als weiteres Geschenk einen Geschenkskorb mit typisch ländlichem Inhalt. Es folgte der Gemischte Chor Maria Rojach unter der Leitung von Frau Anna Grünwald mit einer Gesangseinlage sowie natürlich auch eine Begrüßung des Generalvikars durch Pfarrer Mosser.

1. Firmungsgottesdienst:

Nach diesem Empfang begann nun die eigentliche Messfeier, musikalisch gestaltet vom Kirchenchor Maria Rojach mit der Sängerin und Zitherspielerin Tanja und dem Sänger Martin, beide aus Graz, unter Organistin und Kirchenchorleiterin Frau Theresia Feistritzer, an der Orgel Herr Stjepan Molnar, Stiftsorganist vom Benediktinerstift St. Paul im Lavanttal. Zu hören war das Deutsche Ordinarium (1988/1992), Messe von Karl-Bernhardin Kropf.
Dem durch Generalvikar Sedlmaier gebeteten Tagesgebet folgend trug Herr Brunner die Lesung vor. Da entsprechend des Anlasses Lesung und Evangelium vom Pfingstsonntag vom Tag gewählt wurden, handelte es sich dabei um den Text aus der Apostelgeschichte (Apg 2, 1–11). Nach einem Antwortgesang folgte das Evangelium, die Frohe Botschaft, verkündet durch Pfarrer Mosser nach vorhergehender Inzens des Lektionars, auch hier der Pfingstbericht aus dem Johannesevangelium (Joh 20, 19–23). Sodann wandte sich Generalvikar Sedlmaier in einer interessanten Predigt, in welche er Teile der Ballade „Der Zauberlehrling“ von J. W. von Goethe (1749-1832) verflocht, speziell an die jungen Mädchen und Burschen die an diesem Tag die Firmung empfangen sollten.
Im Anschluss an die Predigt kam für die Firmlinge dann der große Moment. Nach der Tauferneuerung konnten sie nacheinander mit ihrer jeweiligen Firmpatin oder ihrem Firmpaten im Mittelgang der Kirche nach vorne gehen wo ihnen der Generalvikar als Firmspender mit Chrisamöl die Stirn salbte und hernach die Hand auf den Kopf legte. Bei diesem Ritus werden nach der Nennung des Namens des jeweiligen Firmlings die Worte „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“ und „Der Friede sei mit dir“ gesprochen. Zuletzt wandte sich der Generalvikar noch in einer kurzen Unterhaltung an jeden Firmling. Musikalisch untermalten verschiedene Lieder die Firmspendung, außerdem Orgel und Zither.
Nachdem alle Firmlinge das Firmsakrament erhalten hatten, folgte das Glaubensbekenntnis und der Vortrag der Fürbitten durch Frau Andrea Gutsche, Pfarrgemeinderätin und Mesnerin in der Filialkirche Gemmersdorf, ehe man mit der Gabenbereitung die Eucharistiefeier eröffnete. Mit der Präfation, gesprochen durch den Generalvikar als Hauptzelebrant, begann das Eucharistische Hochgebet mit der Wandlung als zentraler Bestandteil der Messfeier welches später durch die Doxologie seinen Abschluss fand. Das Vaterunser wurde mit Orgelbegleitung gesungen und während der Kommunionspendung hörte man das bekannte Lied „Ich wünsche dir Zeit“.
Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich der Pfarrer in besonderer Weise beim Generalvikar aber auch bei allen, die dieses besondere Fest so schön mitgestaltet und erst ermöglicht hatten.
Die Messfeier endete mit dem durch Generalvikar Sedlmaier gespendeten, feierlichen Schlusssegen.

Daran anschließend hatten die Firmlinge noch die Möglichkeit gemeinsam mit ihren Verwandten nach vor zum Hochaltar zu kommen um private Gruppenfotos mit dem Firmspender zu machen.

2. Firmungsgottesdienst:

Beim 2. Firmungsgottesdienst ab 10.30 Uhr wurden deutlich mehr junge Mädchen und Burschen gefirmt als bei der Messfeier ab 8.00 Uhr und die Kirche war dementsprechend merklich dichter mit Menschen besetzt.
Der Gottesdienst begann erneut mit einem Einzug von Priestern, Ministranten und Weihrauchfassträger durch das Portal der Kirche mit dem Kreuz an der Spitze, abermals getragen von Herrn Brunner. Beim Volksaltar wurde Generalvikar Sedlmaier dann von Pfarrer Mosser für die nun anwesenden Gläubigen ein weiteres Mal willkommen geheißen ehe die eigentliche Messe begann und auch einschließlich der musikalischen Gestaltung im Wesentlichen wie jene ab 8.00 Uhr verlief.

Auch nach dieser Feier hatten die Firmlinge und ihre Verwandten die Möglichkeit für private Gruppenfotos vor dem Hochaltar.

Dankesworte:

Eine Firmung stellt gerade auch in einer Pfarre am Land immer ein Ereignis dar, das mit umfangreichen Vorbereitungen verbunden ist um den jungen Menschen, die gefirmt werden sollen, sowie ihren Verwandten, eine wirklich schöne Feier zu ermöglichen. Im Namen von Pfarrer KR Mag. Helmut Mosser sei daher allen Maria Rojacherinnen und Maria Rojachern, die in irgendeiner Weise mit der Vorbereitung und Ausführung zu tun hatten, ein herzliches Dankeschön ausgesprochen!

Herr Mag. Bernhard Wagner